Physik Journal 5 / 2004

Cover

Ob Supernova oder Molekulardynamik (Inset), Computersimulationen liefern auf allen Zeit- und Größenskalen neue Einblicke für die Physik. (vgl. S. 25 ff, Bilder: E. Müller; Inset: D. Marx)

Meinung

Jürgen Enders • 5/2004 • Seite 3

Berufung oder nur Beruf?

Inhaltsverzeichnis

5/2004 • Seite 1

Mai

Ob Supernova oder Molekulardynamik (Inset), Computersimulationen liefern auf allen Zeit- und Größenskalen neue Einblicke für die Physik. (vgl. S. 25 ff, Bilder: E. Müller; Inset: D. Marx)

Aktuell

Christian Weiss • 5/2004 • Seite 6

Physik in die Grundschule

Stefan Jorda • 5/2004 • Seite 7

Neue Superrechner für die Wissenschaft

5/2004 • Seite 7

DPG unterstützt Bologna-Prozess

Alexander Pawlak • 5/2004 • Seite 8

Count-down für Brain Up

Thomas Otto • 5/2004 • Seite 9

Frankreich: Rettet die Forschung - Wissenschaftler auf der Straße

Rainer Scharf • 5/2004 • Seite 10

USA

· Institute für Nanotechnologie und Kosmologie gestiftet· Programm für neue Kernwaffen· Aus für Antimaterie-Experiment?· DOE mit strategischem Forschungsplan· ISS-Experimente in Schwierigkeiten· Bushs Weltraumpläne vorerst auf Eis

Sonja Franke-Arnold • 5/2004 • Seite 12

Großbritannien

· Geld für Teilchenphysik· Der stärkste Laser der Welt

High-Tech

Jan Oliver Löfken • 5/2004 • Seite 14

''Nanoskopie'' im extremen UltraviolettLeuchtschal als DisplayDehnbares Gold für flexible ElektronikBeidseitig im Bilde

Im Brennpunkt

Helmut Ritsch • 5/2004 • Seite 17

Kühlung im Resonator

Peter von Neumann-Cosel und Achim Richter • 5/2004 • Seite 19

Der Kernstruktur auf der Spur

5/2004 • Seite 20

Eine perfekte Linse für Linkshänder

Schwerpunkt

Kurt Binder • 5/2004 • Seite 25

Computersimulationen

Mit dem Fortschritt der Computertechnik und immer leistungsfähigeren Superrechnern ist in der Physik ein methodisch vielfältiger und innovativer Forschungszweig entstanden, der Theorie und Experiment gleichermaßen ergänzt und befruchtet: Computersimulationen liefern oft nicht nur das entscheidende Bindeglied zwischen analytischer Theorie und Experiment, sondern können auch Züge eines Experiments annehmen. Das gilt für physikalische Probleme der unterschiedlichsten Größen- und Zeit­skalen, angefangen bei Quantenfluktuationen in der Hadronenphysik bis hin zur Simulation gewaltiger Sternexplosionen.

Dominik Marx • 5/2004 • Seite 33

Wasser, Eis und Protonen

Wasser und Eis - wer glaubt nicht, diese Substanzen und ihre Eigenschaften gut zu kennen? Kurz nach dem Aufstehen waschen wir uns in der Regel, danach wird vielleicht ein Frühstücksei gekocht, gegen den Durst drinken wir wenn es sein muss Mineralwasser, und der Abend wird gelegentlich mit Whisky on the Rocks beschlossen. Auf atomarer Skala gibt uns diese Substanz allerdings eine Menge Rätsel auf, die zu einem beträchlichen Teil mit Wasserstoffbrücken zu tun haben. Seit Beginn der neunziger Jahre haben jedoch ab-initio-Simulationen signifikant dazu beigetragen, die physikalischen und auch chemischen Eigenschaften von Wasser und Eis besser zu verstehen. Dieser Fortschritt war möglich durch eine geschickte Kombination der klassischen Molekulardynamik mit Elektronenstrukturrechnungen durch Roberto Car und Michele Parrinello.

Gerhard Besold und Kurt Kremer • 5/2004 • Seite 41

Werkstoffe nach Wunsch?

Ob ''High Tech'' oder ''Low Tech'', für jede Anwendung gilt es, das optimale Material zu finden. Die Vorhersage und Berechnung von Materialeigenschaften führt zu den Grundlagen unserer heutigen Kenntnisse der Physik und Chemie molekularer kondensierter Materie. Lässt sich ein geeignetes Material auch mittels Modellierung und Computersimulation identifizieren oder sogar gezielt entwickeln?

Wolfgang Hillebrandt und Ewald Müller • 5/2004 • Seite 49

Supernovae im Superrechner

Seit es Computer gibt, sind sie für die Astrophysik und die Astronomie ein unverzichtbares Werkzeug. Ohne leistungsfähige Rechner wäre noch nicht einmal der Betrieb von modernen Observatorien möglich, sei es auf der Erde oder im Weltraum. Doch vor allem hat die Theo­rie, deren Modelle in der Astrophysik eine ganz besondere Rolle spielen, über Jahrzehnte von Computern und ihrer Entwicklung außer­gewöhnlich stark profitiert. So ist es heute beispielsweise möglich, die Eigenschaften von Supernovae oder extragalaktischen Jets mithilfe der Simulation von relativistischen Strömungen immer besser zu verstehen.

Catia Lavalle, Marcos Rigol und Alejandro Muramatsu • 5/2004 • Seite 57

Starken Korrelationen auf der Spur

Die physikalischen Eigenschaften von Festkörpern oder anderen Quantensystemen, die aus vielen Teilchen bestehen, lassen sich im Rahmen der Quantenmechanik verstehen, indem man elementare Anregungen identifiziert, die sich als schwach wechselwirkende Bausteine des Ganzen betrachten lassen. In Systemen, die durch die starke Korrelation der elementaren Bausteine gekennzeichnet sind, wie Hochtemperatur-Supraleiter und verwandte Materialien oder ultrakalte Atome in optischen Gittern, versagen jedoch die bekannten theoretischen Methoden wie Mean-Field- oder Störungstheorien. Quanten-Monte-Carlo-Simulationen erlauben es dagegen, Modelle solcher Systeme ''numerisch exakt'' zu behandeln.

Thomas Lippert und Klaus Schilling • 5/2004 • Seite 65

Quarks auf dem Gitter

Der Reduktionismus der Elementarteilchen­physik scheint für das reale Experiment auf dem Niveau der Quarks offenbar am Ende angelangt, denn Quarks lassen sich nicht als Einzelobjekte isolieren und im Labor manipulieren. Sie kommen vielmehr - in Folge der Struktur des Vakuums - nur als eingeschlossene Bestandteile von Hadronen vor. Nur durch Experimente im ¿Computerlabor¿, d. h. durch Simulationen auf Höchstleistungsrechnern, gelingt es, die Eigenschaften von Hadronen im Rahmen der Quantenchromodynamik als der fundamentalen Theo­rie der starken Wechselwirkung zu berechnen. Der Vergleich mit gemessenen Hadronendaten erlaubt es dann, die Massen und andere Parameter der Quarks zu extrahieren.

Physik im Alltag

Patrick Voss-de Haan und Alexander Pawlak • 5/2004 • Seite 72

Sensoren für die Spurtreue

Menschen

Bernd Sonntag • 5/2004 • Seite 74

Zum 80. Geburtstag von Peter Stähelin

Bücher/Software

Gerald Schmidt • 5/2004 • Seite 75

H. Wiedemann: Synchrotron Radiation

Peter Kratzer • 5/2004 • Seite 75

F. Bech­stedt: Principles of Surface Physics

Stefan Scheidl • 5/2004 • Seite 75

G. F. Mazenko: Fluctuations, Order, and Defects

Reiner Klingenberg • 5/2004 • Seite 75

Bergmann-Schaefer: Lehrbuch der Experimentalphysik Bd. 4: Bestandteile der Materie

Jakob Lamey • 5/2004 • Seite 76

D. Giulini, C. Kiefer, C. Lämmerzahl (Hrsg.): Quantum Gra­vity - From Theory to Experimental Research

Otmar Biebel • 5/2004 • Seite 76

G. Dissertori, I. Knowles, M. Schmeling: Quantum Chromodynamics

Oliver Hauck • 5/2004 • Seite 76

R. Emmermann, R. Ollig (Hrsg.): Feuer, Wasser, Erde, Luft

Mark Walker • 5/2004 • Seite 77

U. Kohl: Die Präsidenten der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus

Thomas W. Beneke, Wolfgang W. Schwippert • 5/2004 • Seite 78

Software: Scientific WorkPlace 5 - mit MuPAD 2.5-Kernel

Tagungen

Jörg Frauendiener, Domenico Giulini und Volker Perlick • 5/2004 • Seite 79

Mathematical Relativity: Ideas and Developments319. WEH-Seminar

Jürgen Weis • 5/2004 • Seite 79

Correlation, Decoherence and Spin Effects in Simple and Complex Quantum Dot Systems316. WEH-Seminar

DPG

Bernhard Nunner • 5/2004 • Seite 79

Wilhelm und Else Heraeus-Förderprogramm

5/2004 • Seite 94

Bewerberliste

5/2004 • Seite 96

Tagungskalender

Physikzentrum Magnus-Haus Frühjahrstagungen

5/2004 • Seite 97

Aufnahmeantrag

Rubriken

5/2004 • Seite 11

TV-Tipps

5/2004 • Seite 13

Klick ins Web

5/2004 • Seite 13

Impressum

5/2004 • Seite 22

Personalien

5/2004 • Seite 80

Notizen

5/2004 • Seite 81

Neue Produkte

5/2004 • Seite 90

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