30.11.2007

Erste Elite-Einrichtung an der Uni Konstanz

An der im Exzellenzwettbewerb erfolgreichen Universität Konstanz hat eine erste Elite-Einrichtung offiziell ihre Arbeit aufgenommen.

Konstanz (dpa) - An der im Exzellenzwettbewerb erfolgreichen Universität Konstanz hat eine erste Elite-Einrichtung offiziell ihre Arbeit aufgenommen. Der Forschungsverbund «Kulturelle Grundlagen von Integration» präsentierte sich am Donnerstagabend im Konstanzer Inselhotel erstmals der internationalen Fachöffentlichkeit. Noch bis Freitag beschäftigen sich Sozial- und Geisteswissenschaftler mit dem Thema «Bürgerkriege: Integration auf dem Prüfstand». Die Universität hatte den Verbund in der ersten Runde des Elite-Wettbewerbs 2006 eingeworben. Der Antrag war damals der einzig erfolgreiche aus den Geisteswissenschaften.

Das so genannte Exzellenzcluster wird fünf Jahre mit je rund fünf Millionen Euro gefördert. Es umfasst unter anderem vier neue Professuren und bis zu 80 zusätzliche Stellen. Cluster-Sprecher Professor Rudolf Schlögl sprach von einem hohen organisatorischen Aufwand. «Wir waren ein Jahr sehr angestrengt damit beschäftigt, uns zu organisieren und uns zu erfinden», sagte der Historiker, «dafür rechnen wir jetzt mit einer deutlichen Entlastung und mehr Zeit, unserer Forschung nachzugehen.»

In der zweiten Runde des Wettbewerbs im vergangenen Oktober hatte die Universität Konstanz den Status einer Elite-Universität verliehen bekommen. Sie erhält damit 80 Millionen Euro. Mit dem Geld will sie Zentrum für die Top-Nachwuchswissenschaftler werden. Für den geisteswissenschaftlichen Forschungsverbund errichtet die Universität bis Sommer 2008 einen Neubau auf dem Campus. Zudem hat sie in einer alten Konstanzer Villa ein Kolleg eingerichtet, in dem sich Forscher mit einem Stipendium einem Buchprojekt widmen können.

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