05.10.2006

Forschungsmittel-Ranking

Die Universität München und die Technische Hochschule Aachen sind beim Einwerben von staatlichen Forschungsmitteln in Deutschland die Spitzenreiter.

Berlin (dpa) - Die Universität München und die Technische Hochschule Aachen sind beim Einwerben von staatlichen Forschungsmitteln in Deutschland die Spitzenreiter. Dichtauf folgen die Universitäten in Heidelberg und Würzburg, geht aus dem am Mittwoch in Berlin vorgelegten Förder-Ranking der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hervor.

Die Münchner Wissenschaftler warben danach zwischen 2002 und 2004 rund 131 Millionen Euro ein, ihre Kollegen in Aachen 126 Millionen. Auf Heidelberg und Würzburg kamen je 105 Millionen. Bei dem Bewilligungsvolumen pro Professor war dagegen die vergleichsweise kleinere Universität Karlsruhe Spitzenreiter.

Untersucht nach Regionen erwiesen sich vor allem Berlin (325 Millionen Euro) sowie der Stadt- und Landkreis München (261 Millionen) als besonders forschungs- und bewilligungsstark. Gleiches gilt für die Region Aachen-Bonn-Köln (296 Millionen). Rechnet man dort noch das Forschungszentrum Jülich hinzu, sind es sogar 306 Millionen. Hannover und Braunschweig warben gemeinsam 167 Millionen Euro ein, Mannheim-Heidelberg-Karlsruhe sowie Stuttgart­Tübingen-Ulm kamen jeweils auf mehr als 250 Millionen Euro.

Insgesamt entfallen 85 Prozent der DFG-Forschungsmittel auf die 40 bewilligungsstärksten Universitäten. Die DFG wird von Bund und Ländern finanziert. Über die Vergabe der staatlichen Forschungsmittel entscheiden Gutachtergremien der DFG.

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