06.08.2007

Multikulti an der Uni

Fast jeder zehnte Studierende in Deutschland kommt aus dem Ausland - die meisten davon aus China, Bulgarien, Polen und der Russischen Föderation.

 

Berlin (dpa) - Fast jeder zehnte Studierende in Deutschland kommt aus dem Ausland - die meisten davon aus China, Bulgarien, Polen und der Russischen Föderation. Die Zahl ist 2006 gegenüber dem Vorjahr noch einmal um knapp 3000 auf insgesamt 189.450 gestiegen, geht aus der am Freitag veröffentlichten Ausgabe von «Wissenschaft weltoffen» des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und des Hochschul-Informations-Systems (HIS) hervor. Damit hatten im vergangenen Jahr 9,5 Prozent der insgesamt 1.985.765 Studierenden in Deutschland einen ausländischen Pass.

Rechnet man die jungen Menschen hinzu, die zwar über ausländische Wurzeln verfügen, aber bereits in Deutschland zur Schule gegangen sind und hier die Hochschulreife erworben haben - die so genannten Bildungsinländer - kommt man auf einen Ausländeranteil von 12,5 Prozent.

Über die Studienaufenthalte deutscher Studenten im Ausland liegen jüngste Daten bisher lediglich aus dem Jahr 2004 vor. Danach haben knapp 70.000 deutsche Studierende mit staatlicher Förderung eine ausländische Hochschule besucht - gegenüber gut 60.000 im Jahr zuvor. Allein beim EU-Erasmus-Programm stelle Deutschland mit etwa 24.000 Studierenden die größte nationale Teilnehmergruppe, heißt es weiter.

Zudem wurden im Jahr 2005 Gastaufenthalte von fast 22.000 ausländischen Wissenschaftlern in Deutschland von den Wissenschaftsorganisationen unterstützt. Auch wurden Auslandsaufenthalte von mindestens 4600 deutschen Wissenschaftlern gefördert.

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