08.12.2006

Schott mit Umsatz- und Ergebnissprung

Die Erlöse des Spezialglasherstellers Schott wuchsen vorläufigen Zahlen zufolge im Vorjahresvergleich um 19 Prozent auf 2,23 Milliarden Euro.

Mainz (dpa) - Der Technologiekonzern Schott hat im Geschäftsjahr 2005/06 (30. September) einen Umsatz- und Ergebnissprung erzielt. Die Erlöse des Spezialglasherstellers wuchsen vorläufigen Zahlen zufolge auch dank einer Übernahme und Zuwächsen in allen Segmenten im Vorjahresvergleich um 19 Prozent auf 2,23 Milliarden Euro, wie der Vorstandsvorsitzende der Schott AG, Udo Ungeheuer, am Donnerstag in Mainz mitteilte. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich um 34 Prozent auf 193 Millionen Euro. Für weitere Angaben verwies Ungeheuer auf die Bilanzpressekonferenz am 8. März 2007. Bei Vorsteuerergebnis und Jahresüberschuss gebe es einen «deutlichen Schritt nach oben», sagte er ohne weitere Angaben.

Der Konzern, der der Carl-Zeiss-Stiftung gehört, produziert unter anderem Gläser für Flachbildschirme, Arzneimittel-Ampullen und die Solarindustrie sowie für Haushaltstechnik. Die Mitarbeiterzahl wuchs 2005/06 um 200 auf etwa 16 850, davon 7200 im Inland.

Zum laufenden Geschäftsjahr sagte Ungeheuer, nach den ersten beiden Monaten zeichne sich ab, dass bei konstanten Wechselkursen und gleich bleibendem Ölpreis mit einer positiven Entwicklung zu rechnen sei. «Aus heutiger Sicht wird das Geschäftsjahr 2006/07 zufrieden stellend verlaufen.» Schott wolle das Jahr vor allem zur Ertragssteigerung nutzen und in den beiden darauf folgenden Jahren «sehr kräftig» wachsen. Zahlen nannte Ungeheuer nicht. Er kündigte für das laufende Jahr Investitionen von 290 Millionen Euro (2005/06: 313 Millionen Euro) an, von denen 150 Millionen Euro in die deutschen Standorte fließen sollen. Schwerpunkt seien dabei die Aktivitäten für Display-Glas und Solartechnik am Standort Jena.

Ungeheuer betonte, der Konzern wolle sich verstärkt in Asien engagieren, wo bis 2010 gut 30 Prozent des Konzernumsatzes erzielt werden sollen (2005/06: 19 Prozent). So werde Schott in diesem Jahr als erster internationaler Hersteller von pharmazeutischen Primärverpackungen aus Glas in China mit einer Produktion von Ampullen und Fläschchen starten.

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