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25.06.2026 • NachrichtForschung

Der perfekte Zufall

Ein Quan­ten­ex­pe­ri­ment der ETH Zü­rich hat erst­mals per­fek­te, zer­ti­fi­zier­bare Zu­falls­zahlen er­zeugt, die sich unter an­de­rem beim Ver­schlüs­seln von Nach­rich­ten ein­se­tzen las­sen.

5/2026Seite 49DPG-Mitglieder

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Fehler erkennen und korrigierenBenedikt Placke6/2025Seite 28DPG-Mitglieder

Fehler erkennen und korrigieren

Um einen Quantencomputer zu realisieren, ist es essenziell, effiziente Codes für die Quantenfehlerkorrektur zu entwickeln und experimentell zu realisieren.

Quantencomputer realisieren eine grundlegend andere Art des Rechnens als ihre klassischen Gegenstücke. Diese wenden logische Gatter auf klassische Bits mit den Werten „0“ und „1“ an. Dagegen basiert ein Quantencomputer auf den Gesetzen der Quantenmechanik: Das verändert die Art der verarbeiteten Informationen, die Menge der möglichen Operationen und den Umgang mit Fehlern.

Um die Arbeitsweise eines Quantencomputers zu illustrieren, eignet sich das plakative Bild von Schrödingers Katze. Diese sitzt in einer abgeschlossenen Box zusammen mit einer Giftampulle. Kommt es zu einem Übergang zwischen zwei atomaren Zuständen, wird das Gift frei und die Katze stirbt. Entscheidend ist dabei, dass die Gesetze der Quantenmechanik den Atomübergang – und damit auch den Zustand der Katze – beschreiben. Diese verlangen, dass die Katze beim Öffnen der Box entweder tot oder lebendig ist. Zuvor befindet sie sich aber in einer „Superposition“ und ist gleichzeitig tot und lebendig. Die genaue Form der Superposition ergibt sich aus der Wahrscheinlichkeit, nach dem Öffnen den einen oder anderen Zustand vorzufinden. Die zwei Zustände der Katze entsprechen genau einem klassischen Bit: „tot“ = 0, „lebendig“ = 1. Quantencomputer können aber auch beliebige quantenmechanische Mischzustände herstellen und manipulieren. Diese Menge an Zuständen heißt auch Qubit.

Durch diese grundlegenden Unterschiede könnte der Einsatz von Quantencomputern bestimmte Aufgaben erheblich erleichtern. So publizierte Peter Shor 1995 eine Methode für die Primfaktorzerlegung durch einen Quantencomputer, deren Effizienz alle vorher dagewesenen und alle bis heute bekannten Methoden auf klassischen Computern übertrifft [1]. Die Entdeckung des Shor-Algorithmus führte zu intensiver, bis heute andauernder Forschung, um einen Quantencomputer zu realisieren. Erste Prototypen exis­tieren bereits als faszinierende Experimente. Sie sind aber nicht besonders zuverlässig, sondern deutlich fehleranfälliger als ihre klassischen Gegenstücke. Um sie als sinnvolle Werkzeuge über die Quantenvielteilchenphysik hinaus zu etablieren, braucht es aller Voraussicht nach aktive Korrekturmechanismen, die sogenannte Quantenfehlerkorrektur. (...)


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5/2025Seite 52DPG-Mitglieder

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5/2024Seite 39DPG-Mitglieder

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5/2023Seite 38DPG-Mitglieder

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Kerstin Sonnabend4/2020Seite 8

Wie steht’s um die Forschungsfreiheit?

Matthias Delbrück4/2020Seite 8

Digitale Strukturen

Maike Pfalz1/2019Seite 53

„Quantenphysik hat mich schon immer gereizt.“

Interview mit Sebastian Krinner

Transport ohne Ladung Sebastian Krinner, Jean-Philippe Brantut und Tilman Esslinger2/2018Seite 23

Transport ohne Ladung 

Experimente mit kalten Gasen zeigen wichtige Phänomene der Festkörperphysik und unerwartete Effekte.

Transport von Materie, Ladung und Energie ist einerseits Schlüssel zum Verständnis von fast allen zentralen Vorgängen in der Natur und andererseits Grund­lage für viele Technologien. Daher überrascht es nicht, dass Materialien in der Physik oft nach ihren Transporteigenschaften eingeteilt sind, beispielsweise in Leiter, Halbleiter und Isolatoren. Erst seit kurzem ist es möglich, Transportmessungen mit genau kontrollierbaren Quantensimulatoren durchzuführen. Dabei traten überraschende Vielteilcheneffekte auf.

Transportmessungen haben immer wieder zur Entdeckung unerwarteter Materieeigenschaften beigetragen, z. B. der Supraleitung oder des (fraktionierten) Quanten-Hall-Effekts, und dabei Einblicke in die Quantenphysik von Vielteilchensystemen geliefert. Bei diesen Experimenten entsteht das Signal – im einfachsten Fall der Netto­strom zwischen zwei Teilchenreservoiren – durch leicht unterschiedliche Besetzung der Energiezustände in den Reservoiren. Zudem werden bei fermionischen Systemen genau diejenigen Zustände, die zum Transport beitragen, am stärksten durch Wechselwirkungen beeinflusst.

 

Schon seit geraumer Zeit dienen kalte Atome dazu, idealisierte Modelle der Festkörperphysik experimentell zu realisieren und deren Eigenschaften auf den Grund zu gehen. Dazu werden sie in einer Atomfalle gefangen und in das quantenentartete Regime gekühlt. Die Rolle der Elektronen übernehmen solche Atom­isotope, die der fermionischen Quanten­statistik folgen. Die kurzreichweitige Stoßwechselwirkung zwischen den Atomen spielt die Rolle der Coulomb-Wechselwirkung, die in vielen Modellen ebenfalls nur kurzreichweitig eingeht, um Abschirmeffekten Rechnung zu tragen. Mittlerweile lassen sich mit kalten Atomen viele Materiezustände erzeugen und mit Einzelatom-Auflösung untersuchen [1]...

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Reinhold Rueckl11/2015Seite 60

Quantenphysik an der Schule

Zweiter Workshop der Heisenberg-Gesellschaft

Benita von Finckenstein und Andreas Wagner11/2015Seite 60

Quanteninformation

DPG-Lehrerfortbildung

Ralf Kießwetter11/2015Seite 60

Einstein relativ einfach – 100 Jahre Allgemeine Relativitätstheorie

DPG-Lehrerfortbildung

Mai 20155/2015Seite 1

Mai 2015

Freie-Elektronen-Laser wie die Linac Coherent Light Source (LCLS) in Stanford eröffnen vielfältige Experimentiermöglichkeiten (vgl. S. 31, Bild: LCLS).

4/2015Seite 56

DPG-Fortbildungskurse für Physiklehrer: Quanteninformation / Einstein relativ einfach

11/2013Seite 46

Personalien

Beamen in der KoaxialleitungLuke C.G. Govia und Frank K. Wilhelm10/2013Seite 18

Beamen in der Koaxialleitung

In einem integrierten Schaltkreis aus supraleitenden Bauelementen ist die Quanten-Teleportation gelungen.

Verschränkte PhotonenspeicherJürgen Lisenfeld und Alexey V. Ustinov4/2011Seite 21

Verschränkte Photonenspeicher

Supraleitende Resonatoren haben großes Potenzial für die Quanteninformationsverbeitung.

Andreas Wallraff12/2008Seite 39

Quantenmechanik mit Schaltkreisen

Im Laufe der letzten hundert Jahren haben wir uns daran gewöhnt, dass sich mikroskopische Objekte, z. B. einzelne Elektronen, Neutronen oder Atome, nach den Regeln der Quantenphysik verhalten. Weit weniger offensichtlich ist hingegen, dass auch makroskopische Objekte wie elektrische Schaltungen unter bestimmten Bedingungen quantenmechanische ­Eigenschaften zeigen können. Das noch junge Gebiet der Quantenelektrodynamik mit elektrischen Schaltungen ermöglicht es, grundlegende quantenoptische Phänomene zu studieren, und verspricht vielfältige Anwendungen.

5/2008Seite 58

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Rainer Scharf9/2006Seite 95

Vom suprasoliden Helium zur Physik der DNA

9/2006Seite 114

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7/2003Seite 98

Tagungsnachlese Aachen, Tübingen, Augsburg

7/2003Seite 90

Tagungsnachlese Dresden

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