Abstecher zu SESAME
Bundespräsident Steinmeier besucht das Synchrotron in Allan während eines Staatsbesuchs in Jordanien.
Während seines Staatsbesuchs im Nahen Osten nahm sich der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Zeit für einen Besuch des Synchrotron-light for Experimental Science and Applications in the Middle East (SESAME) Forschungslabors nordwestlich der jordanischen Hauptstadt Amman. Im November letzten Jahres hatte Deutschland seine Absicht bekundet, assoziiertes Mitglied von SESAME zu werden, und damit seine langjährige Unterstützung für die Forschungseinrichtung bekräftigt.

Am Ende seines Besuchs trug sich der Bundespräsident in Begleitung von SESAME-Direktor Dr. Khaled Toukan und jungen Forschern aus der gesamten Region in das Gästebuch des Labors ein: „Ich bin fasziniert von der erfolgreichen Zusammenarbeit so vieler Länder im Nahen Osten und weltweit. Diese wichtige Arbeit der Forscher zeigt, welch ein Schatz die internationale Zusammenarbeit zum Wohle aller ist. Deutschland wird diesen Ort der Wissenschaft auch in den kommenden Jahren weiterhin unterstützen.“
Die Beziehung Deutschlands zu SESAME reicht bis zu den Anfängen des Labors zurück. Es war die Spende des Synchrotrons BESSY I, die es dem noch jungen SESAME ermöglichte, sich 2004 als zwischenstaatliche Organisation zu etablieren. Komponenten aus Berlin bilden heute den Injektor für den Hauptringbeschleuniger von SESAME. Deutschland ist seit der Gründung des SESAME-Rats im Jahr 2004 Beobachter.
„Die Entscheidung, die assoziierte Mitgliedschaft bei SESAME zu beantragen, ist eine Anerkennung der Leistungen von SESAME“, erklärte der deutsche Staatssekretär im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dr. Marcus Pleyer, in einem Schreiben an den Präsidenten des SESAME-Rats, Rolf Heuer. „Damit möchte Deutschland die wichtige Rolle von SESAME in der Wissenschaftsdiplomatie hervorheben und stärken. Wissenschaft kennt keine Grenzen – dieser Geist und diese Botschaft sind heute wichtiger denn je.“
„Es ist mir eine große Ehre, Präsident Steinmeier bei SESAME willkommen zu heißen“, sagte Dr. Toukan. „Wir können alle stolz auf die Leistungen des Labors sein, das den Nahen Osten und die angrenzenden Regionen fest auf der globalen Wissenschaftskarte verankert hat.“ [CERN / dre]













