21.04.2020

Fieber messen per Gesichtsscanner

FebriScan bestimmt Körpertemperatur präzise am Lidinnenwinkel.

FebriScan ist eine innovative Lösung zur Detektion möglicher Coronavirus-Infizierter, welche auf einer hoch­präzisen Temperatur­bild Auswertung basiert. Dabei handelt es sich um eine schnell aufzubauende Zugangs­überwachung mit berührungs­loser Fieber­mess­methode, die man entweder temporär an öffentlichen Plätzen oder stationär im Eingangs­bereich eines Unternehmens anbringen kann. 
 

Abb.: FebriScan ermöglicht die schnelle und kontaktlose Identifizierung...
Abb.: FebriScan ermöglicht die schnelle und kontaktlose Identifizierung möglicher Infizierter. (Bild: AT)

FebriScan besteht aus drei Komponenten: einer intelligenten Infrarot­kamera, einem Temperatur­referenz­körper sowie einer eigens entwickelten FebriScan App. Diese ermöglichen in ihrem Zusammen­spiel eine Erfassung der Körper­temperatur mit höchster Genauigkeit. Um die Zuverlässigkeit der Temperatur­anzeige zu garantieren, verfügt der FebriScan über zahlreiche integrierte vollautomatische Selbst­test­funktionen. Die weiteren Vorteile: unkomplizierte Installation, schneller Messvorgang, ortsunabhängiger Einsatz. 

Die grafische Darstellung des Resultats erscheint als Rot-Grün-Anzeige auf dem Bildschirm. Rot steht in dem Fall für erhöhte Temperatur oder Fieber, grün signalisiert eine unauffällige Messung. Die Detektion mit FebriScan entspricht der Norm IEC 80601-2-59:2017. Dabei erfasst die Infrarot­kamera das Gesicht der Person. Der besondere Vorteil: Die Temperatur wird an der wärme­intensivsten Stelle im Gesicht – nämlich im Lidinnen­winkel des Auges gemessen, welche die tatsächliche Körpertemperatur aufweist. In Kombination mit der hochpräzisen Temperatur­referenz verifiziert FebriScan App anschließend das Detektions­ergebnis. Nur so ist eine präzise Aussage zur Körper­temperatur überhaupt möglich. Wichtig: Damit die Kamera den relevanten Bereich erfassen kann, darf während der Messung keine Brille getragen werden.

Die Konfiguration des FebriScans hängt von der Entfernung zwischen Gesicht und Infrarot­kamera ab, die – je nach Aufbausituation – individuell angepasst werden kann. Abhängig von der Distanz­vorgabe wird das Objektiv der Kamera entsprechend gewählt, der Monitor und der Temperatur­referenz­körper sind hingegen gleichbleibende Elemente bei der von Automation Technologies entwickelten Fieber­kontrolle.

AT / DE
 

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