Im freien Fall
Mit nichts als Schwerkraftantrieb vom Himmel zu fallen, führt zu den schnellsten Sportarten, aber auch zu den gefährlichsten, wie in der aktuellen „Physik in unserer Zeit“ beschrieben.
Leopold Mathelitsch & Sigrid Thaller
Ein Körper befindet sich im freien Fall, wenn keine Kräfte außer der Schwerkraft auf ihn wirken. Dies ist ein Idealfall und trifft bezüglich eines auf die Erde fallenden Körpers nicht zu. Dennoch wird bei einem Fallschirmabsprung die erste Phase, vor dem Öffnen des Schirms, meist freier Fall genannt. Wir wollen hier noch weiter gehen und unter diesem Titel Sportarten betrachten, in denen sich Menschen ohne künstliche Antriebsmechanismen Richtung Erdoberfläche bewegen, also Fallschirmspringen, Paragleiten sowie Wingsuit-Fliegen.

Fallschirmspringen wird erst seit 1951 als offizielle Sportart betrieben. Moderne Fallschirme sind sehr gut steuerbar, weshalb zum Beispiel das Zielspringen immer anspruchsvoller wird. Die Berechnung des physikalischen Verhaltens der Schirme, insbesondere eine gegenseitige Beeinflussung bei Gruppensprüngen, ist aufwendig. Dem Fliegen näher kommen die Gleitschirme des Paraglidings als weitere Sportart. Die jüngste ist das Wingsuit-Fliegen. Diese Ganzkörperanzüge kommen dem alten Traum vom Vogelmenschen am nächsten. Wingsuit-Fliegen als Sportart ist allerdings extrem gefährlich und erfordert viel Erfahrung.
Welche physikalischen Faktoren bei diesen Sportarten entscheidend sind, welche Sportarten es dabei gibt und welche Rekorde – bis hin zu Stratosphären-Sprüngen und dabei erreichten Überschallgeschwindigkeiten – sich damit realisieren ließen, lesen Sie im vollen Artikel in der aktuellen „Physik in unserer Zeit“. Der Artikel ist unter dem unten angegebenen Link online frei lesbar.













