14.12.2006

Einstein-Manuskript versteigert

Für umgerechnet mehr als eine halbe Million Euro sind in London ein handgeschriebenes Manuskript und ein Brief von Albert Einstein (1879-1955) versteigert worden.

London (dpa) - Für umgerechnet mehr als eine halbe Million Euro sind am Mittwoch in London ein handgeschriebenes Manuskript und ein Brief des Physik-Nobelpreisträgers Albert Einstein (1879-1955) versteigert worden. Das Manuskript, das der 16-Jährige zusammen mit dem Brief an seinen Onkel Caesar Koch schickte, gilt als eine der ersten wissenschaftlichen Arbeiten, die der Entdecker der Relativitätstheorie zu Papier brachte. Es trägt den Titel «Über die Untersuchung des Aetherzustandes im magnetischen Felde».

Die beiden Schriftstücke aus dem Sommer 1895 erzielten im Auktionshaus Christie's insgesamt 344 000 Pfund (rund 512 000 Euro). Der Käufer blieb unbekannt. In dem Brief, der dem Manuskript beigefügt war, hatte sich Einstein bei seinem Onkel für die vermeintlich nicht ganz einwandfreie Arbeit entschuldigt. Als Grund nannte der spätere Nobelpreisträger sein jugendliches Alter.

Weitere Infos:

Virtuelle Jobbörse

16. + 17. Juni 2026
Eine Kooperation von Wiley und der DPG

16. + 17. Juni 2026

Innovative Unternehmen präsentieren Karriere- und Beschäftigungsmöglichkeiten. Sie richten sich an Physikerinnen und Physiker, an Studierende in MINT-Fächern sowie an Young Professionals und Berufserfahrene.

Anbieter des Monats

RCT Reichelt Chemietechnik GmbH + Co.

RCT Reichelt Chemietechnik GmbH + Co.

Die Reichelt Chemietechnik wurde am 1. September 1978 als Vertriebs- und Produktionsgesellschaft von Dr. Peter Reichelt in Heidelberg gegründet, wobei sich das Unternehmen als „Mailorderhaus“ verstand.

Meist gelesen

Themen