18.05.2016

Neue Materialien für die Energiewende

Helmholtz Innovation Lab HySPRINT soll Photovoltaik und solare Wasserstoffproduktion voranbringen.

Das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) baut das Helmholtz Innovation Lab HySPRINT auf, um zusammen mit Unternehmens­partnern neue Materialkombinationen und Prozesse für Energie­anwendungen zu entwickeln. Die Basis bilden Silizium und metall­organische Perowskit-Kristalle. Die Helmholtz-Gemeinschaft fördert das Projekt über die nächsten fünf Jahre aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds mit 1,9 Millionen Euro, dazu kommen Eigen­anteile des HZB sowie der Industriepartner.

Die Helmholtz-Gemeinschaft fördert insgesamt sieben Helmholtz Innovation Labs, um den Transfer von Forschungs­ergebnissen in die Anwendung zu stärken. Sie stellt dafür in den kommenden fünf Jahren rund zwölf Millionen Euro zur Verfügung.

Der HZB-Antrag konnte sich unter 27 Konzepten durchsetzen. HySPRINT steht für „Hybrid Silicon Perovskite Research, Integration & Novel Technologies“. Im Mittel­punkt stehen hybride Materialien und Bauelemente auf Basis von Silizium und Perowskit­kristallen, die für die Energie­wandlung in der Photo­voltaik aber auch für die solare Wasserstoff­produktion eingesetzt werden können. „Dabei wollen wir die Silizium Hybrid-Technologie, die Flüssig­phasen­kristallisation von Silizium, sowie die Nano­imprint Litho­graphie und die Prototyp-Realisierung mittels 3D-Mikro­kontaktierungs­techniken gemeinsam mit Industrie­partnern weiter entwickeln und das Potenzial für die Produktion aufzeigen“, sagt Bernd Rech vom HZB-Institut für Silizium­photovoltaik.

Das Innovation Lab wird als ein Core Lab des HZB aufgebaut und wird eng mit dem HZB-Institut PVcomB zusammen­arbeiten. Anke Kaysser-Pyzalla, die wissenschaftliche Geschäfts­führerin am HZB, betont:„HySPRINT wird sich als kreative Säule des Technologie­transfers am HZB und in der Helmholtz-Gemeinschaft etablieren!“

HZB / DE

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