13.10.2006

Spannung vor Entscheidung

Mit großer Spannung erwarten die deutschen Hochschulen die bevorstehenden Entscheidungen zu Elite-Universitäten und zur Vergabe von Fördergeldern.

Spannung vor Entscheidung

Bonn (dpa) - Mit großer Spannung erwarten die deutschen Hochschulen die bevorstehenden Entscheidungen zu Elite-Universitäten und zur Vergabe von Fördergeldern. Der Bewilligungsausschuss wird die Gewinner nach ausführlichen Beratungen an diesem Freitag in Bonn verkünden. Damit endet die erste Runde in dem Bund-Länder-Programm «Exzellenzinitiative» zum Ausbau der universitären Spitzenforschung.

Mit dem insgesamt 1,9 Milliarden Euro umfassenden Programm sollen für fünf Jahre die Entwicklung von Elite-Universitäten, der Aufbau international anerkannter Spitzenforschungszentren an Universitäten und Graduierten-Kollegs für Nachwuchswissenschaftler gefördert werden. Der Bund trägt 75 Prozent der Kosten und die Länder 25 Prozent.

Nach einer Vorauswahl unter 27 Bewerbern sind noch zehn Hochschulen im Rennen um den inoffiziellen Titel einer Elite- Universität in der Förderlinie «Zukunftskonzepte». Das sind die RWTH Aachen, die Universitäten Bremen, Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe (TH), Tübingen und Würzburg, die Freie Universität Berlin sowie die Ludwig-Maximilians-Universität-München und die TU München. Erwartet wird, dass höchstens drei bis fünf Universitäten in dieser Runde einen Zuschlag erhalten.

Bei der Förderung von Graduiertenschulen und Spitzenforschungszentren («Exzellenzcluster») kamen (bei fast 300 eingereichten Anträgen) insgesamt 39 Anträge auf Graduierten-Kollegs an Universitäten und 39 Anträge auf Forschungseinrichtungen in die enge Auswahl. Insgesamt erhielten in der Vorrunde im Januar 36 Hochschulen in zumindest einer der drei Förderkategorien positive Vorentscheide.

Dem Bewilligungsausschuss gehören Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU), die 16 Wissenschaftsminister der Länder sowie die 26 wissenschaftlichen Mitglieder der Gemeinsamen Kommission von Deutscher Forschungsgemeinschaft (DFG) und Wissenschaftsrat an.

Für die zweite Runde des Wettbewerbs um Fördermittel der «Exzellenzinitiative» erhielt die DFG bereits insgesamt 261 neue Antragsskizzen der Hochschulen - darunter 20 für Elite-Universitäten. Wer in der ersten Runde scheitert, kann sich erneut bewerben. Die endgültigen Entscheidungen in der zweiten Runde sollen im Oktober 2007 getroffen werden.

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