09.09.2010

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Eine Plasmawolke, eine fluoreszierende Zelle oder doch etwas ganz anderes?

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Eine Plasmawolke, eine fluoreszierende Zelle oder doch etwas ganz anderes?

Abb.: Der Stundenglasnebel, aufgenommen mit dem Hubble Space Teleskop. (Bild: : NASA, WFPC2, HST, R. Sahai and J. Trauger (JPL))

Auflösung des Bilderrätsels:

Für den Stern im Zentrum des Stundenglasnebels läuft die Zeit ab. Nachdem sein nuklearer Brennstoff verbraucht ist, tritt dieser sonnenähnliche Stern in eine kurze, spektakuläre Endphase ein, in der seine äußeren Schichten ausgeworfen werden und sein Kern zu einem abkühlenden, verblassenden Weißer Zwerg wird. Dieses Bild entstand bereits 1995 als Teil einer Reihe von Aufnahmen von planetaren Nebeln, die mit dem Hubble Space Teleskop erzeugt wurden. Feine Ringe farbenfrohen, glühenden Gases (Stickstoff – rot, Wasserstoff – grün und Sauerstoff – blau) beschreiben die zarten Ränder des „Stundenglases“. Die zum damaligen Zeitpunkt unerreichte Schärfe der Aufnahmen von Hubble brachte überraschende Details des Ausstoßungsprozesses des Nebels zu Tage.

Der Stundenglasnebel, auch Sanduhr-Nebel oder MyCn18 genannt, ist ein planetarischer Nebel im Sternbild Fliege und ist etwa 8.000 Lichtjahre von der Erde entfernt.

NASA / Philipp Hummel

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