
Weiterer Schritt auf dem Weg zur Fusion
Laserbefeuerte Trägheitsfusion erzielt erstmals Energiegewinn im Brennstoff.

Laserbefeuerte Trägheitsfusion erzielt erstmals Energiegewinn im Brennstoff.
Die Universität Rostock und das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf wollen dafür ein Institut gründen.
• 4/2014 • Seite 18Bei Experimenten an der National Ignition Facility haben Fusionsreaktionen mehr Energie freigesetzt, als zuvor im Brennstoff deponiert wurde.
Zu: „Trägheitsfusion – Durchbruch oder Werbegag“ von Markus Roth, April 2014, S. 18; mit Erwiderung von M. Roth

NIF feiert mit Trägheitsfusion erzielten Energieüberschuss.

IFuEL-Projekt bekommt 14 Millionen Euro für fünf beteiligte Institute, koordiniert von DESY und der Universität Hamburg.
30 Nobelpreisträger:innen aus Physik und Chemie unterzeichneten die „Mainauer Deklaration 2024 gegen Atomwaffen“.

Jochen Fricke und Walter L. Borst: Essentials of Energy Technology, Wiley-VCH, Weinheim 2014, 462 S., broschiert, 69 €, ISBN: 9783527334162

Experimente offenbaren Materialeigenschaften und das Verhalten von Materie unter extremer Kompression.

Neue Methode kann die Erforschung von Planeten oder Fusionsreaktoren erleichtern.

Das Jahr 2014 brachte einige hochenergetische Entwicklungen mit sich, die die Grenzen des Standardmodells weiter hinausschieben.

Laserzentrum in Frankreich treibt Fusionsforschung voran.

Simulationen liefern neue Erkenntnisse über „warme dichte Materie", die auch im Inneren von Sternen vorkommt.

Garry McCracken und Peter Stott: Fusion – The Energy of the Universe, 2. Aufl., Elsevier, München 2012, 240 S., brosch., 45,96 Euro, ISBN 9780123846563
· Baustopp für National Ignition Facility gefordert· Bushs Forschungsprioritäten für 2007· Schwache Strahlung gesundheitsgefährlich?· Schmerzhafte Einsparungen· Physiker-Schmiede
Petawatt High Energy Laser for Heavy Ion Experiments (PHELIX) am GSI Helmholtz-Zentrum Darmstadt
Seit zwei Jahren steht am GSI Helmholtzzentrum in Darmstadt die stärkste Laseranlage Deutschlands. An der Grenze des technisch Machbaren erzeugt PHELIX Pulse mit einer Energie von bis zu 1000 Joule bzw. einer Leistung von fast 500 Terawatt. Damit und in Kombination mit Schwerionenstrahlen lassen sich extreme Materiezustände erzeugen und untersuchen, wie sie in Sternen oder im Innern von Gasplaneten vorkommen.
Zu: „Dunkle Materie bleibt im Dunklen“ von Rafael Lang, März 2014, S. 18; mit Erwiderung von R. Lang
Zu: „Perspektiven der Photovoltaik“ von Wilfried Hoffmann, Februar 2014, S. 21 und Leserbriefe, April 2014, S. 14
Die Bundesregierung hat im Rahmen der „Hightech Agenda Deutschland“ einen Aktionsplan zur Fusionsforschung vorgelegt.
• 4/2026 • Seite 3Jetzt ist der richtige Moment, um in die Fusionstechnologie zu investieren!
Bad Honnef Physics School
WE-Heraeus Physics School and 60th Karpacz Winter School on Theoretical Physics
Ungarisch-deutsches WE-Heraeus-Seminar
Belgisch-deutsches WE-Heraeus-Seminar
Workshop der Heisenberg-Gesellschaft
Im Vereinigten Königreich steht die Forschungsevaluation vor einer tiefgreifenden Reform.
Geladene Teilchen - Elektronen, Ionen, Löcher im Festkörper oder Positronen - und die zwischen ihnen herrschende Coulomb-Kraft bestimmen die Struktur eines Großteils der uns umgebenden Materie. Darüber hinaus erzeugt der Mensch völlig neue, in der Natur gar nicht vorkommende Materieformen, wie Halbleiter-Quantenpunkte oder - mithilfe intensiver Laser - kurzzeitig exotische hochkomprimierte Plasmen. Eine Theorie dieser Systeme muss daher in der Lage sein, Wechselwirkungs- und Quanteneffekte zu berücksichtigen und sowohl langsame als auch sehr schnelle Prozesse zu beschreiben. Der Autor bietet zu diesem Artikel Computeranimationen sowie Ergänzungen und Kommentare auf seiner Web-Seite an.