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3D-Druck im PhysikunterrichtAlexander Pusch und Stefan Heusler5/2020Seite 42

3D-Druck im Physikunterricht

3D-Drucker bieten Lehrkräften vielfältige Möglichkeiten, um Low-Cost-Experimentiermaterial und haptische Modelle herzustellen.

In vielen Berufsfeldern, Studiengängen und Ausbildungsfächern aus Design, Ingenieurwissenschaften und Medizintechnik ist 3D-Druck inzwischen selbstverständlicher Bestandteil. Auch in allgemeinbildenden Schulen in den USA oder England verbreitet sich das Thema mehr und mehr. Dieser Artikel soll anhand von Best-Practice-Beispielen einen Einblick in sinnvolle und kostengüns­tige Einsatzmöglichkeiten von 3D-Druck im (Physik-)Unterricht geben, um das Potenzial dieser Technologie aufzuzeigen.

Die Kernlehrpläne im Fach Physik in Deutschland sehen das Thema 3D-Druck (Infokasten) aktuell zwar nicht explizit vor, aber es hat mehrere Anknüpfungspunkte im modernen Schulunterricht. In den Naturwissenschaften ist der offensichtlichste die Herstellung von Experimentiermaterial sowie von haptischen Anschauungs- und Funktionsmodellen. Die Materialkosten sind meist selbst für schulische Maßstäbe sehr gering. So lassen sich oftmals ganze Klassensätze herstellen, um verschiedene Themen und Experimente aus dem Lehrplan abzudecken. Im Internet finden sich viele 3D-Dateien zu unterschiedlichen Themenbereichen – vor allem aus der Mathematik und den Naturwissenschaften –, die meist recht einfach zu drucken sind.

Indem die Lernenden 3D-Objekte z. B. nach Schritt-für-Schritt-Anleitung erstellen, variieren und selbst ausdrucken sowie für Experimente verwenden, können sie neben fachlichen Kompetenzen, Experimentier- und Problemlösefähigkeiten auch Kenntnisse im Umgang mit digitalen Technologien erwerben, die für sehr viele Berufsfelder von Bedeutung sind. Hierzu gehören der Umgang mit komplexen Computerprogrammen, die Programmierung von Maschinen oder die Planung von Prozessen. (...)

 

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Optiken im MiniaturformatHarald Giessen9/2024Seite 51DPG-Mitglieder

Optiken im Miniaturformat

Mittels 3D-Druck lassen sich komplexe Mikrooptiken herstellen.

Optische Technologien spielen für eine Fülle von Anwendungen eine wichtige Rolle. Die dafür eingesetzten Optiken haben eine rasante Entwicklung genommen – bis hin zu mikrometerkleinen Bauteilen, die sich mittels 3D-Druck herstellen lassen und die etwa per Glasfaser bis in die Zahnwurzel gelangen können.

Schon im Mittelalter dienten einfache Linsen als eine Art Brille dazu, das Sehvermögen zu korrigieren. Mikroskop-Optiken haben seit Antonie van Leeuwenhoek im 17. Jahrhundert sowie Carl Zeiss und Ernst Abbe im 19. Jahrhundert geholfen, die Mikrowelt zu erschließen und Krankheitserreger zu entdecken. Mit dem holländischen Teleskop entdeckte Galileo Galilei zu Beginn des 17. Jahrhunderts die Jupitermonde und etablierte damit unser heliozentrisches Weltbild. Joseph von Fraunhofer gelang es im 19. Jahrhundert, das erste achromatische Objektiv zu bauen. Carl Zeiss und Ernst Abbe variierten zusammen mit Otto Schott systematisch die Zusammensetzung der Ausgangsmaterialien, um Gläser mit verschiedenen Brechungsindizes und Dispersionen und damit höchst qualitative Mikroskop­objektive für die Medizin herzustellen. 

Das 20. Jahrhundert war ein Jahrhundert des Photons, in dem komplexe Kameraobjektive mit 20 Linsen oder mehr für beste Bilder in sehr großen Distanzen mit Teleobjektiven oder in der Nähe mit Makro- und Weitwinkel­objektiven sorgten. Dank neuer Schleiftechniken gelang es, die Teleskop- und Mikroskopoptiken zu perfektionieren. Nicht nur sphärische Linsen- oder Spiegelformen waren zugelassen, sondern auch Asphären wie Paraboloide, Ellip­soide oder gar Freiformflächen, die nicht zwingend rotationssymmetrisch waren. Dies ermöglichte Teleskope, die bis ins Zentrum der Milchstraße blicken ließen, oder Mikros­kopoptiken für Belichtungsobjektive in der Halbleiter-Litho­graphie. Heutzutage sorgen miniaturisierte Optiken in Smartphones für Fotos, für die vor 20 Jahren noch teure Hochleistungskameras und Objektive nötig waren. Die kleinsten Optiken sind nur wenige Millimeter groß und kommen in den Frontkameras für Selfies zum Einsatz oder in Sensoren für die Gesichtserkennung. (...)

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Michael Vogel3/2026Seite 18DPG-Mitglieder

Batterieloser Drucksensor; Voll dehnbare OLEDs; Optik im ­3D-Druck; Schäden in Beton detektieren

Grit Moschkau3/2026Seite 71DPG-Mitglieder

Maker-Technologien im Physik­unterricht – Experimentieren mit 3D-Druck, Microcontrollern und Lasercutter

DPG-Lehrerfortbildung

Michael Vogel2/2024Seite 18DPG-Mitglieder

Sanfteres Röntgen / Optik im 3D-Druck / Reguliertes Wohlbefinden / Ein Superspiegel im MIR

Ulrike Saher und Jörn Willers Radke1/2023Seite 64DPG-Mitglieder

Micro­controller und 3D-Druck im Physikunterricht

DPG-Lehrerfortbildung

Alexander Pawlak4/2021Seite 6DPG-Mitglieder

Von Gleisfestigkeit bis 3D-Druck in Schwerelosigkeit

Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung wurde vor 150 Jahren gegründet.

Michael Vogel4/2023Seite 16DPG-Mitglieder

3D-Druck in einem Rutsch / Kompakt stapelbar / Sensor für Queck­silber / Umfeld verlässlich ­erfassen

Nanoglas sinterfrei in 3D gedruckt: 3D-DruckJens Bauer5/2023Seite 216

Nanoglas sinterfrei in 3D gedruckt: 3D-Druck

Nanometerfeine Strukturen aus Quarzglas, die sich direkt auf Halbleiterchips drucken lassen, erzeugt ein am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickeltes Verfahren. Ein hybrides organisch-anorganisches Polymerharz dient als Ausgangsmaterial für den 3D-Druck von Siliziumdioxid. Da das Verfahren ohne Sintern auskommt, sind die dazu erforderlichen Temperaturen deutlich niedriger als sonst. Zugleich ermöglicht eine höhere Auflösung Nanophotonik mit sichtbarem Licht.

10/2019Seite 67

3D-Druck und 3D-Scan im Unterricht

3D-Materialien auf BestellungMaike Pfalz11/2020Seite 22DPG-Mitglieder

3D-Materialien auf Bestellung

Der Exzellenzcluster „3D Matter Made to Order“ erforscht additive 3D-Fertigungsverfahren.

Fast in jedem Haushalt lassen sich heute im Handumdrehen Texte, Bilder oder Fotos ausdrucken. Zukünftig ist aber auch denkbar, dass sich per Knopfdruck mittels 3D-Drucker verschiedenste Gegenstände fabrizieren lassen. Bereits jetzt haben 3D-Drucker einige Bereiche des Alltags erobert und ergänzen beispielsweise den Physik­unterricht, indem sie die kostengünstige Herstellung von Experimentiermaterial erlauben. Auch in der Industrie kommt die additive 3D-Fertigung – wie es korrekt heißt – zum Einsatz, unter anderem zur Herstellung von Prototypen. Der Exzellenzcluster „3D Matter Made to Order“ (3DMM2O) verfolgt die Vision, eine skalierbare digitale additive 3D-Fertigung von der molekularen bis zur makroskopischen Skala zu etablieren.

Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Universität Heidelberg erforschen und bearbeiten die gesamte Bandbreite von der Grundlagenforschung über die angewandte Forschung bis hin zu Technologien und Ausgründungen. Vorbild sind biologische Systeme, die Moleküle auf der Nanometerskala zusammensetzen können, um damit gewünschte Funktionen auf der Zell- oder Gewebeebene zu erzielen. Das langfristige Ziel besteht darin, industriell fabrizierte Werkstoffe und lebende Systeme miteinander zu kombinieren und die 3D-Fertigung und -Materialverarbeitung vollständig zu digitalisieren. (...)

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Schicht für Schicht gedrucktMichael Vogel10/2020Seite 42DPG-Mitglieder

Schicht für Schicht gedruckt

Die additive Fertigung basiert auf zwei unterschiedlichen Verfahren.

Scharfe Linsen frisch gedrucktMartin Wegener9/2016Seite 24

Scharfe Linsen frisch gedruckt

Hochauflösende 3D-Drucker ermöglichen es, vielfältige polymerbasierte Mikrooptiken präzise herzustellen.

Alexander Blum, Jochen Büttner, Núria Muñoz, Jürgen Renn, Michel Janssen3/2026Seite 71DPG-Mitglieder

Revisiting the History of Quantum Physics

WE-Heraeus-Symposium

Michael Vogel10/2015Seite 14

Lokal nachgiebigFilmkamera für die NanoweltAlternativ wärmenAlternative zum Rauchmelder

„Wir sind ins kalte Wasser gesprungen.“ Kerstin Sonnabend7/2018Seite 26

„Wir sind ins kalte Wasser gesprungen.“ 

Interview mit Martin Wegener, Jens Fahrenberg und Martin Hermatschweiler, den Vertretern der Preisträger des DPG-Technologietransferpreises 2017/2018

Das Institut für Nanotechnologie (INT) und das Innovations- und Relationsmanagement (IRM) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) erhielten in diesem Jahr zusammen mit der Nanoscribe GmbH den Technologietransfer­preis der Deutschen Physikali­schen Gesellschaft.1) 2016 erstmals verliehen, würdigt der Preis eine erfolgreiche Ausgründung der letzten Jahre, die ihre Produkte dauerhaft am Markt platzieren konnte – und ehrt auch das ideengebende Institut sowie die Beratungsstelle für den Transfer.

Welche Produkte bietet die Nano­scribe GmbH an?
Martin Hermatschweiler: Wir stellen 3D-Drucker her, die drei­dimensionale Strukturen erzeugen – ab etwa 100 nm Größe bis hin zu Volumen im Kubikmillimeter- und Flächen im Quadratzentimeterbereich. Und das bei höchster Auflösung. Basis dafür sind die Laserlithographie sowie speziell entwickelte Fotolacke.
Martin Wegener: Physikalisch steckt die Zwei-Photonen-Absorption dahinter, die schon Maria Goeppert-Mayer in ihrer Doktorarbeit untersucht hat. In meiner Arbeitsgruppe haben wir die Technik ursprünglich entwickelt, um photonische Kristalle herzustellen. Das waren große unhandliche Aufbauten im Labor…
Hermatschweiler: … nicht zu vergleichen mit den Geräten, die wir heute vertreiben.

Wie kamen Sie auf die Idee, dass sich dahinter ein Produkt verstecken könnte?
Wegener: Ich habe 2006 den Carl-Zeiss-Forschungspreis erhalten. Danach wollte die Carl Zeiss AG meine Arbeitsgruppe irgendwie unterstützen. Aus dem Blauen heraus habe ich als konkretes Projekt vorgeschlagen, einen Prototypen für die 3D-Laserlithographie zu entwickeln und vielleicht als Produkt zu vermarkten.

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Michael Vogel6/2022Seite 20DPG-Mitglieder

Jenseits der Beugungs­grenze; Höhere Trans­mission; Alternativer ­Verstärker; Intelligente Schraube

Sabine Maier, Meike Stöhr, und Markus Lackinger1/2023Seite 64DPG-Mitglieder

Molecular Functionality at Surfaces: Self‐Assembly, Manipulation, Reactivity and the Role of Decoupling

747. WE-Heraeus-Seminar

Michael Vogel6/2019Seite 16

Gedrucktes Glas / Zwei in einem / Weniger Wartung / Angeneh­meres Licht

Michael Vogel12/2016Seite 16

Vorbild SpinneGedruckte MagneteTextile EnergiequelleSparsamere Datenbrillen

Deung-Jang Choi, Laerte Patera, Philip Willke1/2024Seite 72DPG-Mitglieder

Plenty of Room at the ­Bottom – New Developments in Scanning Probe Tools

801. WE-Heraeus-Seminar

Fabian Hennig, Michael Resvoll, Valentin Stumpf1/2024Seite 73DPG-Mitglieder

Low-cost Schülerexperi­mente zur Quanten­technologie

DPG-Lehrkräftefortbildung

Selbstgetriebene TeilchenBenno Liebchen und Hartmut Löwen1/2022Seite 31DPG-Mitglieder

Selbstgetriebene Teilchen

Aktive Kolloide zeigen neue Nichtgleichgewichtseffekte und weisen den Weg zu Mikrorobotern der Zukunft.

Aktive Materie besteht aus Bausteinen mit intrinsischem Antrieb und umfasst Systeme wie Bakte­rien­kolonien, Fischschwärme und künstliche ­Mikro­schwimmer. In diesem interdisziplinären Forschungsgebiet hilft die Physik, die selbstgetriebene Bewegung aktiver Par­tikel zu modellieren und ihr kollektives Verhalten im Nichtgleichgewicht zu verstehen und vorherzusagen. Die Erkenntnisse der Physik der aktiven Materie haben uns der Vision von Mikro-U-Booten, die Medikamente an Krebszellen liefern oder chirurgische Eingriffe vornehmen, näher gebracht.

inige Bakterien wie E. coli oder T. Majus erreichen Geschwindigkeiten von 10 oder sogar 100 Körperlängen pro Sekunde. Das schaffen selbst die schnellsten Motorboote kaum. Menschliche Schwimmer bewegen sich bestenfalls mit etwa 1,5 Körperlängen pro Sekunde fort. Doch wie schwimmen Bakterien überhaupt? Die Art, wie Menschen kraulen oder Fische und Muscheln schwimmen, setzt stets Trägheits­effekte voraus. Auf der Größenskala von Bakterien – also wenigen Mikrometern – erzeugt dies keinen Vortrieb. Hier dominieren viskose Kräfte, die mit der linearen Ausdehnung l der Teilchen skalieren. Sie sind um viele Größenordnungen stärker als Trägheitskräfte, die mit der Masse bzw. mit l3 skalieren. Die Flüssigkeit erscheint hierdurch für Bakterien sehr dickflüssig, vergleichbar damit, als müsste ein Mensch durch Honig schwimmen. Ohne Trägheit findet Bewegung nur statt, solange Kräfte wirken. 
In der Konsequenz würde sich eine Muschel nach Schrumpfung auf die Mikroskala nicht mehr fortbewegen. Sie schwimmt, indem sie sich langsam öffnet und schnell wieder schließt, wobei sie Trägkeitseffekte in der Flüssigkeit erzeugt (Abb. 1a). Eine Mikro­muschel würde, abgesehen von Fluktuationen, nur um einen festen Raumpunkt oszillieren, weil sich die wirkenden Kräfte beim Öffnen und Schließen reziprok verhalten. Um bei niedriger Reynolds-Zahl, dem Verhältnis von trägen zu viskosen Kräften, zu schwimmen, braucht es nicht-reziproke Bewegungen („Scallop Theorem“) [1]. (...)

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Michael Vogel3/2023Seite 20DPG-Mitglieder

Farben mit Struktur; Dämpfend und durchlässig; Energieautarker Gassensor; Schaltbare Aktivierung

Maike Pfalz7/2020Seite 53DPG-Mitglieder

„Das war wie in einem Actionfilm.“

Interview mit Martin Koch

Ulrik Andersen und Roman Schnabel4/2017Seite 55

Quantum-Limited Metrology and Sensing

636. WE-Heraeus-Seminar

Harald Giessen und Alois Herkommer4/2017Seite 55

Merging Micro- and Nano-Optics: 3D Printing for Advanced and Functional Optics

634. WE-Heraeus-Seminar

Andreas Fuhrer, Stefan Filipp, David DiVincenzo und Frank Wilhelm-Mauch4/2017Seite 55

Scalable Architectures for Quantum Simulation

635. WE-Heraeus-Seminar

Kerstin Sonnabend9/2016Seite 85

„Ich war immer überzeugt, dass Nanoscribe erfolgreich wird!“

Interview mit Michael Thiel

Michael Vogel1/2026Seite 20DPG-Mitglieder

Umweltschonend entfrostet; Abbaubarer Sensor; Makroskop zum Nachbau; Besseres Audio

Kerstin Sonnabend / MPG1/2018Seite 11

Lise Meitner gibt Perspektive

Klaus Blaum, René Reifarth11/2019Seite 78

Nuclear Physics in Astro­physics

WE-Heraeus Sommerschule

Ilja Rückmann, Peter Schaller11/2019Seite 78

Optikexperimente und Laser in der Lehre

Workshop der Lehrmittelkommission

Horst Schmidt-Böcking, Bretislav Friedrich11/2019Seite 77

Sterns Molecular Beam Research – its Impact on Modern Science

702. WE-Heraeus-Seminar

7/2019Seite 75

Tagungskalender

Intelligenz durch InterferenzMarie Braasch und Sina Saravi5/2026Seite 32DPG-Mitglieder

Intelligenz durch Interferenz

Licht denken lassen: Diffraktive Optik trifft neuronale Netze.

Künstliche Intelligenz (KI) prägt unseren Alltag mit überraschend hoher Geschwindigkeit. Ob Gesichtserkennung, autonomes Fahren, forensische Analysen oder Krebsdiagnostik – KI ist inzwischen allgegenwärtig. Allerdings steigt mit zunehmender Komplexität der ­Rechenaufgaben auch die erforderliche Rechenleistung massiv an. An diesem Engpass knüpfen diffraktive neuronale Netzwerke an.

Bildinformation ist ganz natürlich in der elektro­magnetischen Strahlung verschlüsselt. In künstlichen neuronalen Netzwerken (KNN) wird diese Bildinformation gemessen und anschließend in digitale Signale für eine elektronische Auswertung umgewandelt. Diffraktive neuronale Netzwerke (DNN) nutzen das Licht als Rechenmedium und können so von all seinen Freiheitsgraden ­Gebrauch machen, bevor die Intensitätsverteilung gemessen wird. Durch gezieltes Modulieren der Wellenfronten verarbeiten sie Bild­information in Lichtgeschwindigkeit.

Digitale vs. diffraktive neuronale Netzwerke

Um das Problem greifbar zu machen, richten wir den Blick auf eine konkrete Anwendung, die Objekterkennung. Das mag vielleicht auf den ersten Blick trivial erscheinen, doch auch ein scheinbar simples Problem kann überraschend komplex sein. So zum Beispiel die knifflige Herausforderung, einen haarigen Hund von einem Wischmopp zu unterscheiden. Bei einem digitalen Lösungsansatz mit einem künstlichen neuronalen Netz startet der Prozess damit, dass das Licht der vorhandenen Szene mit einer Kamera aufgenommen und in Pixeln diskretisiert gemessen wird (Abb. 1). Der Rechner verarbeitet diese digitalisierten Daten sequenziell und ordnet jeder möglichen Kategorie (hier Hund oder Wischmopp) eine Zahl zu. Schließlich gibt er für jede Kategorie eine Zahl aus. Gewonnen hat die Kate­gorie mit dem höchsten Wert. (...)

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Bernhard Nunner5/2025Seite 60DPG-Mitglieder

Vorschläge für die Tagesordnung der Ordentlichen Mitgliederversammlung 2025

Martin Böckmann-Barthel5/2025Seite 60DPG-Mitglieder

DPG-Schule der AG Physikalische Praktika

Die diesjährige Veranstaltung setzte den Schwerpunkt auf Praktika im Lehramtsstudium.

4/2025Seite 35DPG-Mitglieder

Lehrkräftefortbildungen 2025

2/2025Seite 35DPG-Mitglieder

Lehrkräftefortbildungen

1/2023Seite 1

Vakuum in Forschung und Praxis 1/2023

Titelbild: Vakuum in Forschung und Praxis 1/2023

Editorial

Free Access

Dreieinhalb Jahrzehnte ViP: Rück-, Ein- und Ausblicke im „Volume 35“

Lisa Kleinen

Inhalt: Vakuum in Forschung und Praxis 1/2023

Magazin

News: Vakuum in Forschung und Praxis 1/2023

Forschung: Vakuum in Forschung und Praxis 1/2023

Personen: Vakuum in Forschung und Praxis 1/2023

Vakuum

Pumping stations for today's steel degassing requirements: Energy-efficient solutions for demanding process conditions

Ingo Heitz Moritz Boller

This article focuses on the vacuum equipment used in vacuum degassing (VD) and vacuum oxygen decarburization (VOD) processes. Despite harsh process conditions caused by outgassing and the process gases themselves, there are various pumping principles and designs of vacuum pumps that can be used. Through clever pump selection there is an opportunity to realize substantial energy and operating resource savings on the vacuum pumping side. Last but not least, a new pump series will be presented that further contributes to cost reduction through higher efficiency.

Dünne Schichten

Vakuumdeponierte dünne Schichten polarisieren: TFPs mit Sonderfunktionen eröffnen neue Anwendungsmöglichkeiten

René Sattler

Außergewöhnliche Anwendungen erfordern außergewöhnliche Lösungen. Mit Fachwissen und den technischen Möglichkeiten von heute lassen sich im Bereich der Dünnfilmpolarisatoren auch komplexe Schichtdesigns umsetzen, mit denen sich Funktionalitäten und Anwendungsbereiche erschließen, die für diese Optiken bisher überhaupt nicht in Betracht gezogen wurden – zum Beispiel als „Leuchtkraftverstärker“ in Projektoren oder als „Effizienz-Boost“ beim Erzeugen von frequenzverdoppelten Laserstrahlen.

Vakuum

Free Access

3D-Druck für Hochvakuumanwendungen: Herstellung und Test von Komponenten sowie Rezipienten mit funktionalem Design

Christian Wolf Martin Prechtl René Bauer Michael Dinkel Fabian Beck Leopold Franz Viktor Neumeyer

Anlässlich unseres Jubiläums präsentieren wir von den Lesern unserer Online-Ausgabe besonders geschätzte Beiträge erneut im Druck. Hier:

Die 3D-Druck-Technologie hat den Sprung von einer hobbymäßigen Privatanwendung in den industriellen Fertigungsbereich geschafft. Auf Grund wachsender Zuverlässigkeit der Drucker und zunehmender Material-diversität, insbesondere im Metallbereich, sind in den kommenden Jahren Steigerungsraten im zweistelligen Prozentbereich möglich.

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Fertigung von Bauteilen mittels 3D-Drucks für einen Einsatz im Hochvakuum. Es werden unterschiedliche Komponenten realisiert und auf ihre Vakuumtauglichkeit untersucht.

Wie in dieser Arbeit zudem gezeigt, können herkömmlich hergestellte Standardkomponenten mit gedruckten Teilen vakuumdicht verschweißt werden, was eine kostengünstige Fertigung komplexerer Komponenten wie z. B. einer Vakuumkammer ermöglicht. Darüber hinaus lassen sich funktionale Komponenten bereits im Herstellungsprozess verwirklichen. Die Integration eines Systems aus Strömungskanälen direkt in die Wandung einer Vakuumkammer ist nur ein Beispiel hierfür. Damit lässt sich dieser Rezipient beim Evakuieren ausheizen und im späteren Betrieb effektiv kühlen.

Free Access

Vacuum metrology and its impact on research and industry: From state of the art measurements to future trends

Karl Jousten

To mark our anniversary, we are presenting articles that have been particularly appreciated by readers of our online edition once again in print. Here:

By accurate vacuum measurement, it is possible to control processes in industry, to ensure the necessary environmental conditions for many experiments in science and research and to support the commercial relationship between manufacturers and users of vacuum equipment. The main task of vacuum metrology, the science of vacuum measurement, is to provide traceability of vacuum measurements to the SI. In recent years, also the characterization of vacuum by partial pressure analysis and outgassing rate measurement, and the dynamics of vacuum measurement became an issue for vacuum metrology.

Magazin

Termine: Vakuum in Forschung und Praxis 1/2023

Bezugsquellen: Vakuum in Forschung und Praxis 1/2023

Index/Impressum: Vakuum in Forschung und Praxis 1/2023

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Matthias Delbrück5/2021Seite 16DPG-Mitglieder

USA

­Fusionsforschung stärken; Entschiedene Positionen; Neue Plutonium-Pits; Schärfere Ethik­richtlinien

Alexander Pawlak5/2021Seite 15DPG-Mitglieder

Morgenröte im Weltraum

11/2022Seite 60DPG-Mitglieder

Tagungskalender

Alexander Pawlak9/2022Seite 7DPG-Mitglieder

Der Beginn einer neuen Ära

Der erste Teil des generalsanierten Deutschen Museums ist feierlich eröffnet worden – inklusive der Ausstellungen zur klassischen Optik und Atomphysik.

Maike Pfalz5/2020Seite 6

Das Coronavirus und seine Ausbreitung erforschen

3/2022Seite 1

Physik in unserer Zeit 3/2022

Physik in unserer Zeit 3 2022Titelbild

Wasser unter Extrembedingungen

Welche Rolle Wasser in der Dynamik des Inneren von Erde und Planeten sowie in vielen astrophysikalischen Prozessen spielt, ist noch weitgehend unklar. Dies liegt hauptsächlich an der Unzugänglichkeit solcher Orte.
Daher kommt Laborexperimenten, die extreme Bedingungen im Inneren
von Planeten und im Weltall zugänglich machen, eine hohe Bedeutung zu. In Kombination mit modernen Methoden zur Aufklärung der Struktur und Dynamik erlauben diese Methoden, Befunde aus der Ferne zu treffen.

Bild: NASA/JPL-Caltech

 

Editorial

Free Access

Wasser – mehr als ein Molekül

Gerhard Grübel

Inhalt: Physik in unserer Zeit 3/2022

Treffpunkt Forschung

Leicht, leichter, Neutrinos: Teilchenphysik

Enrico Ellinger, Leonard Köllenberger, Lisa Schlüter

Neutrinos sind die häufigsten Materieteilchen im Universum. Aber viele ihrer Eigenschaften wie ihre Masse sind bis heute unbekannt. Das Karlsruhe Tritium Neutrino Experiment (KATRIN) stellt nun die neuen Ergebnisse der aufwendigsten Massenbestimmung der Geschichte vor: Neutrinos sind leichter als 0,8 eV, was weniger als einem Fünfhunderttausendstel der Elektronenmasse entspricht.

Den Ursprung des Magnetsinns entschlüsseln: Magnetorezeption

M. Renee Bellinger, Uwe Hartmann, Michael Winklhofer

Singvögel und Lachsfische sind die bekanntesten Beispiele von Tieren, die sich bei ihren langen Wanderungen auch am Magnetfeld der Erde orientieren. Der Nachweis von kleinen Clustern aus Magnetit in den Sinneszellen von Lachsfischen weist nun auf hochinteressante evolutionäre Entwicklungen, ausgehend von Archäen, hin.

Tauwetter auf dem Mars: Planetenforschung

Zunehmende Temperaturen auf der Südhalbkugel des Roten Planeten lassen das Eis auf den Dünen schmelzen.

Krebsforschung mit laserbeschleunigten Protonen: Protonentherapie

Florian Kroll, Karl Zeil, Florian-Emanuel Brack, Elke Beyreuther

Durch Hochleistungslaser getriebene Protonenquellen stellen eine interessante Ergänzung zu konventionellen Protonenbeschleunigern dar, insbesondere für die radiobiologische Forschung. Unserem interdisziplinären Forschungsteam ist es erstmals gelungen, eine radiobiologische Kleintierstudie mit laserbeschleunigten Protonen durchzuführen.

Physics News

Artikel

Open Access

Wasser in der Erde und in kosmischen Eiswelten: H2O unter extremen planetarischen Bedingungen

Thomas Loerting, Hanns-Peter Liermann

Description unavailable

Welche Rolle Wasser in der Dynamik des Inneren von Erde und Planeten sowie in vielen astrophysikalischen Prozessen spielt, ist noch weitgehend unklar. Dies liegt hauptsächlich an der Unzugänglichkeit solcher Orte. Daher kommt Laborexperimenten, die extreme Bedingungen im Inneren von Planeten und im Weltall zugänglich machen, eine hohe Bedeutung zu. In Kombination mit modernen Methoden zur Aufklärung der Struktur und Dynamik erlauben diese Methoden, Befunde aus der Ferne zu treffen.

Bild: NASA/JPL-Caltech

Open Access

Auf dem Weg zum Replikator: Volumetrischer 3D-Druck

Martin Regehly, Stefan Hecht

Description unavailable

„Tee, Earl Grey, heiß!”: In der Science-Fiction-Serie Star Trek produzieren Replikatoren, in Sekundenschnelle und scheinbar aus dem Nichts, Bauteile und Dinge des täglichen Bedarfs. Der Traum, diese Wundermaschinen zu realisieren, inspiriert Wissenschaft und Industrie seit Langem. Konventionelle 3D-Drucker waren der erste Schritt, doch nun ist eine neue Technologie für die schnelle Erzeugung von Objekten direkt im freien Volumen eines Ausgangsmaterials im Entstehen.

Doppelpack für genauere Wetterdaten: Drei Generationen Meteosat-Wettersatelliten

Jörg Asmus

Description unavailable

Hagel, Starkwind, Starkniederschläge und Überschwemmungen: Extreme Unwetter werden durch den Klimawandel häufiger. Um sie mit genaueren Wettervorhersagen rechtzeitig erkennen und warnen zu können, benötigt die Meteorologie präzisere Informationen über den Zustand der Atmosphäre. Das ist die Aufgabe der dritten Generation von Meteosat-Wettersatelliten. Der erste Satellit soll im Dezember 2022 gestartet werden.

Open Access

Produktives Klangchaos: Rauschen in Musik und Medizin

Leopold Mathelitsch, Ivo Verovnik

Description unavailable

Bei Musik und Sprache denkt man automatisch an harmonische Klänge. Rauschen ist jedoch ebenfalls ein essentieller Bestandteil, insbesondere beim Sprechen. Es wird sogar medizinisch genutzt. (Foto: © Adobe stock)

Kondo-Mania: Der Kondo-Effekt in verschiedenen Materialklassen

Stefan Kirchner, Silke Bühler-Paschen

Description unavailable

Vor knapp 90 Jahren wurde der Kondo-Effekt erstmals experimentell beobachtet. Es dauerte 30 Jahre, bis eine theoretische Erklärung gelang. Heute ist Kondo-Physik akueller denn je.

Magazin

Die Entdeckung der solaren Neutrinos: Vor 50 Jahren

Kai Zuber

Der erste Nachweis solarer Neutrinos vor 50 Jahren sorgte für ein Rätsel.

Visualisierung von Messdaten eigener Sensormodule mit phyphox: Smarte Physik

Dominik Dorsel, Sebastian Staacks, Heidrun Heinke, Christoph Stampfer, Jochen Kuhn, Thomas Wilhelm

Die Arduino-Bibliothek phyphoxBLE ermöglicht die einfache Übertragung und Darstellung der mit selbst erstellten Sensormodulen gewonnenen Messdaten auf ein Smartphone. Ein Beispiel sind die hier vorgestellten CO2-Monitore. Sie können zur Raumluftüberwachung während einer Pandemie eingesetzt werden, aber auch für naturwissenschaftliche Experimente.

Historisches Rätsel

Die diskrete Wissenschaft vom Magneten: Historisches Rätsel

Andreas Loos

Sein Modell des Magnetismus wird zu einer wissenschaftlichen Erfolgsgeschichte, ohne dass er dies über viele Jahre lang mitbekommt.

Treffpunkt TV

Plancks „Akt der Verzweiflung“
Physik & Literatur

Klaus Mecke

Wie wird wissenschaftlich über etwas geschrieben, das nicht in das Weltbild passt?

Free Access

Vorschau auf Heft 4/2022

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Wind über den ZäunenJoachim Peinke und Bernhard Stoevesandt10/2021Seite 18DPG-Mitglieder

Wind über den Zäunen

In Windparks können günstig angebrachte Windschutzzäune den Ertrag steigern.

2/2022Seite 51DPG-Mitglieder

Lehrerfortbildungen im Physikzentrum Bad Honnef 2022

Nicole Gerasimova6/2021Seite 49DPG-Mitglieder

Vom Schreibtisch in den Weltraum und zurück

Maike Pfalz4/2021Seite 7DPG-Mitglieder

Majorana (wieder) verschwunden

Ein Nature-Paper von 2018, in dem ein Forschungsteam über die Entdeckung von Majorana-Fermionen in Nanodrähten berichtet hat, wurde zurückgezogen.

10/2019Seite 67

Physics of Bacteria

3/2019Seite 52

Fortbildungskurse für Physiklehrer*innen: Geschichte der Physik

Juli 20187/2018Seite 1

Juli 2018

Der 3D-Druck des Wall Street-Bullen ist knapp vier Millimeter lang und steht auf einer 1 Cent-Münze. (vgl. S. 26, Quelle: STL Author: Dreyfus­duke / CC BY-SA 3.0)

10/2016Seite 49

Tagungskalender

Matthias Delbrück4/2018Seite 13

Eine Milliarde Dollar für Innovation

4/2018Seite 13

USA

Haushaltsentwurf für 2019 / NSF schließt Auslandsbüros / Arecibo gerettet / Trumps Nuklearstrategie

Kerstin Sonnabend1/2018Seite 10

Mehr Mittel für große Herausforderungen

1/2018Seite 11

DFG: Neue SFBs

Helena Decker11/2019Seite 78

Exciting nanostructures: Characterizing advanced confined systems

Bad Honnef Physics School

Themen