
Züge dank 3D-Druck schneller wieder im Einsatz
Kürzere Wartezeiten bei der Instandhaltung: Deutsche Bahn lässt Ersatzteile aus Metall im 3D-Drucker herstellen.

Kürzere Wartezeiten bei der Instandhaltung: Deutsche Bahn lässt Ersatzteile aus Metall im 3D-Drucker herstellen.
• 5/2020 • Seite 423D-Drucker bieten Lehrkräften vielfältige Möglichkeiten, um Low-Cost-Experimentiermaterial und haptische Modelle herzustellen.
In vielen Berufsfeldern, Studiengängen und Ausbildungsfächern aus Design, Ingenieurwissenschaften und Medizintechnik ist 3D-Druck inzwischen selbstverständlicher Bestandteil. Auch in allgemeinbildenden Schulen in den USA oder England verbreitet sich das Thema mehr und mehr. Dieser Artikel soll anhand von Best-Practice-Beispielen einen Einblick in sinnvolle und kostengünstige Einsatzmöglichkeiten von 3D-Druck im (Physik-)Unterricht geben, um das Potenzial dieser Technologie aufzuzeigen.
Die Kernlehrpläne im Fach Physik in Deutschland sehen das Thema 3D-Druck (Infokasten) aktuell zwar nicht explizit vor, aber es hat mehrere Anknüpfungspunkte im modernen Schulunterricht. In den Naturwissenschaften ist der offensichtlichste die Herstellung von Experimentiermaterial sowie von haptischen Anschauungs- und Funktionsmodellen. Die Materialkosten sind meist selbst für schulische Maßstäbe sehr gering. So lassen sich oftmals ganze Klassensätze herstellen, um verschiedene Themen und Experimente aus dem Lehrplan abzudecken. Im Internet finden sich viele 3D-Dateien zu unterschiedlichen Themenbereichen – vor allem aus der Mathematik und den Naturwissenschaften –, die meist recht einfach zu drucken sind.
Indem die Lernenden 3D-Objekte z. B. nach Schritt-für-Schritt-Anleitung erstellen, variieren und selbst ausdrucken sowie für Experimente verwenden, können sie neben fachlichen Kompetenzen, Experimentier- und Problemlösefähigkeiten auch Kenntnisse im Umgang mit digitalen Technologien erwerben, die für sehr viele Berufsfelder von Bedeutung sind. Hierzu gehören der Umgang mit komplexen Computerprogrammen, die Programmierung von Maschinen oder die Planung von Prozessen. (...)

Aachener Zentrum für 3D-Druck präsentiert additive Fertigungsverfahren für den Mittelstand.

Thüringens Ministerpräsident Ramelow besucht die Modellfabrik 3D-Druck an der EAH Jena.

3D-Druck und Sintern von Gehäusen für leistungselektronische Bauelemente erstmals gelungen.

Autonomer 3D-Druck mit flüssigem Druckmaterial unter realen Weltraumbedingungen demonstriert.

Neue Laserscanning-Technik ermöglicht 3D-Druck von elastischen Kunststoffen.

Elektrochemisches Druckverfahren erstellt komplexe metallische Objekte mit Durchmessern von gerade einmal 25 Nanometern.

Cellulose lässt sich mit 3D-Druck in komplexe Formen bringen.

Aktoren und Sensoren lassen sich mit 3D-Druck in komplexe Bauteile integrieren.

DLR-Labor kombiniert 3D-Druck und klassischen Leichtbauverfahren.

Neues Verfahren ermöglicht die Herstellung von Geweben mit faserigen Strukturen.

Die Xolografie ist eine ganz neue Technik zum volumetrischen 3D-Druck, wie ein neuer Artikel in „Physik in unserer Zeit“ beschreibt.

Hologramme steuern Laserlicht für einen hocheffizienten, schnellen und präzisen volumetrischen 3D-Druck für biomedizinische Anwendungen.

Temperaturvariation lassen einen Verbundwerkstoff mit unterschiedlich harten Metallschichten entstehen.

Neues Verfahren gestattet 3D-Druck elektronischer Komponenten in einstufigem Prozess.

Gelartige Tinte auf Basis von Nanopartikeln lässt sich in dreidimensional Formen bringen.
• 9/2024 • Seite 51 • DPG-MitgliederMittels 3D-Druck lassen sich komplexe Mikrooptiken herstellen.
Optische Technologien spielen für eine Fülle von Anwendungen eine wichtige Rolle. Die dafür eingesetzten Optiken haben eine rasante Entwicklung genommen – bis hin zu mikrometerkleinen Bauteilen, die sich mittels 3D-Druck herstellen lassen und die etwa per Glasfaser bis in die Zahnwurzel gelangen können.
Schon im Mittelalter dienten einfache Linsen als eine Art Brille dazu, das Sehvermögen zu korrigieren. Mikroskop-Optiken haben seit Antonie van Leeuwenhoek im 17. Jahrhundert sowie Carl Zeiss und Ernst Abbe im 19. Jahrhundert geholfen, die Mikrowelt zu erschließen und Krankheitserreger zu entdecken. Mit dem holländischen Teleskop entdeckte Galileo Galilei zu Beginn des 17. Jahrhunderts die Jupitermonde und etablierte damit unser heliozentrisches Weltbild. Joseph von Fraunhofer gelang es im 19. Jahrhundert, das erste achromatische Objektiv zu bauen. Carl Zeiss und Ernst Abbe variierten zusammen mit Otto Schott systematisch die Zusammensetzung der Ausgangsmaterialien, um Gläser mit verschiedenen Brechungsindizes und Dispersionen und damit höchst qualitative Mikroskopobjektive für die Medizin herzustellen.
Das 20. Jahrhundert war ein Jahrhundert des Photons, in dem komplexe Kameraobjektive mit 20 Linsen oder mehr für beste Bilder in sehr großen Distanzen mit Teleobjektiven oder in der Nähe mit Makro- und Weitwinkelobjektiven sorgten. Dank neuer Schleiftechniken gelang es, die Teleskop- und Mikroskopoptiken zu perfektionieren. Nicht nur sphärische Linsen- oder Spiegelformen waren zugelassen, sondern auch Asphären wie Paraboloide, Ellipsoide oder gar Freiformflächen, die nicht zwingend rotationssymmetrisch waren. Dies ermöglichte Teleskope, die bis ins Zentrum der Milchstraße blicken ließen, oder Mikroskopoptiken für Belichtungsobjektive in der Halbleiter-Lithographie. Heutzutage sorgen miniaturisierte Optiken in Smartphones für Fotos, für die vor 20 Jahren noch teure Hochleistungskameras und Objektive nötig waren. Die kleinsten Optiken sind nur wenige Millimeter groß und kommen in den Frontkameras für Selfies zum Einsatz oder in Sensoren für die Gesichtserkennung. (...)

3D-Druck mit metallischen und keramischen Pasten.

Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig erhält Großgeräteförderung der DFG.

Kostengünstiger Metalldruck mit Metall-Kunststoff-Granulat und anschließendem Sintern.

Kombination aus 3D-Druck und Faserverbund-Technologie verbindet Anpassungsfähigkeit mit Robustheit.

3D-Druck im Weltraum soll die Marktreife erreichen.

Selbstlernendes System zeigt Optionen für automatisierten molekularen 3D-Druck.

Fertigungsverfahren für schnell rotierende Bauteile im Test.

Test der pulverbasierten additiven Fertigung beim DLR-Parabelflug.

Ab sofort können an zwei Standorten pro Jahr mindestens 50.000 Bauteile gefertigt werden.

Pro Stunde werden bis zu sieben Kilogramm Kunststoff durch eine heiße Düse gedrückt.

Delta-3D-Drucker soll Fertigung von Bauteilen für Raumfahrt voranbringen.

Additive Fertigung auf Parabelflügen erfolgreich getestet.

Neuartige Biotinte für die additive Fertigung von biokompatiblen Materialien.

Europaweites Forschungsprojekt widmet sich additiver Fertigung mit mehreren Werkstoffen.

Förderung der Carl-Zeiss-Stiftung für Andrea Toulouse soll den Aufbau von biologischem Gewebe durch eine endoskopische Mikrooptik ermöglichen.

Neues Verfahren für die Fertigung von filigranen, bionischen Strukturen.

Zwei-Photonen-Polymerisation schließt die Lücke zur Mikrostereolithografie.
DPG-Lehrerfortbildung

Projekt entwickelt neues Verfahren für gedruckte architektonische Bauteile.

Zwei-Stufen-Verfahren ermöglicht kompakte und preisgünstige 3D-Laserdrucker.

Eine modifiziere Variante des selektiven Laserschweißens eignet sich auch für Kupferlegierungen und ermöglicht damit neue Möglichkeiten zur Herstellung von Werkzeugen und Bauteilen.

Pulverbaukasten erweitert Möglichkeiten des Laserstrahlschmelzens.

Neue Referenzdaten für additiv gefertigte Werkstoffe veröffentlicht.

Komplexer Y-Verteiler aus metallbeschichtetem Kunststoff im 3D-Druck gefertigt.
DPG-Lehrerfortbildung

Per 3D-Druck produzierte Absorber lassen sich auch als kräftetragende Bauteile verwenden.

Jahresrückblick Vakuum-, Plasma-, Dünnschicht- und Oberflächentechnologie 2021.

Analyse des Verdunstungsverhaltens von Tropfen ist unter anderem für den 3D-Druck relevant.

TU Berlin und Laser Zentrum Hannover arbeiten an laserbasiertem 3D-Druck mit Mondstaub.

Fraunhofer-Leitprojekt futureAM erreichte bis zum Projektende zahlreiche Technologiesprünge.
Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung wurde vor 150 Jahren gegründet.

Harzbasiertes 3D-Druckverfahren benötigt keine störenden Stützstrukturen mehr.

Pilotprojekt soll Laserschmelzen auf dem Mond testen.

Erstes im 3D-Druck hergestelltes europäisches Raketentriebwerk erfolgreich gezündet.

Filigrane Kunststoffteile können nun ohne Stützstrukturen gefertigt werden.

Land Niedersachsen fördert Zentrum für Additive Fertigung mit 1,2 Millionen Euro.

Selective Laser Melting als perfektes Verfahren für Bauteile im Motorsport.

Fertigung individuell angepasster Strukturen im Mikro- bis Millimeterformat.

Gips-Schüle-Forschungspreis an drei Wissenschaftler der Universität Stuttgart verliehen.

Forschungscampus Digital Photonic Production hat Arbeit aufgenommen.
• 5/2023 • Seite 216Nanometerfeine Strukturen aus Quarzglas, die sich direkt auf Halbleiterchips drucken lassen, erzeugt ein am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickeltes Verfahren. Ein hybrides organisch-anorganisches Polymerharz dient als Ausgangsmaterial für den 3D-Druck von Siliziumdioxid. Da das Verfahren ohne Sintern auskommt, sind die dazu erforderlichen Temperaturen deutlich niedriger als sonst. Zugleich ermöglicht eine höhere Auflösung Nanophotonik mit sichtbarem Licht.

Nachhaltiges Produktionsverfahren verzichtet auf Seltene Erden.

Studentisches Experiment startete erfolgreich an Bord einer Höhenforschungsrakete.

Antike Artefakte mit Hilfe von 3D-Metalldruck originalgetreu repliziert.

Tomogramme offenbaren den Herstellungsprozess auf mikroskopischer Ebene.

Große Fresnel-Linse könnte Sonnenlicht bündeln und den Staub schmelzen.

Lehrgang vermittelt Fachkenntnisse über den 3D-Druck von Metallbauteilen.

3D-Druck produziert extrem leistungsfähiges Linsensystem.

Pulverbasierte additive Fertigung auf Parabelflügen getestet.

Europäisches Konsortium beschäftigt sich mit additiver Fertigung in Mikro- und Nanotechnologie.

Laser-Verfahren eröffnet neue Anwendungen in der Biologie und der Materialentwicklung.

Projekt für stabile und langlebige Bauteile beim Laserauftragschweißen.

Neues Herstellungsverfahren für flexible und transparente Elektronik.

Spaltbare Fotolacke ermöglichen komplexere Strukturen im 3D-Druck.

Neue Prototypanlage für produktivere selektive Laserschmelz-Prozesse.

Gutes Monitoring von Laserschmelzverfahren sorgt für Kostensenkung bei hoher Qualität.

Ziel ist die Integration der metallischen „Fused Filament Fabrication“ in eine prototypische Fertigungslinie.

BMBF fordert die integrierte Mikrophotonik.

TH Mittelhessen forscht an gedruckten metallischen Serienbauteilen für die Auto- und Maschinenbauindustrie.

Per Laser aufgeschmolzene Bahnen aus Regolith als erster Schritt zum 3D-Druck von Infrastruktur auf dem Erdtrabanten.

Neues Modell liefert Erkenntnisse für Anwendungen von der Planetenforschung bis zum 3D-Druck.

3D-Druck und Ultraschall ermöglichen extrem feste Verbundwerkstoffe.

3D-Druck ermöglicht eine günstige Fertigung diffraktiver Röntgenoptiken.

Bruchverhalten und mechanische Festigkeit von additiv gefertigten Metallteilen untersucht.

Biomimetisches, antimikrobielles Material verbindet Titan-Komponenten.

Optence bietet in Darmstadt einen Einblick in das neue Geschäftsfeld Rapid Prototyping.

Zielgerichteter Ultraschall fügt kleinste Partikel in einem Schritt zu 3D-Objekt zusammen.

Herstellung 3D-gedruckter Teile aus Silica-Aerogel und Silica-Komposit-Werkstoffen mit hoher Präzision möglich.

Grünes LED-Licht aktiviert heilende Proteine.
• 11/2020 • Seite 22 • DPG-MitgliederDer Exzellenzcluster „3D Matter Made to Order“ erforscht additive 3D-Fertigungsverfahren.
Fast in jedem Haushalt lassen sich heute im Handumdrehen Texte, Bilder oder Fotos ausdrucken. Zukünftig ist aber auch denkbar, dass sich per Knopfdruck mittels 3D-Drucker verschiedenste Gegenstände fabrizieren lassen. Bereits jetzt haben 3D-Drucker einige Bereiche des Alltags erobert und ergänzen beispielsweise den Physikunterricht, indem sie die kostengünstige Herstellung von Experimentiermaterial erlauben. Auch in der Industrie kommt die additive 3D-Fertigung – wie es korrekt heißt – zum Einsatz, unter anderem zur Herstellung von Prototypen. Der Exzellenzcluster „3D Matter Made to Order“ (3DMM2O) verfolgt die Vision, eine skalierbare digitale additive 3D-Fertigung von der molekularen bis zur makroskopischen Skala zu etablieren.
Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Universität Heidelberg erforschen und bearbeiten die gesamte Bandbreite von der Grundlagenforschung über die angewandte Forschung bis hin zu Technologien und Ausgründungen. Vorbild sind biologische Systeme, die Moleküle auf der Nanometerskala zusammensetzen können, um damit gewünschte Funktionen auf der Zell- oder Gewebeebene zu erzielen. Das langfristige Ziel besteht darin, industriell fabrizierte Werkstoffe und lebende Systeme miteinander zu kombinieren und die 3D-Fertigung und -Materialverarbeitung vollständig zu digitalisieren. (...)

Defekterkennung mithilfe von Laserlichtschnitt-Sensoren und künstlicher Intelligenz.

Polymerpartikel statt Farbstoff – neue Methode auf Basis von Elektrophotographie.

Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten in den Bereichen Optik, Datenübertragung und Biotechnologie.

Neues Verfahren für farbige und komplexe dreidimensionale Objekte.

Verbundforschungsprojekt HP3D zur Herstellung von Kunstoffteilen startet in Jena.

Optimierte additive Fertigung spart Material, Energie und Zeit.

Neuartige Methode zur passgenauen Herstellung von Magneten.

Erfolgreicher Start der Höhenforschungsrakete MAPHEUS-11.

Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung erweitert ihr Kompetenzzentrum für additive Fertigung.

Ultrakurze Laserpulse ermöglichen hochpräzise Form des Bio-Printings.

Richtlinien des VDI informieren über die Vorteile additiver Verfahren in der Laserfertigung.

Forscher entwickeln 3D-gedruckte, biologisch abbaubaren Batterie auf der Basis von Pilzen.
• 10/2020 • Seite 42 • DPG-MitgliederDie additive Fertigung basiert auf zwei unterschiedlichen Verfahren.

Höhere Flexibilität für komplexe Strukturen aus dem 3D-Drucker.
• 9/2016 • Seite 24Hochauflösende 3D-Drucker ermöglichen es, vielfältige polymerbasierte Mikrooptiken präzise herzustellen.

Energiesparende Gasturbinen aus dem 3D-Drucker zeigen optimierbare Eigenspannungen.

3D-Drucker erzeugt makroskopische Strukturen aus Nanopartikeln.

Femtosekunden-3D-Druck erlaubt den Bau komplexer Mikro-Objektive.

Universität Bayreuth gründet neues Zentrum zur additiven Fertigung.

Maschinelles Lernen vereinfacht industrielle Laserprozesse.

Verfahren erzeugt nanometerfeine Strukturen aus Glas bei erstaunlich niedrigen Temperaturen.

Stäbchenförmige Proben verkleinern sich um bis zu 63 Prozent.

Künstliche Nanostrukturen lassen sich am Computer designen und eröffnen der nichtlinearen Optik neue Möglichkeiten.

Komplexe Strukturen aus dem 3D-Drucker verformen sich selbstständig – Anwendung in Robotik und Biomedizin möglich.

Additive Fertigung drängt mit ersten Prototypen in die Medizintechnik.

Radiofrequenz-Quadrupol aus Kupfer in einem Stück gedruckt.

Neue Projekte zur additiven Fertigung und Formanpassung optischer Elemente an der Hochschule Aalen.
• 7/2018 • Seite 26Interview mit Martin Wegener, Jens Fahrenberg und Martin Hermatschweiler, den Vertretern der Preisträger des DPG-Technologietransferpreises 2017/2018
Das Institut für Nanotechnologie (INT) und das Innovations- und Relationsmanagement (IRM) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) erhielten in diesem Jahr zusammen mit der Nanoscribe GmbH den Technologietransferpreis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft.1) 2016 erstmals verliehen, würdigt der Preis eine erfolgreiche Ausgründung der letzten Jahre, die ihre Produkte dauerhaft am Markt platzieren konnte – und ehrt auch das ideengebende Institut sowie die Beratungsstelle für den Transfer.
Welche Produkte bietet die Nanoscribe GmbH an?
Martin Hermatschweiler: Wir stellen 3D-Drucker her, die dreidimensionale Strukturen erzeugen – ab etwa 100 nm Größe bis hin zu Volumen im Kubikmillimeter- und Flächen im Quadratzentimeterbereich. Und das bei höchster Auflösung. Basis dafür sind die Laserlithographie sowie speziell entwickelte Fotolacke.
Martin Wegener: Physikalisch steckt die Zwei-Photonen-Absorption dahinter, die schon Maria Goeppert-Mayer in ihrer Doktorarbeit untersucht hat. In meiner Arbeitsgruppe haben wir die Technik ursprünglich entwickelt, um photonische Kristalle herzustellen. Das waren große unhandliche Aufbauten im Labor…
Hermatschweiler: … nicht zu vergleichen mit den Geräten, die wir heute vertreiben.
Wie kamen Sie auf die Idee, dass sich dahinter ein Produkt verstecken könnte?
Wegener: Ich habe 2006 den Carl-Zeiss-Forschungspreis erhalten. Danach wollte die Carl Zeiss AG meine Arbeitsgruppe irgendwie unterstützen. Aus dem Blauen heraus habe ich als konkretes Projekt vorgeschlagen, einen Prototypen für die 3D-Laserlithographie zu entwickeln und vielleicht als Produkt zu vermarkten.

Blumenähnliche Nanostruktur erzeugt nicht irisierende Farben.

Synthese von dielektrischen elastischen Aktoren aus Silikon-Materialien.

Projekt AddSteel macht metallische 3D-Druckverfahren reif für industrielle Anwendung.

Zürcher Forscher drucken Michelangelos Skulptur mit selbst entwickeltem 3D-Druckverfahren als metallene Miniatur.

Neues Verfahren erzeugt elektrolumineszente, berührungsempfindliche Displays mit handelsüblichen Tintenstrahldruckern.

Mit einem Rubinlaser schickte Theodore Maiman am 16. Mai 1960 den ersten Laserpuls in die Welt.

Leiter des Laser Zentrums Nord, Claus Emmelmann, im Rennen um den Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation.

Schon ein Prise Pulverkörnchen mit Nanopartikeln liefert gleichmäßige Farbe nach Wunsch.
747. WE-Heraeus-Seminar

Mikro-Optik liefert dreidimensionale Bilder aus dem Inneren von Adern.

Fertigungsstrategien für Flugzeuge sind in der Spitzengruppe des Deutschen Zukunftspreis.

Test eines innovativen 3D-Druckverfahrens für die Raumfahrt.

Neues Verfahren für die Hartmetallindustrie vorgestellt.

Optische Messverfahren sollen Druckprozesse optimieren helfen.
DPG-Lehrkräftefortbildung
801. WE-Heraeus-Seminar

Münchner Startup mit maßgeschneiderten Strömungssonden aus dem 3D-Drucker erfolgreich.

Neuartiges Schweißverfahren kombiniert Lichtbogen- und Laserauftrag.

Jenaer Forschende entwickeln in einem von der Carl-Zeiss-Stiftung geförderten Projekt biokompatible Mikrooptiken für Hightech-Endoskope.
• 1/2022 • Seite 31 • DPG-MitgliederAktive Kolloide zeigen neue Nichtgleichgewichtseffekte und weisen den Weg zu Mikrorobotern der Zukunft.
Aktive Materie besteht aus Bausteinen mit intrinsischem Antrieb und umfasst Systeme wie Bakterienkolonien, Fischschwärme und künstliche Mikroschwimmer. In diesem interdisziplinären Forschungsgebiet hilft die Physik, die selbstgetriebene Bewegung aktiver Partikel zu modellieren und ihr kollektives Verhalten im Nichtgleichgewicht zu verstehen und vorherzusagen. Die Erkenntnisse der Physik der aktiven Materie haben uns der Vision von Mikro-U-Booten, die Medikamente an Krebszellen liefern oder chirurgische Eingriffe vornehmen, näher gebracht.
inige Bakterien wie E. coli oder T. Majus erreichen Geschwindigkeiten von 10 oder sogar 100 Körperlängen pro Sekunde. Das schaffen selbst die schnellsten Motorboote kaum. Menschliche Schwimmer bewegen sich bestenfalls mit etwa 1,5 Körperlängen pro Sekunde fort. Doch wie schwimmen Bakterien überhaupt? Die Art, wie Menschen kraulen oder Fische und Muscheln schwimmen, setzt stets Trägheitseffekte voraus. Auf der Größenskala von Bakterien – also wenigen Mikrometern – erzeugt dies keinen Vortrieb. Hier dominieren viskose Kräfte, die mit der linearen Ausdehnung l der Teilchen skalieren. Sie sind um viele Größenordnungen stärker als Trägheitskräfte, die mit der Masse bzw. mit l3 skalieren. Die Flüssigkeit erscheint hierdurch für Bakterien sehr dickflüssig, vergleichbar damit, als müsste ein Mensch durch Honig schwimmen. Ohne Trägheit findet Bewegung nur statt, solange Kräfte wirken.
In der Konsequenz würde sich eine Muschel nach Schrumpfung auf die Mikroskala nicht mehr fortbewegen. Sie schwimmt, indem sie sich langsam öffnet und schnell wieder schließt, wobei sie Trägkeitseffekte in der Flüssigkeit erzeugt (Abb. 1a). Eine Mikromuschel würde, abgesehen von Fluktuationen, nur um einen festen Raumpunkt oszillieren, weil sich die wirkenden Kräfte beim Öffnen und Schließen reziprok verhalten. Um bei niedriger Reynolds-Zahl, dem Verhältnis von trägen zu viskosen Kräften, zu schwimmen, braucht es nicht-reziproke Bewegungen („Scallop Theorem“) [1]. (...)

Programmierbarer Faserlaser in Kombination mit optische Ablenkeinheit revolutionieren den AM-Bereich.

Das Triebwerk Vulcain 2.1 soll mit der zukünftigen europäischen Trägerrakete Ariane 6 zum Einsatz kommen.

Neues 3D-Druckverfahren für Kunstharze.

Sieger des Wettbewerbs „Light Cares – Photonische Technologien für Menschen mit Behinderungen“

AR, KI & Co.: Vier Jungforscher:innen aus Deutschland feiern Erfolge beim weltgrößten MINT-Nachwuchswettbewerb Regeneron ISEF 2026.

Das 3D‐Drucken von Metallbauteilen ist wegen der hohen Temperaturen eine große Herausforderung und erfordert vorbereitende Computersimulationen.

Neues Sensormaterial auf der Basis von Keramik-Partikeln.

Details der Haftstrukturen von Spinnenbeinen entschlüsselt.

Kompakte Linearbeschleuniger für kleinere Krankenhäuser, Flughäfen und Labore.

Studie von DESY und PSI liefert Erkenntnisse zu den Baumaterialien für künftige Reaktoren.

Der erste Teil des generalsanierten Deutschen Museums ist feierlich eröffnet worden, inklusive der Ausstellungen zur klassischen Optik und Atomphysik.

Neues Scannermodul kommt mit neunzig Prozent weniger Bauvolumen aus.

Gemisch aus Hydroxypropyl-Cellulose, Wasser, Kohlenstoff-Nanoröhrchen und Cellulose-Nanofasern verändert je nach Temperatur und Dehnung seine Farbe.

Neues Verfahren macht Druck komplexer Mikro-Optiken in einem Schritt möglich.

Neues Projekt zielt auf Open Source-Baukasten für hochpräzise Schwingungstechnik.

Die App LightSpectra ermöglicht Spektroskopie des sichtbaren Lichts, wenn das Smartphone mit einem geeigneten Aufsatz versehen wird.

Deutschlands beste MINT-Talente beim 61. Bundesfinale von Jugend forscht bei Gastgeber Schaeffler ausgezeichnet.

Tonmineralien wie im Jezero-Krater zeigen vielversprechende Eigenschaften als Baumaterial.

Vom Laserinterferometer bis zum Optiklabor – kostengünstige Laboraufbauten für Schule und Studium.

Kostengünstige Nachrüstung für das drahtbasierten Laserauftragschweißen.

Open-Source-Projekt ermöglicht günstigen Selbstbau von Laborausstattung.

Zahlreiche Forschungsprojekte entwickeln Innovationen mit Laser, UV-Licht oder Infrarot-Strahlen.

Auszeichnungen für Start-ups aus Köln und Jena.

Photochemie-Tagung in Köln – im Mittelpunkt stehen Themen aus den Bereichen Reaktionsmechanismen, Synthesen und modernen Spektroskopie.

Studenten können sich zur Photonik-Akademie Ende März bewerben – Bewerbungsschluss ist der 15. Januar 2017.

Synchrotronstrahlungsquelle Petra III erlaubt genaue Untersuchung von Kupfer-Schweißprozessen.

Johannes C. Brendel arbeitet seit Januar in Bayreuth an funktionalen Polymeren.

Masterstudiengang Photonics in Jena ermöglicht eigenständiges Arbeiten in der Lichtwerkstatt.

Der Bau der Innovation Factory am Desy hat begonnen.

Mobiler Schnelltest soll giftige Blaualgen schnell und zuverlässig erkennen.

Neues Start-Up erprobt Lachgas und Ethan als Alternative zu Hydrazin.

Neues Verfahren verkürzt Produktionszeiten und erreicht sehr hohe Genauigkeit.
Optimierte Werkstoffe können photonische Produktionsabläufe deutlich effizienter machen.

Optimierte Werkstoffe können photonische Produktionsabläufe deutlich effizienter machen.

Wissenschaftsrat empfiehlt Bau des Forschungsgebäudes „OPTICUM – Optics University Center and Campus“.


Studentin Jana Huisman zur Jungbotschafterin für die Photonikausbildung ernannt.

Magnet-unterstütztes Strömungsschleifen funktionalisiert auch komplizierte Innenflächen.

Methodenvielfalt sorgt für Risikominimierung und Funktionserweiterung.

Stefan Hecht übernimmt Leitung des Aachener Leibniz-Instituts für Interaktive Materialien.

Kombination führt zur Verbesserung der Prozessstabilität.
634. WE-Heraeus-Seminar

Achromatische Linse bündelt auch Röntgenstrahlen mit einer eine gewisse Bandbreite an Wellenlängen.

Sicherheitsmerkmale dank 3D-Mikrodruck schwerer zu kopieren.

Keramiken aus Mars-typischen Zutaten erweisen sich als überraschend stabil.

EU-Programm bringt internationale Promovierende aus Chemie, Materialforschung und Sensortechnologie zusammen.

Komplett digitale Fertigung gestattet preiswerte, schnelle und gezielte Anpassung an Messsituationen

Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) feiert ihr 150-jähriges Jubiläum unter anderem mit einem Online-Symposium am 4. März.

Mit einem Zuwachs an Ausstellern und knapp 27.000 Besuchern geht die Lasermesse in München zu Ende.

Im DroneHub nahe Zürich werden Drohnen und Roboter der nächsten Generation getestet.

Die Schwerkraft für kurze Zeit aussetzen – Grundlagenforschung mit Alltagsbezug.

Fortschritte bei additiver Fertigung dank neuer Lasertechnik.

Mit 3D-Laserlithografie lassen sich maßgeschneiderte Spitzen für Rasterkraftmikroskope erstellen.

Metasurface-Antennen mit hochintegrierter Elektronik sollen die nahe Umgebung erfassen.

Rechts- und linksdrehende Roboter simulieren Entmischungsverhalten rotierender Partikel.

Computergestütztes Design von dreidimensionalem Metamaterial macht ungewöhnliche Eigenschaften möglich.

Prototyp besteht aus einem metallischen Einspritzkopf und einer keramischen Brennkammer.

Forscher kombinieren Stereolithografie mit der Multiphotonen-Polymerisation.

Winziges Modul soll elektronische Komponenten mit Energie versorgen und zugleich Wärme abführen.

Der Nachwuchspreis wurde am 12. Oktober im Rahmen der „Photonics Days Jena“ an fünf Preisträgerverliehen.
Interview mit Michael Thiel
Bad Honnef Physics School
Ein Nature-Paper von 2018, in dem ein Forschungsteam über die Entdeckung von Majorana-Fermionen in Nanodrähten berichtet hat, wurde zurückgezogen.
• 10/2021 • Seite 18 • DPG-MitgliederIn Windparks können günstig angebrachte Windschutzzäune den Ertrag steigern.
TitelbildWelche Rolle Wasser in der Dynamik des Inneren von Erde und Planeten sowie in vielen astrophysikalischen Prozessen spielt, ist noch weitgehend unklar. Dies liegt hauptsächlich an der Unzugänglichkeit solcher Orte.
Daher kommt Laborexperimenten, die extreme Bedingungen im Inneren
von Planeten und im Weltall zugänglich machen, eine hohe Bedeutung zu. In Kombination mit modernen Methoden zur Aufklärung der Struktur und Dynamik erlauben diese Methoden, Befunde aus der Ferne zu treffen.
Bild: NASA/JPL-Caltech
Free Access
Enrico Ellinger, Leonard Köllenberger, Lisa Schlüter
Neutrinos sind die häufigsten Materieteilchen im Universum. Aber viele ihrer Eigenschaften wie ihre Masse sind bis heute unbekannt. Das Karlsruhe Tritium Neutrino Experiment (KATRIN) stellt nun die neuen Ergebnisse der aufwendigsten Massenbestimmung der Geschichte vor: Neutrinos sind leichter als 0,8 eV, was weniger als einem Fünfhunderttausendstel der Elektronenmasse entspricht.
M. Renee Bellinger, Uwe Hartmann, Michael Winklhofer
Singvögel und Lachsfische sind die bekanntesten Beispiele von Tieren, die sich bei ihren langen Wanderungen auch am Magnetfeld der Erde orientieren. Der Nachweis von kleinen Clustern aus Magnetit in den Sinneszellen von Lachsfischen weist nun auf hochinteressante evolutionäre Entwicklungen, ausgehend von Archäen, hin.
Zunehmende Temperaturen auf der Südhalbkugel des Roten Planeten lassen das Eis auf den Dünen schmelzen.
Florian Kroll, Karl Zeil, Florian-Emanuel Brack, Elke Beyreuther
Durch Hochleistungslaser getriebene Protonenquellen stellen eine interessante Ergänzung zu konventionellen Protonenbeschleunigern dar, insbesondere für die radiobiologische Forschung. Unserem interdisziplinären Forschungsteam ist es erstmals gelungen, eine radiobiologische Kleintierstudie mit laserbeschleunigten Protonen durchzuführen.
Open Access
Thomas Loerting, Hanns-Peter Liermann
Welche Rolle Wasser in der Dynamik des Inneren von Erde und Planeten sowie in vielen astrophysikalischen Prozessen spielt, ist noch weitgehend unklar. Dies liegt hauptsächlich an der Unzugänglichkeit solcher Orte. Daher kommt Laborexperimenten, die extreme Bedingungen im Inneren von Planeten und im Weltall zugänglich machen, eine hohe Bedeutung zu. In Kombination mit modernen Methoden zur Aufklärung der Struktur und Dynamik erlauben diese Methoden, Befunde aus der Ferne zu treffen.
Bild: NASA/JPL-Caltech
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„Tee, Earl Grey, heiß!”: In der Science-Fiction-Serie Star Trek produzieren Replikatoren, in Sekundenschnelle und scheinbar aus dem Nichts, Bauteile und Dinge des täglichen Bedarfs. Der Traum, diese Wundermaschinen zu realisieren, inspiriert Wissenschaft und Industrie seit Langem. Konventionelle 3D-Drucker waren der erste Schritt, doch nun ist eine neue Technologie für die schnelle Erzeugung von Objekten direkt im freien Volumen eines Ausgangsmaterials im Entstehen.
Hagel, Starkwind, Starkniederschläge und Überschwemmungen: Extreme Unwetter werden durch den Klimawandel häufiger. Um sie mit genaueren Wettervorhersagen rechtzeitig erkennen und warnen zu können, benötigt die Meteorologie präzisere Informationen über den Zustand der Atmosphäre. Das ist die Aufgabe der dritten Generation von Meteosat-Wettersatelliten. Der erste Satellit soll im Dezember 2022 gestartet werden.
Open Access
Leopold Mathelitsch, Ivo Verovnik
Bei Musik und Sprache denkt man automatisch an harmonische Klänge. Rauschen ist jedoch ebenfalls ein essentieller Bestandteil, insbesondere beim Sprechen. Es wird sogar medizinisch genutzt. (Foto: © Adobe stock)
Stefan Kirchner, Silke Bühler-Paschen
Vor knapp 90 Jahren wurde der Kondo-Effekt erstmals experimentell beobachtet. Es dauerte 30 Jahre, bis eine theoretische Erklärung gelang. Heute ist Kondo-Physik akueller denn je.
Der erste Nachweis solarer Neutrinos vor 50 Jahren sorgte für ein Rätsel.
Dominik Dorsel, Sebastian Staacks, Heidrun Heinke, Christoph Stampfer, Jochen Kuhn, Thomas Wilhelm
Die Arduino-Bibliothek phyphoxBLE ermöglicht die einfache Übertragung und Darstellung der mit selbst erstellten Sensormodulen gewonnenen Messdaten auf ein Smartphone. Ein Beispiel sind die hier vorgestellten CO2-Monitore. Sie können zur Raumluftüberwachung während einer Pandemie eingesetzt werden, aber auch für naturwissenschaftliche Experimente.
Sein Modell des Magnetismus wird zu einer wissenschaftlichen Erfolgsgeschichte, ohne dass er dies über viele Jahre lang mitbekommt.
Wie wird wissenschaftlich über etwas geschrieben, das nicht in das Weltbild passt?
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Haushaltsentwurf für 2019 / NSF schließt Auslandsbüros / Arecibo gerettet / Trumps Nuklearstrategie
Der erste Teil des generalsanierten Deutschen Museums ist feierlich eröffnet worden – inklusive der Ausstellungen zur klassischen Optik und Atomphysik.
Fusionsforschung stärken; Entschiedene Positionen; Neue Plutonium-Pits; Schärfere Ethikrichtlinien
Titelbild: Vakuum in Forschung und Praxis 1/2023
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This article focuses on the vacuum equipment used in vacuum degassing (VD) and vacuum oxygen decarburization (VOD) processes. Despite harsh process conditions caused by outgassing and the process gases themselves, there are various pumping principles and designs of vacuum pumps that can be used. Through clever pump selection there is an opportunity to realize substantial energy and operating resource savings on the vacuum pumping side. Last but not least, a new pump series will be presented that further contributes to cost reduction through higher efficiency.
Außergewöhnliche Anwendungen erfordern außergewöhnliche Lösungen. Mit Fachwissen und den technischen Möglichkeiten von heute lassen sich im Bereich der Dünnfilmpolarisatoren auch komplexe Schichtdesigns umsetzen, mit denen sich Funktionalitäten und Anwendungsbereiche erschließen, die für diese Optiken bisher überhaupt nicht in Betracht gezogen wurden – zum Beispiel als „Leuchtkraftverstärker“ in Projektoren oder als „Effizienz-Boost“ beim Erzeugen von frequenzverdoppelten Laserstrahlen.
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Christian Wolf, Martin Prechtl, René Bauer, Michael Dinkel, Fabian Beck, Leopold Franz, Viktor Neumeyer
Anlässlich unseres Jubiläums präsentieren wir von den Lesern unserer Online-Ausgabe besonders geschätzte Beiträge erneut im Druck. Hier:
Die 3D-Druck-Technologie hat den Sprung von einer hobbymäßigen Privatanwendung in den industriellen Fertigungsbereich geschafft. Auf Grund wachsender Zuverlässigkeit der Drucker und zunehmender Material-diversität, insbesondere im Metallbereich, sind in den kommenden Jahren Steigerungsraten im zweistelligen Prozentbereich möglich.
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Fertigung von Bauteilen mittels 3D-Drucks für einen Einsatz im Hochvakuum. Es werden unterschiedliche Komponenten realisiert und auf ihre Vakuumtauglichkeit untersucht.
Wie in dieser Arbeit zudem gezeigt, können herkömmlich hergestellte Standardkomponenten mit gedruckten Teilen vakuumdicht verschweißt werden, was eine kostengünstige Fertigung komplexerer Komponenten wie z. B. einer Vakuumkammer ermöglicht. Darüber hinaus lassen sich funktionale Komponenten bereits im Herstellungsprozess verwirklichen. Die Integration eines Systems aus Strömungskanälen direkt in die Wandung einer Vakuumkammer ist nur ein Beispiel hierfür. Damit lässt sich dieser Rezipient beim Evakuieren ausheizen und im späteren Betrieb effektiv kühlen.
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To mark our anniversary, we are presenting articles that have been particularly appreciated by readers of our online edition once again in print. Here:
By accurate vacuum measurement, it is possible to control processes in industry, to ensure the necessary environmental conditions for many experiments in science and research and to support the commercial relationship between manufacturers and users of vacuum equipment. The main task of vacuum metrology, the science of vacuum measurement, is to provide traceability of vacuum measurements to the SI. In recent years, also the characterization of vacuum by partial pressure analysis and outgassing rate measurement, and the dynamics of vacuum measurement became an issue for vacuum metrology.
Die diesjährige Veranstaltung setzte den Schwerpunkt auf Praktika im Lehramtsstudium.
• 5/2026 • Seite 32 • DPG-MitgliederLicht denken lassen: Diffraktive Optik trifft neuronale Netze.
Künstliche Intelligenz (KI) prägt unseren Alltag mit überraschend hoher Geschwindigkeit. Ob Gesichtserkennung, autonomes Fahren, forensische Analysen oder Krebsdiagnostik – KI ist inzwischen allgegenwärtig. Allerdings steigt mit zunehmender Komplexität der Rechenaufgaben auch die erforderliche Rechenleistung massiv an. An diesem Engpass knüpfen diffraktive neuronale Netzwerke an.
Bildinformation ist ganz natürlich in der elektromagnetischen Strahlung verschlüsselt. In künstlichen neuronalen Netzwerken (KNN) wird diese Bildinformation gemessen und anschließend in digitale Signale für eine elektronische Auswertung umgewandelt. Diffraktive neuronale Netzwerke (DNN) nutzen das Licht als Rechenmedium und können so von all seinen Freiheitsgraden Gebrauch machen, bevor die Intensitätsverteilung gemessen wird. Durch gezieltes Modulieren der Wellenfronten verarbeiten sie Bildinformation in Lichtgeschwindigkeit.
Digitale vs. diffraktive neuronale Netzwerke
Um das Problem greifbar zu machen, richten wir den Blick auf eine konkrete Anwendung, die Objekterkennung. Das mag vielleicht auf den ersten Blick trivial erscheinen, doch auch ein scheinbar simples Problem kann überraschend komplex sein. So zum Beispiel die knifflige Herausforderung, einen haarigen Hund von einem Wischmopp zu unterscheiden. Bei einem digitalen Lösungsansatz mit einem künstlichen neuronalen Netz startet der Prozess damit, dass das Licht der vorhandenen Szene mit einer Kamera aufgenommen und in Pixeln diskretisiert gemessen wird (Abb. 1). Der Rechner verarbeitet diese digitalisierten Daten sequenziell und ordnet jeder möglichen Kategorie (hier Hund oder Wischmopp) eine Zahl zu. Schließlich gibt er für jede Kategorie eine Zahl aus. Gewonnen hat die Kategorie mit dem höchsten Wert. (...)
702. WE-Heraeus-Seminar
7/2018 • Seite 1Der 3D-Druck des Wall Street-Bullen ist knapp vier Millimeter lang und steht auf einer 1 Cent-Münze. (vgl. S. 26, Quelle: STL Author: Dreyfusduke / CC BY-SA 3.0)