Physik Journal 9 / 2026

Cover

50 Jahre Physikzentrum
DPG-Preise 2026
Studierendenstatistik
Jahresbericht der DPG

Das Physikzentrum Bad Honnef bot zu seinem 50-jährigen Bestehen ein vielfältiges Programm für die Öffentlichkeit. (Bild: DPG / Nunner 2025; Bildleiste: DPG / Heupel 2026; vgl. S. 6)



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Meinung

Mehr Engagement aus der Wirtschaft!Dr. Michael Alexander • 9/2026 • Seite 3

Mehr Engagement aus der Wirtschaft!

Wie wir den Austausch zwischen Physik, Industrie und Wirtschaft über Technologietrends, Forschung und Ausbildung voranbringen

Aktuell

Maike Pfalz • 9/2026 • Seite 6 • DPG-Mitglieder

Ein Fest für die Physik

Aus Anlass des 50-jährigen Bestehens des Physikzentrums Bad Honnef lud die DPG am 4. Juli zu einem großen Physikfest für die begeisterte Öffentlichkeit ein.

9/2026 • Seite 8 • DPG-Mitglieder

Ein Gebäude mit Geschichte

Die Geschichte des Physikzentrums Bad Honnef reicht bis in das Jahr 1906 zurück.

Klaus Desch, Michael Hoch, Dieter Meschede und Bernhard Nunner für die Partner des Physikzentrums • 9/2026 • Seite 8 • DPG-Mitglieder

Kurt Seelmann und das Physikzentrum Bad Honnef

Kerstin Sonnabend • 9/2026 • Seite 9 • DPG-Mitglieder

Mit drei Hubs in die Zukunft

Das Bundesforschungsministerium hat die Standorte und Verantwortlichen für die Hubs zu Laser- und Magnetfusion sowie zu Querschnittsthemen der Fusion bekanntgegeben.

Maike Pfalz / GWK • 9/2026 • Seite 10 • DPG-Mitglieder

Forschungsdaten langfristig gesichert

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz hat wegweisende Entscheidungen für die Forschung getroffen.

Alexander Pawlak / DLR • 9/2026 • Seite 11 • DPG-Mitglieder

Licht und Schatten im Windkanal

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt legt erste umfangreiche Ergebnisse der geschichtlichen Aufarbeitung seiner Vorgängerorganisationen für die Jahre 1907 bis 1945 vor.

Alexander Pawlak • 9/2026 • Seite 12 • DPG-Mitglieder

Verfälschende Biografie

Eine umfangreiche Studie entkräftet die schwerwiegenden Vorwürfe gegen Erwin Schrödinger.

Kerstin Sonnabend • 9/2026 • Seite 12 • DPG-Mitglieder

Hintergrundrauschen

Die notwendige Langsamkeit der Transparenz

Jakob Schöll • 9/2026 • Seite 13 • DPG-Mitglieder

Von Konkurrenten zu Partnern

Die Lausitz und Sardinien unterzeichnen eine Vereinbarung für die gemeinsame Bewerbung als Standorte für das Einstein-Teleskop.

Kerstin Sonnabend • 9/2026 • Seite 14 • DPG-Mitglieder

Bedrohte Freiheit

Ein Positionspapier einer Arbeitsgruppe des DFG-Senats widmet sich den Gefährdungen der Wissenschaftsfreiheit.

Jakob Schöll • 9/2026 • Seite 14 • DPG-Mitglieder

Den Neutrinos auf der Spur

Der Wissenschaftsrat empfiehlt eine baldige Umsetzung des Neutrino-­Experiments LEGEND-1000.

Kerstin Sonnabend • 9/2026 • Seite 14 • DPG-Mitglieder

Fünfte Freiheit gefordert

Der freie Austausch von Wissen, Talen­ten und Daten soll künftig eine Euro­pean Research Area ermöglichen.

Jakob Schöll / NOIRLab • 9/2026 • Seite 15 • DPG-Mitglieder

Erster Drehtag für den Kosmos

Der auf zehn Jahre angelegte „Legacy Survey of Space and Time“ am Vera C. Rubin Observatorium hat offiziell begonnen.

Alexander Pawlak / CERN • 9/2026 • Seite 16 • DPG-Mitglieder

Mach’s gut und danke für das Higgs!

Das CERN verabschiedet sich vom Large Hadron Collider und tritt in die „Long Shutdown 3“-Phase ein.

Anja Hauck / MPiA • 9/2026 • Seite 17 • DPG-Mitglieder

Das Ende der Nacht?

Eine Studie der ESO warnt vor den Folgen zu vieler Satelliten im Erdorbit für die Astronomie.

Matthias Delbrück • 9/2026 • Seite 18 • DPG-Mitglieder

Galaktische Archäologie

Die ESA beschließt eine Mission, um leuchtschwache Galaxienhalos zu untersuchen.

Matthias Delbrück • 9/2026 • Seite 18 • DPG-Mitglieder

USA: Genesis goes Quantum; Geld nur bei Einflussnahme; Kontaktsperre gegen China; Bericht zur Lage der Fusion

Leserbriefe

Werner Fuß • 9/2026 • Seite 20 • DPG-Mitglieder

Wirtschaftliche Bedeutung

Zu: Physik Journal, April 2026, S. 3 und Juni 2026, S. 15

Gregor Schiwietz • 9/2026 • Seite 20 • DPG-Mitglieder

Alles berücksichtigt?

Zu: Robert Reischke, Benjamin Stölzner­ und Hendrik Hildebrandt, Physik ­Journal, Juni 2026, S. 25
Mit Erwiderung der Autoren

André Thess • 9/2026 • Seite 21 • DPG-Mitglieder

Nützliche KI-Anwendung?

Zu: Physik Journal, Juni 2026, S. 3 und S. 36
Mit Erwiderung von Jochen Kuhn, ­Stefan Küchemann, Dave ­Rakestraw und Patrik Vogt

Wolfgang Rhode, Katharina Morik, Mirko Bunse und Jens Buß • 9/2026 • Seite 21 • DPG-Mitglieder

Zusammenarbeit statt Herabsetzung

Zu: C. von der Malsburg, Physik Journal, Juli 2026, S. 3
Mit Erwiderung des Autors

Michael Alexander • 9/2026 • Seite 22 • DPG-Mitglieder

Nicht die einzige Technik

Zu: H. Wagner, Physik Journal, Juli 2026, S. 46

Klaus Lüders • 9/2026 • Seite 22 • DPG-Mitglieder

Einfach, aber brauchbar

Zu: L. Hahn und P. Klein, Physik Journal, Juli 2026, S. 24
Mit Erwiderung von Larissa Hahn und Pascal Klein

High-Tech

Michael Vogel • 9/2026 • Seite 24 • DPG-Mitglieder

Ein Modem als Lidar-Booster; Geschickt reflektiert; Mikromotor zum Verdrillen; Schaltbares Meta-­Display

Brennpunkt

Ordnung im NeutrinosektorThomas Schwetz-Mangold und Kathrin Valerius • 9/2026 • Seite 26 • DPG-Mitglieder

Ordnung im Neutrinosektor

Die ersten Ergebnisse des JUNO-Detektors in China zeigen das Potenzial des Experiments, die Ordnung der Neutrinomassen zu bestimmen.

Jakob Schöll • 9/2026 • Seite 29 • DPG-Mitglieder

Auf den Punkt gebracht

Reibung on the RocksLars Pastewka und Martin Dienwiebel • 9/2026 • Seite 30 • DPG-Mitglieder

Reibung on the Rocks

Experimente und Simulationen an Granit zeigen, dass kaltverschweißte ­Kontakte bei der Gesteinsreibung dominieren.

Bildung und Beruf

Internationals are welcomeGeorg Düchs und Erich Runge • 9/2026 • Seite 33 • DPG-Mitglieder

Internationals are welcome

Statistiken zum Physikstudium in Deutschland 2026

„Science, by its very nature, transcends national boundaries.“ Mit dieser Feststellung beginnt eine gemeinsame Stellungnahme mehrerer europäischer physikalischer Fachgesellschaften aus dem Jahr 2023 [1]. Die diesjährige Studierendenstatistik der Konferenz der Fachbereiche Physik (KFP) zeigt, dass dies zunehmend auch für das Physikstudium gilt. Im Übrigen setzen sich die Trends der Vorjahre fort: erfreulich stabile bzw. wachsende Absolventenzahlen, Stagnation und Rückgang bei den Neueinschreibungen sowie die zunehmend prekäre Situation beim Lehramtsstudium.

Genau 400 Studiengänge von 59 Physik-Fach­bereichen erfasst die diesjährige Statistik der ­Konferenz der Fachbereiche Physik. Darunter sind 265 Fach- und 135 Lehramtsstudiengänge. Die Datenlage bei den Fachstudiengängen ist wie jedes Jahr so gut wie komplett; lediglich bei 15 fehlen meist wenige Zahlen. ­Dagegen weisen die Daten zu 32 Lehramtsstudiengängen wie schon in den Vorjahren teils größere Lücken auf: Mehrere Fachbereiche haben systematisch keinen oder zumindest keinen zeitnahen Zugriff auf die Zahl der Abschlüsse. Wie sich so die Qualität der Lehramtsstudiengänge bewerten, sichern oder gar verbessern lässt, bleibt aus unserer Sicht fraglich. (...)

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Lehre

Zwischen Evidenz und IrrtumBurkhard Priemer und Marek Kowalski • 9/2026 • Seite 40 • DPG-Mitglieder

Zwischen Evidenz und Irrtum

Ein Seminar an der HU Berlin zielt darauf ab, die Fähigkeit zum kritischen Denken zu vermitteln.

Die hohe Relevanz von kritischem Denken für unsere Gesellschaft ist längst erkannt und vielfach wiederholt worden. Doch was können wir als Physikerinnen und Physiker dazu beitragen? Dieser Beitrag möchte dazu anregen, auf Basis der eigenen Expertise im wissenschaftlichen Arbeiten die Botschaft des kritischen Denkens in die Gesellschaft zu tragen. Zugleich schulen wir uns dabei selbst in dieser wichtigen Fähigkeit!

Die vielfältigen Herausforderungen einer zunehmend komplexen und vernetzten Welt stellen hohe Anforderungen an die Gesellschaft. Erforderlich ist die Fähigkeit, eigene und fremde Positionen sachlich zu hinter­fragen, Informationen fundiert zu bewerten, rationale Entscheidungen zu treffen, Alternativen abzuwägen und konsensfähige Positionen auf der Grundlage gesicherten Wissens zu entwickeln.

Gleichzeitig zeigt sich in Teilen der Gesellschaft ein ­selektiver Vertrauensverlust gegenüber bestimmten wissenschaftlichen Erkenntnissen, ohne dass Wissenschaft insgesamt abgelehnt wird. Betroffen sind vor allem Ergebnisse, deren Konsequenzen als persönliche Einschränkung wahrgenommen werden. Alternative Aussagen werden daher oft unkritisch übernommen, da sie psychologisch entlastend wirken. Die Ursachen der Ablehnung liegen neben Wissensdefiziten auch in psychologischen Faktoren [1, 2]. (...)

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DPG-Preise

Polymere – viel mehr als  nur PlastikKurt Kremer • 9/2026 • Seite 44 • DPG-Mitglieder

Polymere – viel mehr als nur Plastik

Polymere haben zahlreiche Anwendungen, sind aber auch ein vielseitiges Modellsystem für die Theoretische Physik.

Die Öffentlichkeit nimmt Polymere meist als Plastik für Verpackungen und einfache Gebrauchsgegenstände wahr. Sie haben den Ruf eines Billigmaterials mit vielen Vor- aber auch gravierenden Nachteilen. Das ist jedoch nur ein sehr kleiner Teil der Wahrheit. Aufgrund ihrer vielen technischen und medizinischen Anwendungen ist unser modernes Leben ohne Polymere nicht vorstellbar. Zudem sind viele wichtige Biomoleküle Polymere. Zusätzlich – und das soll hier im Fokus stehen – sind Polymere interessante Modellsysteme für die Physik.

Fangen wir mit einfachen Verpackungen und Gebrauchsgegenständen – also Plastik – an. Diese Materialien sind leicht, widerstandsfähig, wasserfest, haltbar, in guter Näherung gasdicht und preiswert herstellbar. Diese Kombination ermöglicht in vielen Fällen überhaupt erst den Transport verderblicher Güter über große Distanzen. Konventionelles Glas wäre zu empfindlich und schwer, was die Energie­kosten des Transports erheblich erhöhen würde. Komplizierte Gehäuse­ einfacher Geräte oder Formen von Gebrauchs­gegenständen sind einfach und kos­tengünstig herzustellen. Diese­ Vorteile und die daraus resultierende Haltbarkeit haben aller­dings einen hohen Preis: Plastik – oder besser Kunststoff – verrottet praktisch nicht, und Abrieb oder Reste als mikroskopisch kleine Partikel stehen im begründeten Verdacht, sehr gesundheitsschädlich zu sein. Daher sind eine Reduktion auf wesentliche Anwendungen sowie Forschung zum besseren Recycling dringend notwendig. Letzteres ist aber eher das Feld der Chemie und Verfahrenstechnik, weniger der Theoretischen Physik.

Auch in der Medizin spielen Polymere eine große Rolle – unter anderem für Schläuche, Implantate, Filter etc. Die Halbleiterindus­trie nutzt Polymere in vielfältiger Weise, etwa als Trägermaterial. Ein alltäglicher, technisch anspruchsvoller Einsatz ist zum Beispiel der von Polykarbonat (PC) für optische Anwendungen, seien es die Gehäuse von Fahrzeugscheinwerfern oder Brillengläser. PC lässt sich optisch klar herstellen, bleibt bis rund 420 Kelvin im Glaszustand, bevor es sich verflüssigt, und ist ausgesprochen schlagzäh, d. h. nicht spröde. Zudem steigt die Bedeutung von Polymeren mit einer aktiven Funktion (funktionale Poly­mere) für Anwendungen in biopharmazeutischen Produkten und der (organischen) Elektronik. (...)

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Materie im Takt des LichtsMarcel Reutzel • 9/2026 • Seite 51 • DPG-Mitglieder

Materie im Takt des Lichts

Laserimpulse erzeugen und kontrollieren neuartige Zustände in Quantenmaterialien.

Vielleicht lesen Sie diesen Artikel nicht in der gedruckten Ausgabe des Physik Journal, sondern online auf Ihrem Smartphone, Tablet oder Computer. Damit dies in Zukunft noch vielseitiger, schneller und ressourcenschonender funktioniert, arbeiten Forschende heute an den physikalischen Grundlagen von Festkörper­materialien der nächsten Generation − den Quantenmaterialien. Doch wann ist ein Festkörper ein Quanten­material? Und wie ermöglichen Quantenmaterialien die Technologien von morgen?

Die elektrischen, optischen und topologischen Eigen­schaften eines Festkörpers sind durch dessen atomare Zusammensetzung, die Verteilung der Elektronen und deren Spin charakterisiert. In Quanten­materialien lassen sich diese Eigenschaften effizient und vielseitig kontrollieren. Dies geschieht etwa durch Manipulieren der Interaktion des atomaren Gitters mit dem Elektronen­system, z. B. durch Variation der Temperatur. Eine exemplarische Potentiallandschaft eines Festkörpers ist in Abb. 1 gezeigt, in der jedes Potentialminimum einer Phase entspricht. Je nach Höhe der Potentialbarriere sind nicht alle Potentialminima durch Ändern der Temperatur ΔT erreichbar. Hier helfen ultrakurze Laserimpulse [1]: Nach optischer Anregung des Elektronensystems in einen angeregten Zustand kann dessen starke Kopplung an das Gitter dazu führen, dass sich thermisch nicht erreichbare Potential­minima ausbilden. Wichtig ist, dass ein solches Minimum bereits zuvor in der Potentiallandschaft des Grundzustands existierte. Die Laserimpulse ändern nicht die Form und Krümmung der Potentiallandschaft.

Die Potentiallandschaft des Grundzustands lässt sich durch Ausbildung neuer Phasen, die Licht-Materie gekoppelt sind, kohärent manipulieren. Die Eigenschaften dieser Phasen hängen direkt von denen der elektromagnetischen Strahlung ab: der Frequenz, Polarisation und Amplitude. Ein bekanntes Szenario existiert in Graphen (Abb. 2a) [2]: Wird Graphen mit einem zirkular polarisierten elektro­magnetischen Feld bestrahlt, entsteht ein neuer, Licht-Materie gekoppelter Zustand. Am Dirac-Punkt öffnet sich eine Bandlücke in der linearen Bandstruktur. Dieser Metall-zu-Isolator-Übergang ist topologisch nicht trivial, existiert nur in Präsenz des Feldes und ist nicht mit linearer Polarisation realisierbar. Wie funktionieren solche Prozesse? (...)

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Physikalische neuronale NetzeClara C. Wanjura • 9/2026 • Seite 57 • DPG-Mitglieder

Physikalische neuronale Netze

Analoge neuromorphe Systeme könnten Künstliche Intelligenz in Zukunft energie­effizienter machen und neue Impulse für die Erforschung ­fundamentaler Fragen geben.

Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz halten in alle Forschungsbereiche Einzug und sind auch aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Dies hat jedoch einen hohen Preis, denn die KI-Modelle benötigen viel Energie. In Zukunft könnte alternative, physik­basierte Hardware eine energieeffiziente Lösung bieten. Sie nutzt analoge physikalische Systeme, um die nötigen mathematischen Operationen auszuführen. Gleich­zeitig eröffnen solche trainierbaren physikalischen Systeme die Möglichkeit, fundamentale Fragestellungen mit neuen Methoden zu beleuchten.

Aktuell verzehnfacht sich der Energieverbrauch im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz jedes Jahr. Dies führt dazu, dass sich eine wachsende Zahl an Forschenden mit alternativen Hardware-Ansätzen ­befasst, um Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz energieffizienter zu machen. Auf der fundamentalen Ebene­ befasst sich das Neuromorphe Computing mit analogen physikalischen Systemen, welche die mathematischen Strukturen digitaler neuronaler Netze nachahmen. Dazu zählen eine Vielzahl verschiedener Plattformen, etwa optische Systeme, analoge elektronische Schaltkreise oder auch spintronische Systeme. 

Optische Systeme gelten vor allem deshalb als attraktiv, da sie unter bestimmten Voraus­setzungen, wie kleinen Propagationsverlusten, einen geringeren Energie­verbrauch versprechen. Das lässt sich an folgendem Beispiel illustrieren: Um einen Lichtstrahl zu erzeugen, benötigen wir Energie. Aber wenn sich dieser Lichtstrahl ausbreitet, er reflektiert, gebrochen und gebeugt wird, so passiert ­dies, ohne dass wir zusätzliche Energie aufwenden müssen. Gleichzeitig lässt sich die Streuung des Lichts nutzen, um Berechnungen durchzuführen, beispielsweise Matrix-Vektor-­Multiplikationen. Solche Operationen sind in digi­talen Computern sehr rechen- und energieintensiv, da die ­Anzahl der Rechenschritte quadratisch mit der Matrix­größe skaliert. Matrix-Vektor-Multiplikationen sind jedoch essenziell für digitale neuronale Netze und stellen somit einen relevanten Engpass für das Maschinelle Lernen dar.  (...)

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Lichtlupe mit atomarer PräzisionAnna Rosławska • 9/2026 • Seite 62 • DPG-Mitglieder

Lichtlupe mit atomarer Präzision

Neue Verfahren ermöglichen die Untersuchung der optischen Eigenschaften von Materialien bis in den Sub-Nanometer-Bereich.

Wer neuartige Lichtsammelstrategien und leistungsfähige Leuchtbauelemente entwickeln will, muss ­deren optische Eigenschaften mit höchster räumlicher Präzision verstehen. Denn die zugrunde liegenden ­makroskopischen Phänomene gehen auf die Wechsel­wirkung zwischen einzelnen Photonen und Atomen beziehungsweise ­Molekülen zurück, die sich auf Sub-Nanometer-­Distanzen abspielen. Solche Wechselwirkungen mit der nötigen Präzision zu untersuchen, ist äußerst anspruchsvoll, aber durchaus möglich. Man nutzt dafür das verstärkte elektromagnetische Feld an der atomar scharfen Spitze eines Rastertunnel­mikroskops.

Die Wechselwirkung von Licht und Materie bildet die Grundlage für eine Vielzahl wesentlicher Prozesse und Technologien; von der Photosynthese über Stromerzeugung in Solarz­ellen und Lichterzeugung in organischen Leucht­dioden (OLEDs) bis hin zur optischen Sensorik. All diese Phänomene spielen eine zentrale ­Rolle für die effiziente Energieumwandlung und gewinnen zunehmend an Bedeutung für neue photonenbasierte Quanten­technologien.

Bei der Photosynthese und in Solarzellen erzeugt die Absorption von Photonen angeregte Zustände, die anschließend durch das molekulare System wandern. Leuchtdioden hingegen emittieren Photonen, wenn diese Zustände zerfallen. Häufig beschreibt man diese Vorgänge mit gemittel­ten Materialeigenschaften, doch diese Perspektive übersieht viele entscheidende mikroskopische Details.

Tatsächlich bestimmen die Eigenschaften der einzelnen optisch aktiven Moleküle (Chromophore) sowie ­deren Schwingungsmoden und die Wechselwirkung mit der unmittelbaren Umgebung die optische Antwort eines Materials. Diese Faktoren wirken auf der Skala eines einzelnen Chromophors (also < 1 nm) und beeinflussen unmittelbar die intermolekulare Kopplung, den Transport der Anregung und damit letztlich die Effizienz von Lichtabsorption und -emission (Abb. 1). (...)

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Faszination trotz AbstraktionMatthias Bartelmann • 9/2026 • Seite 66 • DPG-Mitglieder

Faszination trotz Abstraktion

Eine Vorlesungsreihe speziell für Lehramtsstudierende vermittelt die Grundlagen der modernen Physik.

Wie lässt sich die Faszination der modernen Physik vermitteln – ohne Studierende an mathematischen Hürden scheitern zu lassen? Der Beitrag zeigt, wie ein innovativer Kurs Lehramtsstudierende befähigt, zentrale Ideen von Relativität und Quantenphysik verständlich zu durchdringen – und weiterzugeben.

Erlauben Sie bitte eine persönliche Bemerkung zu Beginn: Der Robert-Wichard-Pohl-Preis bedeutet mir sehr viel, weil mir die Vermittlung der Physik ebenso sehr am Herzen liegt wie die physikalische Forschung. Für beides ausgezeichnet zu werden, ist für mich eine ganz besondere Freude, für die ich der Deutschen Physikalischen Gesellschaft herzlich danke!

Meine Forschung dreht sich um Strukturen in Systemen aus klassischen Teilchen außerhalb des Gleichgewichts, insbesondere um die Entwicklung kosmischer Strukturen. Darüber gäbe es viel Interessantes zu schreiben, aber ich möchte die Gelegenheit nutzen, um ein Thema aufzugreifen, das noch wichtiger ist als die Kosmologie, ­nämlich die Ausbildung für das Lehramt in Physik. Schließlich haben wir als Physiklehrende an Universitäten einen gesellschaftlichen Auftrag zu erfüllen, und während unsere Gesellschaft vielleicht meint, ohne Kosmologen auskommen zu können, kann sie auf möglichst gut ausgebildete Physiklehrkräfte sicher nicht verzichten.

Künftige Lehrkräfte müssen zwei Fächer studieren. Bei denjenigen mit Fach Physik ist das zweite Fach in nur noch etwa der Hälfte der Fälle die Mathematik. In der anderen Hälfte wird die Physik mit beinahe beliebigen anderen Fächern kombiniert, von Geografie bis Politikwissenschaften. (...)

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More than WhirlsMaria Azhar • 9/2026 • Seite 70 • DPG-Mitglieder

More than Whirls

The Topology of Magnetic Textures

Topology is able to classify magnetic textures: it tells us whether two textures are fundamentally different or if one can be transformed into another. At the same time, three-dimensional magnetism shows that the topology of real materials is richer than the ideal textbook picture.

Humans have a natural instinct to categorise the world: we name objects, sort them by classes, and often assign labels or numbers to them. Topology is based on this instinct and asks which properties of an object remain unchanged when it is smoothly deformed: a coffee cup and a donut are topologically equivalent because both have a single hole. Therefore, objects can be classified by “counting their holes”. In physics, there is more beyond the geometry of everyday objects. 

Topology becomes especially powerful when applied to fields. A field assigns a quantity to every point in space – in case of a vector field, a vector quantity symbolized by an arrow with a direction and a length typically describing the strength of the quantity. Examples include the electric and magnetic fields of light, the velocity vectors in flowing water, or the tiny atomic magnetic moments in a magnet. To answer the question whether the entire field forms a hidden architecture of twists, knots, and links in space, we need to solve a practical problem at first: the visualization of a three-dimensional volume in which every point carries its own three-component arrow. 

A continuous collection of arrows in a three-dimensional volume cannot be drawn all at once ­without quickly becoming confusing (Fig. 1a). Therefore, it is necessary to simplify the picture: instead of showing the vector at every point, a discrete set of positions is chosen like one slice of the system at a time. The focus on a single plane reduces the problem from a three-dimensional volume to a two-dimensional cross-section (Fig. 1b). Then, local patterns attract attention but structures continuing from one plane to the next are lost. A different strategy recovers the three-dimensional structure. Instead of drawing many arrows, we select one particular direction of the field and mark all points in space where the vector aligns in that direction. (...)

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Physik auf der BühneHerbert Dreiner • 9/2026 • Seite 74 • DPG-Mitglieder

Physik auf der Bühne

Bei der Bonner Physikshow führen Studierende Experimente live für die allgemeine Öffentlichkeit vor.

Die Bonner Physikshow ist ein didaktisches und öffentlichkeitswirksames Projekt, bei dem Physikstudierende physikalische Versuchsvorführungen für ein breites Publikum entwickeln und aufführen. Die Experimente sind dabei in Handlungen eingebettet, sodass die Shows zu richtigen Theaterstücken werden. Seit 2019 gibt es sogar ein Physikshow-Musical. Die Studierenden haben bei der Gestaltung der Shows viel Freiraum und setzen die Projekte größtenteils eigenverantwortlich um.

Die Ursprünge der Physikshow liegen an der University of Wisconsin-Madison in den USA, wo ich von 1984 bis 1989 studierte. 1984 startete Clint Sprott dort die „Wonders of Physics“ [1, 2]. Bei diesen Shows führte er in Frack und Zylinder Experimente vor, assistiert von zwei bis drei Studierenden. Bis zu meiner Promotion 1989 in ­theoretischer (!) Elementarteilchenphysik konnte ich die immer ausgebuchten Shows als Zuschauer miterleben. Seitdem waren sie fest in meinem Hinterkopf verankert. Es folgten Wanderjahre als Postdoc mit Stationen am DESY, in Oxford und an der ETH Zürich, und schließlich eine permanente Forschungsstelle am nationalen Rutherford Appleton Laboratory, UK. Im Jahre 2000 wurde ich in Bonn erstmalig Universitätsprofessor. Bei meiner Antrittsvorlesung im Dezember 2001 über Neutrinos zeigte ich einige Experimente und lernte dabei Michael Kortmann kennen, der bis 2024 die Vorführsammlung in der Physik geleitet hat. Noch im gleichen Monat haben wir zusammen die Physikshow gegründet. Heute leite ich diese gemeinsam mit Timo Poller, Kristoffer Kerkhof und Paula Weber aus der Vorführsammlung. Von Beginn an wollten Michael und ich die Studierenden stark miteinbeziehen. Vor den Weihnachtsferien rekrutierte ich 20 Studierende in meiner Vorlesung zur klassischen Mechanik und im Januar 2002 starteten wir. Die Studierenden entwickelten eine Show, mit etwas Anleitung von uns und umfangreicher technischer Unterstützung von Michael, aber inhaltlich größtenteils alleine. (...)

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Quantensensorik – vom Labor  zur MarktreifeFleming Bruckmaier und Dominik Bucher • 9/2026 • Seite 78 • DPG-Mitglieder

Quantensensorik – vom Labor zur Marktreife

Die TUM, das Munich Quantum Valley und das Spin-off QuantumDiamonds bringen Quantensensorik erfolgreich in die Anwendung.

Quantentechnologien haben sich in den vergangenen Jahrzehnten von einem grundlagenorientierten Forschungsfeld zu einem der dynamischsten Innovations­bereiche der Physik entwickelt. Während Themen wie Quantencomputer oder Quantenkommunikation häufig im Fokus von Politik und Öffentlichkeit stehen, entfaltet sich ein anderes Anwendungsfeld oft weniger spektakulär, dafür umso nachhaltiger: die Quanten­sensorik. Ihr Versprechen liegt nicht in exponentiellen Geschwindigkeitsgewinnen bei der Informationsverarbeitung, sondern in einer neuen Sensorart, die klassische Sensorprinzipien an ihre physikalischen Grenzen führt.

Ein besonders eindrucksvolles Beispiel für diese Entwicklung ist die diamantbasierte Quantensensorik auf Basis von Stickstoff-Fehlstellen-Zentren („Nitrogen-Vacancy“, NV-Zentren). Der Weg dieser Technologie – von der quantenphysikalischen Grundlagenforschung bis hin zu industriell eingesetzten Messsystemen – steht im Zentrum einer Kooperation der Technischen Universität München (TUM), des Munich Quantum Valley (MQV) und des Spin-offs QuantumDiamonds. Die prämierte Entwicklung zeigt exemplarisch, wie moderner Technologietransfer gelingen kann, wenn Wissenschaft, institutionelle Rahmen­bedingungen und Unternehmertum eng verzahnt sind.

Ein atomarer Defekt als Quantensensor

Den Kern der Technologie bildet ein scheinbar unspektakulärer Kristalldefekt: ein Stickstoffatom (N), das ein Kohlenstoffatom im Diamantgitter ersetzt, kombiniert mit einer benachbarten Leerstelle (V). Dieses NV-Zentrum bildet ein atomgroßes elektronisches Spinsystem mit außergewöhnlichen Eigenschaften. Es lässt sich mittels grünem Laserlicht optisch polarisieren, durch Mikro­wellenfelder kohärent manipulieren und über spinabhängige Photolumineszenz auslesen – und das alles bei Raumtemperatur (Abb. 1). (...)

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Physik im Alltag

Den Überblick bewahrenMichael Vogel • 9/2026 • Seite 82 • DPG-Mitglieder

Den Überblick bewahren

Für Assistenzsysteme, die eine Rundumsicht auf das Auto aus der Vogelperspektive bieten, sind Fischaugenkameras und ausgeklügelte Algorithmen entscheidend.

Menschen

Kerstin Sonnabend • 9/2026 • Seite 84 • DPG-Mitglieder

„Am phænovum gibt es weder Ferien noch Feiertage.“

Interview mit Pirmin Gohn

9/2026 • Seite 85 • DPG-Mitglieder

Personalien

G. Nägele, C. Bechinger,­ B. D’Aguanno, J. Dhont, M.­ Fuchs, H.-H. von Grünberg, ­R. Kragler, G. ­Maret, ­M. Medina-Noyola, J. Schneider und ­N. Wagner • 9/2026 • Seite 90 • DPG-Mitglieder

Nachruf auf Rudolf Klein

Christoph Sürgers, Elke Scheer und Jochen Wosnitza • 9/2026 • Seite 91 • DPG-Mitglieder

Nachruf auf Hilbert von Löhneysen

Michael Potthoff, Alejandro Saenz, Jan Plefka und Kurt Busch • 9/2026 • Seite 92 • DPG-Mitglieder

Im Gedenken an Wolfgang Nolting

Rezensionen

9/2026 • Seite 93 • DPG-Mitglieder

Alle Rezensionen auf einen Blick

Dr. Peter Ackermann • 9/2026 • Seite 93 • DPG-Mitglieder

Dennys Gahrmann: Rechenmethoden für das Physikstudium

Kerstin Sonnabend • 9/2026 • Seite 93 • DPG-Mitglieder

Johanna Schaible: Guten Morgen, Gute Nacht / Es war einmal und wird noch lange sein

Alexander Pawlak • 9/2026 • Seite 94 • DPG-Mitglieder

Michael Eckert: ­Jonathan Zenneck – Von der Funktechnik zur Ionosphärenforschung

Dr. Michael Schaaf • 9/2026 • Seite 94 • DPG-Mitglieder

Peter Illetschko: ­ Im ­Schatten der Atom­bombe

Victor Weisskopf – Ein Physiker­leben zwischen­ Wissenschaft­ und Gewissen

DPG

9/2026 • Seite 32 • DPG-Mitglieder

German Young Physicists’ Tournament

9/2026 • Seite 39 • DPG-Mitglieder

49. DPG-Tagung Forschung – Entwicklung – Innovation

9/2026 • Seite 50 • DPG-Mitglieder

WEH-Stiftung: Stipendien­programm Wissenschaft trifft Politik

9/2026 • Seite 56 • DPG-Mitglieder

Physikerin der Woche

Jahresbericht der DPG9/2026 • Seite 95 • DPG-Mitglieder

Jahresbericht der DPG

Uwe Kahlert und Esther Tobschall • 9/2026 • Seite 116

Zwischen Diamond Open Access und KI

Zwei Sessions der AG Information auf der DPG-Jahrestagung 2026 in Erlangen widmeten sich dem wissenschaftlichen Publizieren.

9/2026 • Seite 118 • DPG-Mitglieder

Frauen in der Quantenphysik

Leonie Jeukendrup • 9/2026 • Seite 119 • DPG-Mitglieder

Im Testfeld der Zukunft

Die Regionalgruppe Braunschweig der jungen DPG besuchte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt am Braunschweiger Forschungsflughafen.

Michaela Lemmer für das DPG-Kommunikationsteam • 9/2026 • Seite 119 • DPG-Mitglieder

Chancengleichheit global betrachtet

Der Arbeitskreis Chancengleichheit hat beim UN Global Dialogue on AI Governance sein Online-Tool „Equity Lens“ vorgestellt.

Akiko Kato • 9/2026 • Seite 120 • DPG-Mitglieder

Preise für ausgezeichnete Studienleistungen

9/2026 • Seite 121 • DPG-Mitglieder

Einladung zur Außerordentlichen Mitgliederversammlung

9/2026 • Seite 122 • DPG-Mitglieder

DPG-Frühjahrstagungen 2027

9/2026 • Seite 125 • DPG-Mitglieder

Kommunikationsprogramm 2027 der WEH-Stiftung

9/2026 • Seite 126 • DPG-Mitglieder

Vorläufige Tagesordnung der Sitzung des Vorstandsrats der DPG

9/2026 • Seite 126 • DPG-Mitglieder

Niederschrift der Ordentlichen Mitgliederversammlung

9/2026 • Seite 129 • DPG-Mitglieder

Kurzprotokoll zur Vorstandsratssitzung

9/2026 • Seite 133 • DPG-Mitglieder

Satzung der DPG

Notizen

9/2026 • Seite 130 • DPG-Mitglieder

Notizen

Tagungen

Jun Huang, Aliaksandr Bandarenka und Kathleen Schwarz • 9/2026 • Seite 144 • DPG-Mitglieder

Getting the Basics Right – Capacitance, Entropy and Stress of Electrified Solid /Liquid Interfaces

854. WE-Heraeus-Seminar

Philip Moll, Raquel Queiroz und Tobias Holder • 9/2026 • Seite 144 • DPG-Mitglieder

Topology and Geometry: ­Novel Concepts in 3D ­Quantum Transport on the Mesoscale

855. WE-Heraeus-Seminar

Yafang Cheng und Klaus Hubacek • 9/2026 • Seite 144 • DPG-Mitglieder

Future of Integrated Assessment Models: Pathways towards Carbon Neutrality for Climate, Environment, Health and Socio-Economic Co-Benefits

852. WE-Heraeus Seminar

Annica M. Black-Schaffer, Matthias Eschrig, Wolfgang Belzig und Mikael Fogelström • 9/2026 • Seite 145 • DPG-Mitglieder

Quantum Condensates and Quantum Geometry

Schwedisch-deutsches WE-Heraeus-Seminar

Werner Becker und Manami Sasaki • 9/2026 • Seite 145 • DPG-Mitglieder

Galactic Frontiers 2026: Advancing X‐Ray Astronomy in a Multiwavelength Universe

858. WE-Heraeus-Seminar

Clivia M. Sotomayor, Maia García Vergniory und Niels B. M. Schröter • 9/2026 • Seite 145 • DPG-Mitglieder

Topological Matter: 10 Years After the Nobel Prize

Iberisch-deutsches WE-Heraeus-Seminar

Miriam Beddig und Chandan Sarkar • 9/2026 • Seite 146 • DPG-Mitglieder

Physics of imaging: holography, ptycho­graphy, tomography et al. & AI

Bad Honnef Physics School

Susanne Neumann • 9/2026 • Seite 146 • DPG-Mitglieder

Freihandexperimente und Physikshows

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