22.05.2007

Lieber Herr Einstein...

Calaprice, A. (Hrsg.)

„Ich hab Ihr Foto in der Zeitung gesehn. Ich finde, Sie sollten sich die Haare schneiden lassen, dann würden Sie besser aussehen.“ So unbefangen können nur Kinder einem weltberühmten Physiker wie Albert Einstein schreiben. Alice Calaprice, langjährige Verlagslektorin der Princeton University Press und Herausgeberin zahlreicher Bücher über Einstein, versammelt in diesem mit vielen, oft unbekannten Fotos illustrierten Bändchen rund achtzig Briefe, die Kinder an Einstein schrieben bzw. in denen dieser den Kindern antwortete. Das ist alles eine vergnügliche Lektüre. Es ist amüsant zu lesen, wie unbefangen, aber auch wie gestelzt die Kleinen ihre Anfragen an das Genie richten.
Enthalten sind auch einige wenige Briefe Einsteins an seine beiden Söhne. Das problematische Verhältnis Einsteins zu seinen Söhnen Hans-Albert und Eduard ist jedoch nicht Gegenstand des Buches. Das besticht dafür mit einem lesenswerten Vorwort der Einstein-Enkelin Evelyn, einer kompakten Einstein-Biografie und einem interessanten Aufsatz des Physik-Historikers Robert Schulmann über die Ausbildung des jungen Albert, der sich auch in seinen späten Jahren ein kindliches Gemüt bewahrt hatte.

Alexander Pawlak

A. Calaprice (Hrsg.): Lieber Herr Einstein...
Campus, Frankfurt a. M. 2007
176 S., geb.
ISBN 9783593379098

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