14.04.2023 • Energie

Abkehr von den fossilen Energieträgern

Aktuelles Physikkonkret der DPG beleuchtet die globale Herausforderung der Abkehr von den fossilen Energieträgern.

Der von Menschen verursachte Klimawandel wartet nicht. Im Gegenteil: Er wird immer bedroh­licher. Damit auch die nach­folgenden Genera­tionen ein Leben genießen können, ohne ständig Angst vor Natur­kata­strophen haben zu müssen, müssen wir weg­kommen von den fossilen Energie­trägern. So viel ist sicher. Doch das ist leichter gesagt als getan. Welche Heraus­forde­rungen auf uns warten, zeigt die aktuelle Ausgabe des Fakten­blatts Physikkonkret der DPG.

Abb.: Die vom Welt­klima­rat für das Er­reichen der Ziele des Paris...
Abb.: Die vom Welt­klima­rat für das Er­reichen der Ziele des Paris Ab­kom­mens als not­wen­dig er­ach­tete dras­tische Re­du­zie­rung der Treib­haus­gas­emis­sio­nen wird hier sche­ma­tisch auf die fos­sile Energie­pro­duk­tion über­tragen. (Bild: Our World in Data; CC BY 4.0)

Es ist eine gigantische Aufgabe. Schließlich deckt die Menschheit ihren Primär­energie­bedarf heute zu etwa achtzig Prozent durch fossile Brennstoffe. Und um das Klima nicht voll­kommen aus dem Ruder laufen zu lassen, müssen die Netto-CO2-Emissionen bis zum Jahr 2050 auf null herunter­gefahren werden. Deswegen muss das Tempo der Wende zur nicht­fossilen Energiewelt mit aller Kraft beschleunigt werden.

Die Physik kann wichtige Beiträge leisten. Freilich müssen auch die politischen Rahmen­bedin­gungen stimmen, damit die Energiewende – voraus­sichtlich nach einer Zeit erhöhter Investi­tionen – lang­fristig auch zu einem wirtschaft­lichen Erfolg wird. Die DPG ist allerdings fest davon überzeugt, dass sich Klimaschutz und Wirtschaft­lichkeit sehr gut verein­baren lassen.

DPG / RK

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