03.06.2009

Ausländische Forscher: München und Berlin sind 1. Wahl

Der Vergleich über die Popularität deutscher Universitäten bei ausländischen Nachwuchsforschern wie Spitzenwissenschaftlern zählt zu den anerkanntestes Hochschulrankings

Humbold-Ranking: München und Berlin sind 1. Wahl bei ausländischen Forschern

Berlin (dpa) - Ausländische Top-Naturwissenschaftler zieht es bei einem Gastaufenthalt in Deutschland vor allem nach München. Geistes-, Rechts- und Sozialwissenschaftler bevorzugen dagegen bei einem Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung Berlin. Dies geht aus dem am 1. Juni 2009 veröffentlichten Humboldt-Ranking der Stiftung hervor. Der Vergleich über die Popularität deutscher Universitäten bei ausländischen Nachwuchsforschern wie Spitzenwissenschaftlern zählt zu den anerkanntestes Hochschulrankings. Die Humboldt-Stiftung ermöglicht jährlich 1900 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland.

Bei den Naturwissenschaften ist die TU München Spitzenreiter, die Universität München belegt Rang zwei. Auf dem dritten Platz folgt Heidelberg. In den Geistes-, Rechts- und Sozialwissenschaften entschieden sich die meisten Humboldtianer für die FU Berlin, dicht gefolgt von der Humboldt-Universität Berlin und der Universität München. In den Lebenswissenschaften liegt die Universität München in Führung, ihr folgen die TU München und die Universität Freiburg. Beliebtester Gastgeber in den Ingenieurwissenschaften ist die TU Darmstadt, vor der TU Aachen und der Universität Stuttgart.

Die Stipendiaten der Humboldt-Stiftung suchen sich ihre Gastgeber- Hochschule selbst aus und entscheiden aufgrund wissenschaftlicher Qualität und internationaler Bekanntheit der Hochschule. Oft wird dabei auch sichtbar, welche Wissenschaftler in Deutschland intensive internationale Kontakte pflegen. Mit ihren ehemaligen Stipendiaten pflegt die Stiftung ein Netzwerk von weltweit rund 23 000 Humboldtianern aller Fachgebiete in 130 Ländern. Darunter sind 41 Nobelpreisträger.


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