28.10.2010

Europas beste Hochschulen

Das Centrum für Hochschulentwicklung hat ein neues Ranking der europäischen Hochschulen veröffentlicht.

Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) hat ein neues Ranking der europäischen Hochschulen veröffentlicht.

Das CHE-Excellence Ranking bewertete in diesem Jahr die Fächer Biologie, Chemie, Physik und Mathematik. 130 Hochschulen aus ganz Europa haben es in die Spitzengruppe geschafft, denn sie bieten für Masterstudierende und Promovierende dieser Fächer herausragende forschungsstarke Fachbereiche und eine internationale Orientierung. Zu diesen Top-Adressen gehören auch 26 deutsche Hochschulen.

In der Physik liegt bei Indikatoren wie der Zahl der Publikationen, Zitierungen oder der Mobilität der Studierenden z. B. die LMU München ganz vorne, neben Paris, Amsterdam und Cambridge. Geht es dagegen darum, wie die Studierenden die Bedingungen an der Hochschule einschätzen, schneidet die Uni Erlangen-Nürnberg am besten ab, gefolgt von Stockholm, der ETH Zürich und Hamburg.

Die Physik wurde zuletzt 2007 bewertet. Bereits damals konnte sich u. a. die LMU München über ein gutes Ergebnis freuen. Die beste Bewertung erhielten seinerzeit das Imperial College London sowie die ETH Zürich und die University of Cambridge.

Das CHE-Ranking stellt keine Gesamtrangliste auf, sondern sortiert die Hochschulen nach Fächern und verschiedenen Indikatoren. Die Ergebnisse stammen aus einem zweistufigen Verfahren: In einem ersten Schritt wurden Indikatoren erhoben wie Publikationen, Zitationen, herausragende Forscher (z. B. Nobelpreisträger), Anzahl von Marie Curie-Programmen, Lehrendenmobilität, Studierendenmobilität, Vorhandensein eines Erasmus Mundus Masterstudiengangs und ERC Grants. In der zweiten Stufe der Analyse fragte das CHE detaillierte Daten bei den Hochschulen bzw. Fachbereichen ab („institutional survey“) und ließ die Studierenden ihre Zufriedenheit, z. B. mit der Ausstattung oder der Organisation („students' survey) beurteilen.

Das CHE-Excellence Ranking erscheint in Zusammenarbeit mit der Wochenzeitschrift "Die Zeit" und will Masterstudierenden und Promovierenden bei der Auswahl der Universität helfen. Neben den zahlreichen erhobenen Indikatoren bietet es auch Informationen zu Forschergruppen und Schwerpunktprogrammen.

Anja Hauck / Physik Journal

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