09.08.2018

Experimente unter Mikrogravitation

Ausgabe 33 von „Physik konkret“ erschienen.

Das Abschalten störender Einflüsse eröffnet der Wissen­schaft oft neue Einsichten. Um der allgegen­wärtigen Schwerkraft zu entfliehen, müssen wir uns ganz im Sinne von Albert Einsteins Relativitäts­theorie einfach nur „fallen­lassen“ – dazu haben Physiker spezielle Türme gebaut. Ähnliche Effekte lassen sich bei Parabel­flügen mit Flugzeugen erreichen oder zum Beispiel auf der Inter­nationalen Raum­station ISS im All.

Abb.: Physik konkret 33 mit Fokus „Mikrogravitation“ (Bild: DPG)

Das Themen­spektrum der Experi­mente, die sich unter Mikro­gravitation durchführen lassen, reicht von der Grundlagen- bis zur ange­wandten Forschung und überdeckt nahezu alle natur­wissenschaftlichen Diszi­plinen angefangen von der Biologie über die Medizin und den Material­wissenschaften bis hin zur Physik. Das nun vorliegende Physik­konkret der Deutschen Physi­kalischen Gesellschaft DPG beleuchtet die Möglich­keiten, Experimente unter Mikro­gravitation durch­zuführen.

Mit den Ausgaben von Physik­konkret bietet die DPG komprimiert auf einer Seite Fakten zu aktuellen wissen­schaftlichen und wissenschafts­politischen Fragen in kompakter und allgemein­verständlicher Form. Zugleich möchte der gemein­nützige Verein allen Menschen die Faszi­nation physi­kalischer Phänomene näher­bringen und auf die Relevanz der Physik für Wirtschaft und Gesell­schaft hinweisen. Bisherige Ausgaben behan­delten unter anderem neue medi­zinische Bildgebungs­verfahren, Perspek­tiven der Forschung mit dem Röntgen­laser European XFEL oder die Potenziale von Quanten­computern.

DPG / JOL

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