28.02.2019

Finale der deutschen Physik-Meisterschaft

German Young Physicists´ Tournament GYPT für Schülerinnen und Schüler.

Am 8. März ist es wieder soweit: dann wetteifern etwa achtzig junge, physikbegeisterte Talente drei Tage lang im Physikzentrum in Bad Honnef, dem Sitz der Deutschen Physikalischen Gesellschaft DPG, um den Titel des deutschen Physik-Meisters respektive der -Meisterin. Zur Vorbereitung auf die German Young Physicists´ Tournament (GYPT) genannte Meisterschaft haben die Schülerinnen und Schüler in Teams aus drei Jugendlichen jeweils eins von insgesamt 17 physikalischen Phänomenen ausgearbeitet. Die Aufgaben waren offen formuliert und ließen sich auf unterschiedlichen Niveaus angehen.

Abb.: Vom 8. bis 10. März 2019 wetteifern wieder etwa achtzig junge...
Abb.: Vom 8. bis 10. März 2019 wetteifern wieder etwa achtzig junge physikbegeisterte Talente im Physikzentrum in Bad Honnef um die deutsche Physik-Meisterschaft. (Bild: F. Wechsler, GYPT)

Beim GYPT vom 8. bis 10. März 2019 in Bad Honnef präsentieren die Teams nun ihre Ergebnisse. Eine gegnerische Mannschaft versucht anschließend, Schwachstellen in der Argumentation zu finden. Die Teams führen danach eine kurze wissenschaftliche Debatte. Eine Jury bewertet schließlich sowohl das präsentierende als auch das opponierende Team, wobei nicht nur physikalisches Fachwissen gefragt ist, sondern ebenso Fairness und Teamgeist.

Die Besten des Turniers kommen in die Nationalauswahl. Aus ihr formiert sich später die fünfköpfige Nationalmannschaft. Im Sommer 2019 vertritt sie Deutschland beim International Young Physicists´ Tournament (IYPT), dem Physik-Weltcup vom 6. bis 13. Juli 2019 in Warschau, Polen. Wegen dieses internationalen Turniers ist Englisch bereits Turniersprache beim GYPT.

Beim jüngsten IYPT in Peking schaffte das deutsche Team um Kapitän Toni Beuthan vom Robert-Bosch Gymnasium Langenau, Baden-Württemberg, als einziges nicht-asiatisches Team den Einzug ins Finale. Mit dem dritten Platz errang es gleichzeitig eine Goldmedaille. Das GYPT wird von der Deutschen Physikalische Gesellschaft und der Universität Ulm geplant, organisiert und durchgeführt und von der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung finanziert.

DPG / JOL

 

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