09.12.2013

Förderung für Freie-Elektronen-Laser

BMBF vergibt 7,5 Millionen Euro für Hochschulforschung am European XFEL.

Von 2013 bis 2016 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit insgesamt 7,5 Millionen Euro vierzehn Projekte an elf Universitäten und einem Max-Planck-Institut, bei denen die Entwicklung von Instrumenten, Geräten und Technologien für einzigartige Experimente am European XFEL im Zentrum steht. Die Mittel werden als Teil der Gesamtförderung für Verbundforschung im Förderbereich „Erforschung kondensierter Materie an Großgeräten“ bereitgestellt.

Abb.: Geplantes Reaktionsmikroskop der Universität Frankfurt. Mit den Röntgenlichtblitzen des Lasers lassen sich in Zukunft mit diesem Teilchenmikroskop Elektronen in einzelnen Molekülen filmen. (Bild: U. Frankfurt / M.)

Thomas Tschentscher, Wissenschaftlicher Direktor am European XFEL, freut sich über das Interesse an den Hochschulen: „Die enge Kooperation mit den Universitäten ermöglicht es, deren exzellente Forschung und Ideen in die Weiterentwicklung unserer Anlage einzubringen. Zudem bietet sie eine Möglichkeit, die kommende Generation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf die Forschungsmöglichkeiten an Freie-Elektronen-Lasern vorzubereiten. Gemeinsam mit den Hochschulen und anderen Kooperationspartnern wollen wir die die Forschungsmöglichkeiten am European XFEL weiter ausbauen und neuartige Forschung mit Röntgenlasern ermöglichen.“

Im Rahmen der Förderinitiative wurde der BMBF-Forschungsschwerpunkt „FSP 302 – Freie-Elektronen-Laser“ eingerichtet. Dieser ermöglicht es exzellenten Forschungsgruppen, die an deutschen Hochschulen aufgebaute Spitzenposition zu stärken und die Expertise in der Entwicklung und Nutzung von Röntgen-FELs zu bündeln. Diese Zusammenarbeit trägt zu einer optimalen wissenschaftlichen Nutzung und Weiterentwicklung der vom Bund finanzierten Großgeräte der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung und damit zur Stärkung exzellenter Wissenschaft bei.

XFEL / AH

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