04.06.2007

Hochschulrektoren und Arbeitgeber gegen neuen «Bachelor»

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitsgeberverbände (BDA) haben die Pläne für den «Bachelor Professional» als neuen Abschluss in der beruflichen Weiterbildung kritisiert.

Hochschulrektoren und Arbeitgeber gegen neuen «Bachelor»

Berlin (dpa) - Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitsgeberverbände (BDA) haben die Pläne für den «Bachelor Professional» als neuen Abschluss in der beruflichen Weiterbildung kritisiert. Das Konzept geht auf eine Initiative der Länder-Wirtschaftsminister zurück, die darüber bei ihrem Treffen am diesem Montag und Dienstag in Eisenach beschließen wollen.

Mit dem Abschluss «Bachelor/Master Professional» werde weder die berufliche Aus- und Weiterbildung gestärkt noch die Transparenz und Durchlässigkeit erhöht, betonten HRK-Präsidentin Margret Wintermantel und Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt in einer Stellungnahme vom Sonntag in Berlin.

Der «Bachelor» sei auch international «eindeutig ein Hochschulgrad», lautet der Einwand von Wintermantel. «Wir führen ihn gerade in Deutschland ein, und zwar mit großem Einsatz der Hochschulen und mit voller Unterstützung der Wirtschaft.» Diese Bemühungen würden durch das Konzept der Wirtschaftsminister konterkariert. Nach Hundts Einschätzung wertet der neue Grad «die Berufsbildung nicht auf, sondern sorgt dafür, dass "Bachelor" nichts mehr aussagt».

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