09.05.2007

Klimawandel ist politisches Problem

Der Klimawandel ist nach Überzeugung der Vereinten Nationen kein wissenschaftliches Problem, sondern eine politische Herausforderung.

Klimawandel ist politisches Problem

New York (dpa) - Der Klimawandel ist nach Überzeugung der Vereinten Nationen kein wissenschaftliches Problem, sondern eine politische Herausforderung an Regierungen in aller Welt. «Die Angelegenheit ist aus Perspektive von Forschern ein Klacks», sagte die ehemalige Ministerpräsidentin von Norwegen, Gro Harlem Brundtland, am Dienstag in New York. Sie ist eine von drei hochrangigen Diplomaten, die UN-Generalsekretär Ban Ki Moon kürzlich zu seinen Klimaberatern ernannt hatte. Außer Brundtland berief Ban auch den chilenischen Ex-Präsidenten Ricardo Lagos Escobar und Südkoreas Außenminister Han Seung Soo zu seinen Klima-Beauftragten.

Laut Brundtland war die Möglichkeit einer globalen Erwärmung bereits in den 1980er Jahren erörtert worden. Die Welt habe mehr als 20 Jahre gebraucht, um sich endlich auf die Suche nach Lösungen zu machen, sagte sie. «Inzwischen ist aber die Zeit der Diagnose vorbei», sagte Lagos Escobar, «und wir müssen jetzt handeln».

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