09.03.2009

Mit Röntgenstrahlung dynamische Prozesse in Materie untersuchen

Mit einem Eröffnungssymposium am 12. und 13. März wird das Courant Forschungszentrum "Nanospektroskopie und Röntgenbildgebung" der Universität Göttingen offiziell seine Arbeit aufnehmen


   
Mit einem zweitägigen Eröffnungssymposium wird das Courant Forschungszentrum "Nanospektroskopie und Röntgenbildgebung", das die Universität Göttingen im Rahmen ihres "Zukunftskonzeptes" in der Exzellenzinitiative eingerichtet hat, offiziell seine Arbeit aufnehmen. Für die Veranstaltung, die am 12. und 13. März 2009 an der Georgia Augusta stattfindet, konnten international anerkannte Wissenschaftler aus der experimentellen Biophysik und der Röntgenphysik als Referenten gewonnen werden. Darüber hinaus werden die am Zentrum angesiedelten Nachwuchsgruppen ihre Arbeit vorstellen.

Das Courant Forschungszentrum stellt sich mit der Veranstaltung, zu der rund 150 Teilnehmer erwartet werden, einem renommierten Fachpublikum vor. Gemeinsam mit geladenen Experten aus Schweden, Frankreich, Deutschland und den USA sowie Göttinger Wissenschaftlern soll über aktuelle Entwicklungen und Anwendungen neuer Experimentiertechniken diskutiert werden. Dabei wird es vor allem um die linsenlose Abbildung mit Röntgenstrahlung, die Röntgenoptik, die Röntgenmikroskopie und die zeitaufgelöste Röntgenstreuung sowie ihre Nutzung für Forschungen in Biophysik, Polymerphysik und Festkörperphysik gehen.

Im Mittelpunkt des Courant Forschungszentrums "Nanospektroskopie und Röntgenbildgebung" steht die Entwicklung zukunftsweisender Verfahren der zeitlich und räumlich hochaufgelösten Abbildung: Insbesondere mit Hilfe von Röntgenstrahlung wollen die beteiligten Wissenschaftler dynamische Prozesse in Materie untersuchen. Durch kurzwellige Strahlung sollen immer kleinere Strukturen auf der Nanometerskala sichtbar gemacht werden. "In unserem Labor werden neuartige gepulste Quellen zur Verfügung stehen, die Röntgenblitze mit einer Dauer von unter einer Billionstel Sekunde aussenden", erläutert der Koordinator des Zentrums, Tim Salditt.

Unterstützt werden diese Arbeiten durch zwei aus Mitteln der Exzellenzinitiative finanzierte Nachwuchsgruppen: Arbeitsschwerpunkt von Juniorprofessor Claus Ropers bildet die Erforschung ultraschneller physikalischer und chemischer Prozesse auf kleinster Skala. Juniorprofessorin Dr. Sarah Köster untersucht biologische Systeme mit hoher zeitlicher und räumlicher Auflösung.

Georg-August-Universität Göttingen


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