08.08.2018

Sommernacht der Sternschnuppen

Rund 100 Perseiden pro Stunde werden um den 12. August erwartet.

Kaum ist die Mond­finsternis vorüber, schon bietet sich Freunden des Firmaments eine neue Gelegenheit, um einen Blick an den Sternen­himmel zu richten. In der Nacht vom 12. auf den 13. August wird der Stern­schnuppen­strom der Perseiden seinen Höhepunkt erreichen. Fachleute rechnen mit bis zu 100 Meteoren pro Stunde. Darunter werden besonders helle Leucht­spuren sein, die für einige Sekunden nachglimmen. Nur einen Tag vor dem Maximum ist Neumond, so dass dieses Jahr ohne störendes Mondlicht besonders viele Stern­schnuppen zu sehen sein werden. Zufällig fällt die Nacht vom 11. auf den 12. August auf ein Wochenende – dann lohnt es sich für Nacht­schwärmer, nach den Schnuppen Ausschau zu halten.

Abb.: Um den 12. August sind viele Sternschnuppen zu sehen. Die Perseiden scheinen dabei dem Sternbild Perseus zu entströmen. (Bild: VdS)

Die Perseiden tragen ihren Namen, da sie scheinbar dem Sternbild Perseus entspringen. Solche einen Radianten oder Ausstrahlungs­punkt hat jeder Stern­schnuppenstrom, denn die Erde fliegt auf ihrer Bahn um die Sonne dann durch eine Wolke kleiner Kometen­trümmer­teilchen. Im Falle der Perseiden trägt der verursachende Komet die Bezeichnung 109P/Swift-Tuttle. Dieser Komet wurde am 19. Juli 1862 von Lewis Swift und Horace Tuttle unabhängig von­einander entdeckt. Für einen Umlauf um die Sonne benötigt er rund 133 Jahre. Im Jahr 1992 konnte die Wieder­kehr des Kometen beobachten werden, seine nächste Sicht­barkeit wird erst für das Jahr 2126 erwartet.

Das Sternbild Perseus ist ein klassisches Herbst- und Winter­sternbild. Mitte August geht der Perseus und mit ihm der Ausstrahlungs­punkt der Perseiden am Abend­himmel auf und steigt dann immer höher. Die meisten Stern­schnuppen sieht man daher in den späten Abend­stunden und – noch besser – frühen Morgen­stunden, da unser Blick dann genau in Richtung der Stern­schnuppen geht. Tipp für Beobachter: in einer klaren Nacht einfach auf eine Wiese mit freiem Himmels­blick legen und nach oben schauen.

MPIA / JOL

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