12.04.2007

Zweifel an Studiengebühren

83 Prozent der Studenten bezweifeln, dass die von ihnen in fünf Bundesländern bezahlten Studiengebühren «tatsächlich für eine bessere Ausbildung verwendet werden».

Zweifel an Studiengebühren

Berlin (dpa) - 83 Prozent der Studenten bezweifeln, dass die von ihnen in fünf Bundesländern bezahlten Studiengebühren «tatsächlich für eine bessere Ausbildung verwendet werden». Ein etwa gleich großer Anteil fühlt sich von seiner Hochschule nicht ausreichend über die zusätzlichen Einnahmen informiert. Dies zeigt eine am Mittwoch in Berlin vorgestellte repräsentative Emnid-Umfrage im Auftrag der «Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft». Befragt wurden 1000 Studierende in den fünf Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, in denen Gebühren bereits erhoben werden. Hessen und das Saarland wollen ab Herbst Studiengebühren einführen.

Studiengebühren sind weiterhin unpopulär: 67 Prozent aller Befragten lehnen sie ab. Zugleich wollen aber 90 Prozent der Zahler mehr Mitsprache darüber, wie die Gebühren an ihren Hochschulen eingesetzt werden. 77 Prozent fordern angesichts der zusätzlichen Einnahmen von ihrer Hochschule zudem mehr Leistungen und Angebote.

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