13.03.2026

5. Gold in Folge

Team aus Lör­rach siegt erneut bei bun­des­wei­ter Phy­sik­meis­ter­schaft GYPT.

Am vergangenen Wochenende zeigten 84 Physik-Talente ihr Können beim German Young Physicists’ Tournament (GYPT). Die zwölf Bestplatzierten haben nun die Chance auf die Nationalauswahl, die Deutschland bei internationalen Wettkämpfen wie dem IYPT vertritt.

Das Gold-Team des GYPT 2026 (v.l.n.r.: Heike Riel, Till Kuhny, Johann Hoffmann, Jonathan Osswald) © GYPT / Felix Wechsler 2026
Das Gold-Team des GYPT 2026 (v.l.n.r.: Heike Riel, Till Kuhny, Johann Hoffmann, Jonathan Osswald)
Quelle: GYPT / Felix Wechsler 2026

Deutsche Physikmeister:innen 2026 dürfen sich ab sofort Johann Hoffmann (16), Till Kuhny (16) und Jonathan Osswald (17) vom Hans-Thoma-Gymnasium in Lörrach nennen. Sie haben dieses Wochenende das 13. GYPT – die deutsche Physikmeisterschaft – für sich entschieden: Mit ihrem Team „hæven“ überzeugten sie die Jury und holten Gold – auf hohem wissenschaftlichem Niveau und Englisch! Damit dominierte zum fünften Mal in Folge ein Lörracher Team das Turnier. Das zweitplatzierte Team „In Nü.. in Nü... IN NÜRNBERG“ holte Silber und setzt sich zusammen aus Benjamin Graf (17) vom Hochfranken-Gymnasium Naila, Elisa Schöpf (18) vom Gymnasium Münchberg und Alan Stranjak (19) vom Emil-von-Behring-Gymnasium in Spardorf. Ebenfalls mit einer Silbermedaille um den Hals beendete das Team „|X|“ mit Mihailo Macesic (18) vom Josef-Effner-Gymnasium in Dachau, Nikita Petrov (17) vom Gymnasium Neubiberg und Ayush Yadav (17) vom Gymnasium Freiham in München das Turnier.

„Das GYPT ist ein Wettbewerb, der seinesgleichen sucht. Die Schülerinnen und Schüler forschen nicht nur an anspruchsvollen Forschungsaufgaben, sondern präsentieren diese auch und gehen in den wissenschaftlichen Diskurs“, resümiert Dr. Heike Riel, designierte Präsidentin der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG). Ebenso betont sie: „In diesem Jahr ist rund ein Drittel der Teilnehmenden weiblich, was für einen Physikwettbewerb alles andere als selbstverständlich ist.“

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Zugleich wurden die besten zwölf jugendlichen Physik-Talente in die deutsche Nationalauswahl berufen, von denen fünf das Nationalteam bilden werden, das Deutschland beim internationalen Wettbewerb „International Young Physicists’ Tournament“ (IYPT) vertreten wird.

Die Nationalauswahl besteht aus:

  • Philipp Adelbrecht (15), Hans-Thoma-Gymnasium, Lörrach
  • Philip Klippel (18), Gymnasium Grünwald, Grünwald
  • Linus Konnerth (16), Herder-Gymnasium, Berlin
  • Jonathan Osswald (17), Hans-Thoma-Gymnasium, Lörrach
  • Phil Peters (18), Schiller-Gymnasium, Hameln
  • Nikita Petrov (17), Gymnasium Neubiberg, Neubiberg
  • Karim Rachidi (17), Gymnasium Papenburg, Papenburg
  • Elisa Schöps (18), Gymnasium Münchberg, Münchberg
  • Junes Senz (16), Heinrich-Hertz-Gymnasium, Berlin
  • Eric Stefan Vanselow (15), Schiller-Gymnasium, Hameln
  • Ayush Yadav (17), Gymnasium Freiham, München
  • Ivan Zaitsev (17), Herder-Gymnasium, Berlin

Zum ersten Mal wurde dieses Jahr ein Preis für die beste Diskussion vergeben, der an den im Juli 2025 verstorbenen Lehrer und GYPTler der ersten Stunde, Otmar Winkler, erinnern soll. Denn beim Wettbewerb muss nicht nur die eigene Lösung präsentiert, sondern auch die vorher unbekannte Lösung anderer Teilnehmender diskutiert werden. Mit einer sehr guten Punktzahl von 9,0 konnte Nikita Petrov (17) vom Gymnasium Neubiberg eine Urkunde sowie einen Buchpreis entgegennehmen. 

„Mit 276 Anmeldungen aus allen Regionen Deutschlands und zwei neuen Standorten ist es großartig zu sehen, wie erfolgreich sich das GYPT über die letzten Jahre entwickelt hat“, betont Liane Brandt, wissenschaftliche Koordinatorin des Wettbewerbs. „Jetzt blicken wir gespannt auf den Juli, wenn unser Nationalteam beim International Young Physicists’ Tournament in Zürich in der Schweiz antritt.“ [DPG / WEHS / dre]

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