10.11.2006

Deutschland bleibt Export-Weltmeister

Deutschland ist weiter Export-Weltmeister. Das geht aus dem Statistischen Jahresbericht der Welthandelsorganisation (WTO) hervor.

Genf (dpa) - Deutschland ist weiter Export-Weltmeister. Das geht aus dem Statistischen Jahresbericht für den Internationalen Handel hervor, den die Welthandelsorganisation (WTO) am Donnerstag in Genf vorlegte. Insgesamt ist 2005 der weltweite Handel weniger stark gestiegen als 2004 und zwar um 6 Prozent nach 9,5 Prozent. Dies hing angesichts der hohen Energiepreise mit einem weltweit insgesamt langsameren Wirtschaftswachstum zusammen.

Bei den Warenexporten betrug das deutsche Volumen auf dem Weltmarkt 2005 fast 970 Milliarden Dollar, sieben Prozent mehr als im Jahr zuvor; das entspricht einem Weltmarktanteil von 9,3 Prozent. Nach Deutschland kommen die USA auf Rang zwei mit einem Volumen von 904 Milliarden Dollar (zehn Prozent Plus) und einem Marktanteil von 8,7 Prozent. Mit 28 Prozent hat China das höchste Wachstum auf 762 Milliarden Dollar und einem Marktanteil von jetzt schon 7,3 Prozent. Japan nimmt Platz vier mit fast 595 Milliarden Dollar und einer Steigerung um nur fünf Prozent auf 5,7 Prozent Marktanteil ein.

Dagegen sind die USA Import-Weltmeister weltweit und haben damit 2005 ein Handelsdefizit von 793 Milliarden Dollar aufgebaut, was etwa acht Prozent der weltweiten Güterexporte entspricht. Insgesamt führten die USA 2005 Waren im Wert von 1,7 Billionen (Billionen) Dollar ein. 14 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Deutschland folgt mit 773,8 Milliarden Dollar oder einer achtprozentigen Steigerung, hat aber anders als die USA einen großen positiven Saldo. Für 660 Milliarden Dollar kaufte China weltweit ein, 18 Prozent mehr als 2004.

Mit 7,3 Billionen Dollar entfällt das größte Volumen im weltweiten Handel auf Waren wie Maschinen, Telekommunikation und Informationstechnologie, Autos oder Kleidung und Textilien am meisten gehandelt. Es folgen Treibstoffe oder Bergbauprodukte mit 1,7 Billionen Dollar. Landwirtschaftliche Produkte umfassen 852 Milliarden Dollar.

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