Jochen-Guck-Brücke eingeweiht
Übergang auf dem Nordcampus des Uniklinikums Erlangen nach dem 2025 verstorbenen MPI-Direktor benannt.
Die Brücke zwischen dem Max-Planck-Zentrum für Physik und Medizin (MPZPM) und dem Zentrum für Personalisierte Medizin und Forschung, kurz CESAR, auf dem Nordcampus des Universitätsklinikums Erlangen (UKER) trägt seit dem 22. September den Namen Jochen-Guck-Brücke. Benannt ist sie nach dem im Oktober 2025 verstorbenen Max-Planck-Direktor, der das Zentrum maßgeblich mit aufgebaut hat. Die Einweihung fand im Rahmen des Symposiums „How do you feel“ statt, zu dem über hundert renommierte Forschende aus dem Bereich der Biophysik nach Erlangen gekommen sind.


Im September 2024 wurde das MPZPM feierlich eröffnet. Das kollaborative Zentrum des MPL, der FAU und des UKER praktiziert eine neue Art der Forschungskultur: Physiker:innen und Mediziner:innen forschen gemeinsam, um grundlegende medizinische Fragestellungen aus der physikalischen Perspektive besser zu verstehen. Jochen Guck, Direktor am MPI für die Physik des Lichts, leitete am MPZPM die Abteilung Physik der Zelle. Eine Gedenktafel im Inneren auf Seiten des MPZPM sowie ein Zeitstrahl zur Entwicklung dieses Erlanger Vorzeigeprojekts grenzübergreifender Forschung würdigen seine wissenschaftliche Bedeutung. Als weltweit anerkannter Pionier auf dem Gebiet der Zellmechanik war er am Aufbau und an der internationalen Strahlkraft des Zentrums maßgeblich beteiligt.
Die Einweihung der Brücke fand mit Grußworten der Sprecher des MPZPM, des Präsidenten der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sowie der Klinikleitung des UKER statt. Die Brücke steht als Sinnbild für die enge Verbindung von Physik und Medizin sowie der drei Kollaborationspartner.
In seiner Begrüßungsrede betonte Prof. Vahid Sandoghdar, Geschäftsführender Direktor des MPL und Sprecher des MPZPM, wie froh man gewesen sei, Jochen Guck für Erlangen gewinnen zu können – gerade wegen seiner besonderen Persönlichkeit. In seiner Begrüßungsrede betonte Vahid Sandoghdar, Geschäftsführender Direktor des MPL und Sprecher des MPZPM, wie froh man gewesen sei, Jochen Guck für Erlangen gewinnen zu können – gerade wegen seiner besonderen Persönlichkeit.
Vasily Zaburdaev, Leiter der Abteilung Immunophysik und ebenfalls Sprecher des MPZPM, fügte hinzu: „Was bleibt, ist Jochens Vision: sein wissenschaftliches und sein persönliches Erbe. Es begegnet uns während dieser ganzen Konferenz. Dafür wurde das MPZPM ins Leben gerufen, und dieser Mission hatte Jochen sich in seinen letzten Jahren ganz verschrieben. Dass diese Brücke nun seinen Namen trägt, fühlt sich richtig an. Mich persönlich freut es, jeden Morgen, wenn ich an der Gedenktafel vorbeigehe, daran erinnert zu werden, was wir zusammen geschaffen haben, was wir uns noch vorgenommen hatten und was wir nun ohne ihn zu Ende bringen möchten.“ [MPL / dre]
Anbieter
Max-Planck-Institut für die Physik des LichtsStaudtstr. 2
91058 Erlangen
Deutschland
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