Alles beim Alten – fast…
Beim Times Higher Education Ranking erreicht im Fachgebiet „Physical Sciences“ erstmals eine chinesische Universität die Top-10.
Kerstin Sonnabend
Auf den obersten Plätzen hat sich wie üblich wenig getan: Beim gerade veröffentlichten Times Higher Education (THE) Ranking 2026 belegt das California Institute of Technology im Fachgebiet „Physical Sciences“ erneut den ersten Platz, gefolgt von der Harvard University und der Stanford University, die sich wie im Vorjahr den zweiten Rang teilen. Auf Platz 5 folgt mit der University of Cambridge die erste europäische Institution. Neu dabei im illustren Kreis der Top-10 ist mit der Tsinghua University erstmals eine Einrichtung aus China: Die im Nordwesten von Peking gelegene Universität punktet im Vergleich vor allem mit ihren Kontakten zur Industrie, bei denen sie genauso gut abschneidet wie der Primus Caltech.
Aus deutscher Sicht bleiben als nationale Top-Adressen die TU und die LMU in München mit Rang 19 und 30 in der erweiterten internationalen Spitze. Mit Platz 40 reiht sich die Universität Heidelberg national betrachtet wieder auf dem dritten Platz ein, während die Universität Bonn (48) im internationalen Vergleich erneut Plätze verliert. Mit acht Institutionen in den Top 100 schneidet Deutschland im Ländervergleich hinter den USA (38) und China inklusive Hong Kong (14) genauso gut ab wie das Vereinigte Königreich (8).
Zu den „Physical Sciences“ zählen hier Physik, Chemie, Mathematik, Statistik, Astronomie, Geo- und Umweltwissenschaften sowie Meereskunde. Fast 1500 Universitäten aus 109 Nationen und Territorien wurden nach den im THE Ranking üblichen 18 Indikatoren bewertet, die sich den Kategorien Forschungsumfeld und -qualität, Internationalität, Lehre und Verhältnis zur Industrie zuordnen lassen. Online ist es möglich, das Ranking nach diesen Kategorien, nach Ländern und nach Fachgebieten einzuschränken.













