Bundespräsident zu Besuch bei IYPT-Team
Im Vorfeld des gerade in Zürich laufenden Physik-Wettbewerbs besuchte Frank-Walter Steinmeier die deutschen Teilnehmer.
Im Rahmen der Besuchsreihe „Ortszeit Deutschland“ traf Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 30. Juni 2026 im phaenovum Schülerforschungszentrum Lörrach auf das deutsche Team des International Young Physicists’ Tournament (IYPT).

Der Besuch stand im Zeichen der Spitzenförderung junger Talente in den Naturwissenschaften: Das deutsche IYPT‑Team präsentierte dem Bundespräsidenten seine Forschungsprojekte und berichtete über die intensiven Vorbereitungen auf das diesjährige Physik-Turnier. Noch bis zum 12. Juli findet das 39. IYPT in Zürich statt und vereint Nachwuchsforschende aus 35 Ländern. Für Deutschland sind fünf Schüler aus Lörrach, München und Berlin dabei, die sich im Vorfeld im Bundeswettbewerb des German Young Physicists‘ Tournament (GYPT) qualifiziert haben und denen Steinmeier viel Erfolg für den internationalen Wettbewerb wünschte.
Johann Hoffmann, Schüler am Hans-Thoma-Gymnasium Lörrach und IYPT-Teammitglied, stellte sein preisgekröntes Magnetpendel-Experiment vor, mit dem er beim Bundesfinale des GYPT den 1. Platz erreichte. Das Experiment zeigt eindrucksvoll die Dynamik nichtlinearer Systeme und verdeutlichte dem Bundespräsidenten die Faszination physikalischer Forschung.
Im Anschluss sprach Steinmeier mit den Jugendlichen, würdigte ihr Engagement und betonte die Bedeutung von Schülerforschungszentren wie dem phaenovum für die Förderung naturwissenschaftlicher Exzellenz. Der Besuch endete mit einer gemeinsamen Fotosession.
Das phaenovum Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck e.V. gilt seit Jahren als wichtiger Impulsgeber der regionalen MINT-Förderung und unterstützt Schülerinnen und Schüler bei eigenen Forschungsprojekten sowie der Teilnahme an Wettbewerben. Es zählt zu den größten und erfolgreichsten bundesweiten Standorten des GYPT, das seit 2014 von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, der Universität Ulm und der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung ausgerichtet wird.













