14.10.2022

Kontinuität und Veränderung

Das Times Higher Education Ranking listet die erfolgreichsten Universitäten weltweit auf.

Im Fachgebiet Physik und Astronomie führt die Universität Oxford wie bereits in den vergangenen Jahren das Ranking an, gefolgt von den Hochschulen Harvard, Cambridge und Stanford. Die erste nicht-englischsprachige Universität ist die ETH Zürich auf Rang 11.

Als erste deutsche Hochschule hat sich die TU München im Vergleich zu 2020 auf den 30. Platz verbessert und überholte damit die LMU München, die aber ebenfalls aufgestiegen ist (33), gefolgt von der Uni Heidelberg (43) und der HU Berlin, die sich mit Tübingen den 86. Platz teilt.

Die Spitzengruppe der zehn besten Universitäten über alle Fächer hinweg hat sich im Vergleich zu den letzten Jahren nicht wesentlich verändert und wird nach wie vor von US-amerikanischen Hochschulen dominiert. Allerdings nimmt diese Dominanz insgesamt eher ab. Das liegt u. a. daran, dass der Unterschied zwischen den US-Eliteuniversitäten und den übrigen Hochschulen des Landes immer größer wird. Außerdem verbessern sich zunehmend Hochschulen aus anderen Ländern.

Unter den besten hundert Universitäten in Physik und Astronomie befinden sich 33 in den USA, 23 in Europa (davon 8 in Deutschland) und 10 in Großbritannien. Chinesische Universitäten haben weiter aufgeholt und punkten besonders bei der Zahl der Zitierungen. Sie stellen 7 Hochschulen unter den ersten 100.

Am Times Higher Education Ranking haben in diesem Jahr 1799 Universitäten aus 104 Ländern teilgenommen – mehr als je zuvor. Sie wurden mithilfe von 13 Indikatoren bewertet, die zu den Bereichen Lehre, Forschung, Zitationshäufigkeit von Publikationen, Internationalität und Verhältnis zur Industrie gehören.

Anja Hauck

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