28.01.2016

Fusionsforscherin geehrt

Sibylle Günter erhält Emmy-Noether-Preis der Europäischen Physikalischen Gesellschaft.

Mit dem „Emmy-Noether-Preis für Frauen in der Physik“ hat die Europäische Physikalische Gesellschaft (EPS) Sibylle Günter, wissen­schaftliche Direktorin des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik in Garching und Greifswald, ausgezeichnet. Als eine der international führenden Wissen­schaftlerinnen auf dem Gebiet der theoretischen Plasma­physik erhält sie den Preis in Anerkennung „ihrer Vorreiterrolle bei der Untersuchung des Einflusses kleinsträumiger physikalischer Vorgänge auf das Verhalten und die Stabilität heißer, magnetisch eingeschlossener Fusions­plasmen. Ihre herausragende wissen­schaftliche Erfolgs­bilanz, ihre zahlreichen Führungs­aufgaben sowie ihre Betreuung von Forschern und Studenten macht sie zu einem Vorbild für Frauen in der Physik.“

Abb.: Sibylle Günter (Bild: IPP)

Die EPS verleiht den „Emmy-Noether-Preis für Frauen in der Physik“ zweimal jährlich jeweils im Frühjahr und Herbst zur Auszeichnung hervor­ragender Leistungen in Forschung, Unterricht, Öffentlichkeits­arbeit und Industrie. Der 2013 eingerichtete Preis soll die Anerkennung bemerkens­werter Physikerinnen fördern, die durch Nationalität oder Arbeit eine starke Verbindung zu Europa haben.

Die Wahl trifft ein dreiköpfiges Komitee, das durch den Vorsitz des EPS-Gleich­stellungs­ausschusses nominiert wird, zusammen mit dem Präsidium der EPS. Sibylle Günter wird der Emmy-Noether-Preis für Herbst 2015 auf der EPS-Plasma­physik-Konferenz im Juli 2016 in Leuven/Belgien überreicht.

IPP / DE

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