05.07.2010

Was ist hier abgebildet?

Das Rohmaterial für den WM-Pokal, das Granulat unter einem Kunstrasen-Fußballplatz oder doch etwas ganz anderes?

?

Das Rohmaterial für den WM-Pokal, das Granulat unter einem Kunstrasen-Fußballplatz oder doch etwas ganz anderes?

 

Abb.: Kristallines C60-Fulleren aus der Leopold Franzens-Universität Innsbruck. (Bild: Jochen Gschnaller, CC)

 

Auflösung des Bilderrätsels:

 

Zu sehen ist das berühmte C60-Fulleren und zwar in seiner kristallinen Form. Das wegen seiner Strukur aus Kohlenstoff-Fünf- und Sechsecken auch als "Fußball-Molekül" (siehe Bild unten) bekannte Fulleren wurde 1985 zum ersten mal künstlich erzeugt. Es stellt neben Graphit und Diamant die dritte bekannte elementare Modifikation des Kohlenstoffs dar und wurde nach dem amerikanischen Architekten Buckminster Fuller (1895 - 1983) benannt, da seine chemische Struktur neben (moderneren) Fußbällen auch an dessen Kuppelbauten erinnert. Das bisher am besten erforschte Fulleren C60 wird auch als Buckminster-Fulleren beziehungsweise Bucky Ball bezeichnet. Das C60-Fulleren ist eines der größten Moleküle für die der Welle-Teilchen-Dualismus durch Interferenz an einem Gitter nachgewiesen werden konnte.

 

Abb.: Das "Fußball-Molekül" C60.

Philipp Hummel

Weitere Infos

Sonderhefte

Physics' Best und Best of
Sonderausgaben

Physics' Best und Best of

Die Sonder­ausgaben präsentieren kompakt und übersichtlich neue Produkt­informationen und ihre Anwendungen und bieten für Nutzer wie Unternehmen ein zusätzliches Forum.

Veranstaltung

AKL – International Laser Technology Congress in Aachen

AKL – International Laser Technology Congress in Aachen

Vom 22. bis 24. April 2026 lädt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT zum AKL’26 ein. Der Photonik-Kongress mit über 500 Teilnehmenden findet zum 15. Mal statt, diesmal mit einem deutlich erweiterten Programm, über 80 Vorträgen und 54 Ausstellerständen.

Meist gelesen

Photo
07.10.2025 • NachrichtPanorama

Makroskopisches Quantentunneln

John Clarke, Michel H. Devoret und John M. Martinis erhalten den Physik-Nobelpreis 2025 für die Entdeckung des makroskopischen quantenmechanischen Tunnelns und der Energiequantisierung in einem elektrischen Schaltkreis.

Themen