
Der Funke für den PETRA IV Injektor
Forschende entwickeln stimmbares Laseroptik-System für Miniatur-Teilchenbeschleuniger auf Basis von Plasma-Wakefields.

Forschende entwickeln stimmbares Laseroptik-System für Miniatur-Teilchenbeschleuniger auf Basis von Plasma-Wakefields.

Ein Forschungsteam hat eine umweltfreundliche Gerüststruktur erzeugt, die bei der Beseitigung der Ewigkeitschemikalien helfen könnte.
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt hat die aussichtsreichsten Forschungsinfrastrukturen aus dem nationalen Priorisierungsverfahren bekannt gegeben.

Das BMFTR hat die aussichtsreichsten Forschungsinfrastrukturen aus dem nationalen Priorisierungsverfahren bekannt gegeben.

Überraschende Defekte in winzigen Metallteilchen aufgespürt – Entdeckung könnte Entwicklung effizienterer Katalysatoren beflügeln.

Anwendungen wie ein plasmabasierter Injektor für eine speicherringbasierte Synchrotronlichtquelle rücken näher.

Beate Heinemann wird zum 1. April die neue Leiterin des Forschungszentrum.
Interview mit Britta Redlich

Grenzflächeneffekte bei der Entstehung von Luftschadstoffen untersucht.

Hamburger Bürgerschaft steht einstimmig hinter neuer Röntgenlichtquelle Petra IV.

Neue Methode basiert auf Compton-Streuung und reduziert Strahlenschäden bei empfindlichen biologischen Proben deutlich.
• 3/2023 • Seite 34Interview mit Helmut Dosch, dem Vorsitzenden des DESY-Direktoriums
Nach Beginn der Kriegshandlungen in der Ukraine am 24. Februar 2022 haben viele Länder und Forschungsorganisationen oder auch Gesellschaften wie die DPG die Zusammenarbeit mit russischen Einrichtungen abgebrochen. Auch das Deutsche Elektronen-Synchrotron DESY mit den beiden Standorten in Hamburg und Zeuthen hat die Kooperationen mit russischen und belarussischen Instituten ausgesetzt. Betroffen davon waren mehr als 25 Kooperationsprojekte und -beziehungen. Im Interview erläutert Helmut Dosch die Auswirkungen und Konsequenzen dieses Vorgehens.
Welche Schritte haben Sie nach Kriegsbeginn unternommen?
Nach dem Überfall auf die Ukraine haben wir im DESY-Management schnell reagiert und im März einen eigenen Sanktionskatalog entworfen. Allgemein ging es darum, alle Kooperationen mit russischen Organisationen zu stoppen, obwohl das leider auch die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler betrifft. Der Katalog beinhaltet aber mehrere Aspekte.
Nämlich?
Zunächst einmal alle Forschungskooperationen zu beenden, aber auch gemeinsame Publikationen, an denen russische Organisationen beteiligt sind. Darüber hinaus beteiligen wir uns nicht an Konferenzen oder Workshops, an denen russische Organisationen mitwirken. Über kritische Publikationen entscheidet das Direktorium. Wir wollen unseren Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern nicht schaden, aber uns ist bewusst, dass solche Entscheidungen auch Kollateralschäden nach sich ziehen.
Stehen Ihre Mitarbeitenden hinter diesen Entscheidungen?
Natürlich gab es am Anfang Gesprächsbedarf, weil die Einschnitte gravierend waren. Außerdem ist DESY bekannt für Wissenschaftsdiplomatie. In Zeiten des Eisernen Vorhangs waren wir eines der wenigen Zentren mit Kooperationen, die unterhalb des politischen Radars stattfanden. Wir haben damals zur DDR, zu Russland oder Armenien viele Kontakte gehalten und die Forschenden dort unterstützt. Aber ein Angriffskrieg, wie Russland ihn seit Februar 2022 führt, ist etwas anderes. (...)

Hochdruck-Experimente lösen altes Rätsel zur Entstehung charakteristischer Strukturen in Impaktgestein.

PETRA IV soll Grundlagenforschung und industrielle Innovation auf neues Niveau heben.
764. WE-Heraeus Seminar
763. WE-Heraeus-Seminar
762. WE-Heraeus Seminar
760. WE-Heraeus-Seminar
765. WE-Heraeus Seminar
766. WE-Heraeus Seminar

Die Eigenschaften von Wasser unter extremen Bedingungen wie bei Eismonden und tief in Planeten sind Titelthema der neuen „Physik in unserer Zeit“.

Röntgenanalyse zeigt Verhalten von Katalysatormaterialien unter realen Bedingungen.
• 6/2021 • Seite 3Die Forschung mit Synchrotronstrahlung bietet vielfältige Perspektiven.

Komitee zur Forschung mit Synchrotronstrahlung legt wichtige Aufgabenfelder fest.

DESY-Campus in Hamburg erhält weitere Mittel für wichtige Infrastruktur.

Struktureller Phasenübergang verursacht großen thermoelektrischen Effekt.
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Hitzewellen im Ozean treten heute doppelt so häufig auf wie noch vor 35 Jahren. Und laut Klimamodellvorhersagen sollen marine Hitzewellen in den kommenden Jahrzenten nochmals deutlich zunehmen. Dadurch sind ganze Ökosysteme bedroht. (Foto: O. Dugornay, Ifremer, Argo‐Programm)
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In Quantenspinflüssigkeiten sind die magnetischen Momente „frustriert”: Sie weisen keinen geordneten, sondern einen flüssigkeitsartigen Zustand auf. Dessen exotische Anregungen könnten die Informationstechnologie revolutionieren.
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Beim Schnüren von Schuhen kommt es zu einem physikalisch interessanten Zusammenspiel eines Flaschenzugs als Zugkraftverstärker und topologisch optimierten Reibungskräften, durch welche die jeweilige Schnürung mit wenigen Handgriffen durch Knoten fixiert und auch wieder geöffnet werden kann. Allerdings führt auch das Gehen selbst zum Öffnen der Knoten.
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Mit PETRA IV wird in Hamburg das weltbeste Röntgenmikroskop geplant, das dreidimensionale Strukturbilder auf verschiedenen Längenskalen liefern soll. Seine enorme Leuchtstärke wird ab 2027 Einblicke in den Nanokosmos mit bisher unerreichter Detailschärfe ermöglichen.
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Wie bewegen sich Tropfen über Oberflächen mit unterschiedlichen Eigenschaften? Diese alte Frage ist bis heute wissenschaftlich aktuell. Moderne mikroskopische Messmethoden eröffnen neue Einblicke in die Reibungseigenschaften solcher Fest‐flüssig‐Kontakte. Dabei sind Grundlagenforschung und sicherheitsrelevante technische Anwendungen eng miteinander verzahnt.
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Wim Leemans vom Berkeley Lab in den USA übernimmt den Beschleunigerbereich.

DESY stellt weitreichende Strategie zur Entwicklung der Forschungsstandorte Hamburg und Zeuthen vor.

Flüssiges Wasser zeigt zwei Phasen mit hoher und geringer Dichte.

European Cluster of Advanced Laser Light Sources soll Laser- und Röntgenforschung bündeln.