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Weltraumteleskop Plato: Stein oder nicht Stein? Das ist hier die Frage.Maike Pfalz4/2014Seite 9

Weltraumteleskop Plato: Stein oder nicht Stein? Das ist hier die Frage.

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03.07.2025 • NachrichtPanorama

Plato macht sich reisebereit

Die optische Bank des Weltraumteleskops mit ihren 26 Kameras ist in das Servicemodul des Raumfahrzeugs integriert worden – nur die Solarpanele fehlen noch.

Alexander Pawlak / DLR9/2017Seite 11

Platonische Planetensuche

Maike Pfalz / DLR11/2025Seite 8DPG-Mitglieder

Transport mit Überbreite

Maike Pfalz11/2025Seite 7DPG-Mitglieder

Hilfreiche Hohlräume

Susumu Kitagawa, Richard Robson und Omar M. Yaghi erhalten den Chemie-Nobelpreis 2025 „für die Entwicklung metallorganischer Gerüstverbindungen“.

Alexander Pawlak4/2014Seite 8

EFI: Gutachten mit Gegenwind

Alexander Pawlak4/2014Seite 10

Einsteins kosmischer Rechenfehler

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12.07.2004 • NachrichtForschung

Platonisches Gold

Forschern aus Berkeley ist es gelungen, Nanokristalle aus Gold herzustellen, deren Formen an vier der platonischen Körper erinnern.

Matthias Delbrück7/2022Seite 14DPG-Mitglieder

Einstieg ins Exoplanetengeschäft

Alexander Pawlak1/2023Seite 12DPG-Mitglieder

Budget mit Rekordzuwachs

Matthias Delbrück3/2025Seite 17DPG-Mitglieder

USA: Quanten im Weltraum; Trump nennt Namen; Mehr Geld für Quanten

Kerstin Sonnabend3/2022Seite 17DPG-Mitglieder

Fusion in neuen Sphären

Der Soundcheck der SterneSaskia Hekker3/2021Seite 34DPG-Mitglieder

Der Soundcheck der Sterne

Anhand der Eigenschwingungen von Sternen lässt sich ihre innere Struktur erkunden.

Die Asteroseismologie untersucht die innere Struktur von Sternen anhand ihrer Eigenschwingungen. Diese globalen Oszillationen treten in einem oder mehreren Resonanzräumen auf und enthalten Informationen über die dort vorliegenden physikalischen Bedingungen. Aus den beobachteten Signaturen der Schwin­gungen, bei­spielsweise Varia­tionen der Oberflächenhelligkeit oder der Geschwindigkeit, lassen sich die Bedingungen und damit die stellare Struktur ableiten.

Die Frage, warum und wie Sterne ihre innere Struktur verändern, beschäftigt die Astronomie seit über einem Jahrhundert. Arthur Eddington schrieb 1926 [1]: „Our telescopes may probe farther and farther into the depths of space; but how can we ever obtain certain knowledge of that which is hidden beneath substantial barriers? What appliance can pierce through the outer layers of a star and test the conditions within?“ Zunächst führte dies zu einem allgemeinen Verständnis von Sternen, das weitgehend auf gemessener Temperatur, chemischer Zusammensetzung und der Gravitation an der Oberfläche in Kombination mit mathematischen Modellen beruhte. Die Beobachtungen der sichtbaren äußeren Schichten von Sternen grenzten die Modelle zwar ein, gaben aber keinen Aufschluss über die innere Sternstruktur.

Beim Erforschen des Sterninneren hilft die Asteroseismologie, welche die intrinsischen globalen Schwingungen der Sterne untersucht. Sterne lassen sich in gewisser Weise als Musikinstrumente auffassen. Je nach Form und Größe des Resonanzraumes ändert sich der Klang eines Musikinstruments, etwa einer Posaune. Sterne besitzen ebenfalls natürliche Resonanzen, d. h. stehende Wellen, die in einem Resonanzraum schwingen. Betrachten wir Sterne als Instrumente, so lösen intrinsische Mechanismen die Eigenresonanzen aus: Eine Schicht – in der aufgrund von Druck und Temperatur Eisen oder Helium teilweise ioni­siert vorliegen – kann Energie, die vom Kern des Sterns zu seiner Oberfläche fließt, einschließen, bevor diese die Oberfläche erreicht. Dies führt dazu, dass sich der Stern ausdehnt. Dabei wird die teilweise ionisierte Schicht für den Energiefluss wieder durchlässiger, und der Stern zieht sich zusammen [1, 2]. Wirkt dieser sogenannte κ-Mechanismus in einer angemessenen Tiefe des Sterns, so kann er dessen globale Schwingungen wie in einem Resonanzraum antreiben.

Sterne senden allerdings keinen Schall aus – dafür wäre ein Medium zur Wellenausbreitung nötig. Da die Wellen das Sternmaterial komprimieren und ausdehnen, können wir jedoch ihre Auswirkungen sehen, deren Eigenschaften von der inneren Struktur des Sterns abhängen: Im Lauf der Zeit ändern sich Helligkeit oder Geschwindigkeit an der Oberfläche. Diese Variationen können aus photometrischen Daten oder anhand der Doppler-Verschiebung aus spektroskopischen Zeitreihendaten gewonnen werden. Voraussetzung dafür ist eine ausreichende Empfindlichkeit für die Schwingungsamplitude, die von mehreren Größenordnungen von Magnituden bzw. km/s bis zu Mikromagnituden bzw. cm/s reicht. Die Variationen lassen sich aufgrund der Oszillationen messen, wenn einerseits die Beobachtungsfrequenz für die Oszillationsperiode des Sterns geeignet ist. Diese reicht für verschiedene Sterne von Sekunden über Minuten bis hin zu Stunden und Tagen. Andererseits muss die Dauer der Zeitreihe mindestens eine Periode der Oszillationen abdecken und einzelne Frequenzen auflösen, falls mehrere vorhanden sind. Die gemessenen Variationen dienen gewissermaßen als Soundcheck des Sterns, mit dem sich auf die Form und Größe des Resonanzraums schließen lässt. Die zeitlichen Variationen liefern zusätzliche Informationen zu den typischen spektroskopischen und photometrischen Messungen von effektiver Temperatur, Gravitation und chemischer Zusammensetzung an der Sternoberfläche. (...)

 

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Maike Pfalz11/2018Seite 11

Quantentechnologien marktreif machen

Dominik Marx5/2004Seite 33

Wasser, Eis und Protonen

Wasser und Eis - wer glaubt nicht, diese Substanzen und ihre Eigenschaften gut zu kennen? Kurz nach dem Aufstehen waschen wir uns in der Regel, danach wird vielleicht ein Frühstücksei gekocht, gegen den Durst drinken wir wenn es sein muss Mineralwasser, und der Abend wird gelegentlich mit Whisky on the Rocks beschlossen. Auf atomarer Skala gibt uns diese Substanz allerdings eine Menge Rätsel auf, die zu einem beträchlichen Teil mit Wasserstoffbrücken zu tun haben. Seit Beginn der neunziger Jahre haben jedoch ab-initio-Simulationen signifikant dazu beigetragen, die physikalischen und auch chemischen Eigenschaften von Wasser und Eis besser zu verstehen. Dieser Fortschritt war möglich durch eine geschickte Kombination der klassischen Molekulardynamik mit Elektronenstrukturrechnungen durch Roberto Car und Michele Parrinello.

Auf zu fernen, bewohnbaren WeltenRuth Titz-Weider, Ulrich Köhler und Heike Rauer6/2013Seite 22

Auf zu fernen, bewohnbaren Welten

Das Kepler-Team vermeldet die Entdeckung zweier etwa erdgroßer Planeten in der habitablen Zone.

2/2005Seite 59

Neue Produkte

2/2005Seite 65

Stellenmarkt

2/2026Seite 41DPG-Mitglieder

Personalien

2/2010Seite 44

Personalien

Oliver Dreissigacker11/2011Seite 12

ESA-Missionen: Ganz hell und ganz dunkel

Alexander Pawlak9/2024Seite 7DPG-Mitglieder

Die Hoffnungsträgerrakete

Die neue europäische Trägerrakete Ariane 6 hat erfolgreich ihren ersten Start absolviert.

Schrödingers Verfehlungen?Beate Ceranski7/2022Seite 20DPG-Mitglieder

Schrödingers Verfehlungen?

Die aktuelle Debatte um Erwin Schrödinger ist allein mit Umbenennungen nicht gelöst.

Ein Exot mit GeheimnissenChristoph Langer7/2019Seite 20

Ein Exot mit Geheimnissen

2/2015Seite 42

Personalien

2/2021Seite 46DPG-Mitglieder

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2/2022Seite 44DPG-Mitglieder

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2/2023Seite 35DPG-Mitglieder

Personalien

Markus Oberthaler und Philipp Treutlein9/2015Seite 129

Continuous Variable Entanglement in Atomic Systems: Fundamentals and Applications

589. WE-Heraeus-Seminar

Jochen Bürck und Anne Ulrich9/2015Seite 129

Synchrotron Radiation Circular Dichroism Spectroscopy

590. WE-Heraeus-Seminar

Joachim Fischer, Savely Karshenboim, Thomas Udem und Michael Kramer9/2015Seite 129

Astrophysics, Clocks and Fundamental Constants

591. WE-Heraeus-Seminar

Cristina Chiappini, Matthias Steffen und Friedrich Anders9/2015Seite 130

Reconstructing the Milky Way’s History: Spectroscopic Surveys, Asteroseismology and Chemodynamical Models

592. WE-Heraeus-Seminar

Piet O. Schmidt und Roland Wester9/2015Seite 130

Spectroscopy and Applications of Cold Molecular Ions

594. WE-Heraeus-Seminar

Oktober 201510/2015Seite 1

Oktober 2015

Moderne Prothesen ermöglichen den Anwendern ein fast normales Leben. Hobbys wie Wandern oder Schwimmen sind damit kein Problem. (Bild: Ottobock, vgl. S. 25)

2/2016Seite 38

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Ein Planet in unserer NachbarschaftHeike Rauer, Mareike Godolt und Philipp Eigmüller11/2016Seite 22

Ein Planet in unserer Nachbarschaft

In der habitablen Zone von Proxima Centauri wurde ein Planet mit einer erdähnlichen Masse entdeckt.

Alexander Pawlak1/2017Seite 11

Bescherung für Europas Weltraumpläne

2/2017Seite 44

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Alexander Pawlak1/2020Seite 11

Auftrieb für Europas Weltraumpläne

2/2019Seite 44

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Maike Pfalz1/2020Seite 12

Ein Pharao auf Exoplanetensuche

Konstantin Herbst, Frederic Effenberger und Klaus Scherer3/2023Seite 79DPG-Mitglieder

From the Heliosphere to ­Astrospheres – Lessons for Exoplanets and their ­Habitability

Alexander Pawlak12/2018Seite 12

NASA: Abschied von Kepler

Blick ins heiße UniversumNorbert Schartel und Günther Hasinger12/2019Seite 41

Blick ins heiße Universum

Seit 20 Jahren beobachtet XMM-Newton die Röntgenstrahlung energiereicher Ereignisse.

Alle Teilgebiete der Astronomie setzen heute Beobachtungen im Röntgenlicht ein. Sie helfen, die Fragen zu beantworten, ob ein Exoplanet bewohnbar ist, wie Neutronensterne und Schwarze Löcher Materie akkretieren und was die Dunkle Materie ist. Da die Erdatmosphäre hochenergetische Strahlung absorbiert, lässt sich der Röntgenhimmel nur vom Weltall aus beobachten, beispielsweise seit 20 Jahren mit dem Röntgenobservatorium XMM-Newton.

Das Röntgenobservatorium XMM-Newton der Europäischen Raumfahrtagentur startete am 10. Dezember 1999 und ist seither zusammen mit Chandra, dem Röntgenobservatorium der NASA, die instrumentelle Basis der Hochenergieastrophysik. Die hohe effektive Sammelfläche von XMM-Newton und die hohe räumliche Auflösung von Chandra ergänzen sich perfekt, um einmal aufgespürte Röntgenquellen im Detail zu untersuchen. Mit XMM-Newton lassen sich Planeten und Kometen im Sonnensystem, aber auch die aktiven galaktischen Kerne weit entfernter Galaxien beobachten. Einen Schwerpunkt bilden dabei heiße Plasmen mit Temperaturen von einigen 105 bis 108 K (Infokasten). Typische Beobachtungsprogramme drehen sich um Fragen zu den heißen Koronen von Sternen, zu kompakten Objekten wie Neutronensternen und Schwarzen Löchern und zu den tiefen Gravitationspotentialen Dunkler Materie in Galaxienhaufen. Darüber hinaus zählt XMM-Newton zu den Wegbereitern der Multiwavelength- oder Multimessenger-Astronomie.
Bereits 2002 waren erstmals gemeinsame Programme mit weiteren Satelliten oder Teleskopen möglich. Heute erlaubt es die Zusammenarbeit mit neun verschiedenen Observatorien, Strahlungsquellen im TeV-, Gamma-, Röntgen-, optischen und Radiobereich gleichzeitig zu beobachten. Dazu gehören insbesondere das Neil Gehrels Swift Observatory, das kurze Beobachtungen im Röntgen- und Gammabereich mit sehr schneller Reaktionszeit erlaubt, und das Nuclear Spectroscopic Telescope Array (NuSTAR) mit einem abbildenden Teleskop für Energien von 3 bis 60 keV. Derzeit steht für gemeinsame Untersuchungen etwa ein Viertel der Beobachtungszeit von XMM-Newton zur Verfügung...

 

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2/2018Seite 40

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