
Astro-Tipps April 2008
Der abendliche Sternenhimmel zeigt nun seinen typischen Frühlingscharakter. Am Abendhimmel ist Mars zu sehen, der im Laufe des Monats durch das Sternbild Zwillinge eilt.

Der abendliche Sternenhimmel zeigt nun seinen typischen Frühlingscharakter. Am Abendhimmel ist Mars zu sehen, der im Laufe des Monats durch das Sternbild Zwillinge eilt.

Einer der wichtigsten Mathematikpreise der Welt geht in diesem Jahr an den US-Wissenschaftler John G. Thompson (75) und seinen französischen Kollegen Jacques Tits (77).
Der Solarzellen-Hersteller Q-Cells hat innerhalb weniger Monate seine Prognose erneut angehoben.

Forscher beobachten eine unerwartet starke Spin-Bahn-Kopplung der Elektronen in Kohlenstoffnanoröhrchen. Ein Effekt, der für zukünftige Quantencomputer genutzt werden könnte.
2007 sei das erfolgreichste Jahr der jüngeren Oerlikon-Geschichte gewesen, so Vorstandschef Uwe Krüger.

Der Klimawandel kostet Deutschland in den kommenden 50 Jahren einer Studie des DIW zufolge bis zu 800 Milliarden Euro.

Ausgelöst durch den Klimawandel ist nach Angaben von Wissenschaftlern in der Antarktis ein gigantisches Teilstück aus dem Schelfeis gebrochen.

Max-Planck-Wissenschaftler finden Aminoacetonitril nahe dem galaktischen Zentrum.

Wissenschaftler am Forschungszentrum Karlsruhe simulieren im EU-Forschungsprojekt EUFORIA den komplexen Ablauf im Inneren des Fusionsreaktors ITER.
Im zweiten Anlauf haben die «Endeavour»- Astronauten eine Versuchseinrichtung des Europäischen Raumlabors Columbus an der Internationalen Raumstation ISS angebracht.

CERN bietet am 6. April der interessierten Öffentlichkeit die einmalige Chance, den größten Teilchenbeschleuniger der Welt zu sehen, bevor er in diesem Jahr in Betrieb genommen wird.

Wissenschaftler aus Köln und Lüttich beobachten unerwartete Leuchtpunkte im Jupiterpolarlicht. Sie werden vom Jupitermond Io erzeugt.

Ein NASA-Satellit hat am 19. März die hellste Explosion registriert, die jemals beobachtet wurde. Sie war 2,5 Millionen Mal heller als die leuchtstärkste bisher beobachtete Supernova.

Künstliche Photosynthese könnte entscheidend zur Lösung von Energie- und Klimaproblemen beitragen. Jülicher Forschern ist jetzt ein wichtiger Schritt auf diesem langen Weg gelungen.

Einem amerikanischen Forscherteam gelang es, die Stromausbeute thermoelektrischer Elemente zu verbessern. Zukünftig könnte sogar die Abwärme von Kraftwerken für die Stromgewinnung genutzt werden.

Fledermäuse orientieren sich in ihrer Umwelt durch Aussenden von Ultraschallsignalen. Deutsche Wissenschaftler haben tausende Echos zusammengestellt und mit Hilfe sogenannter Lernmaschinen statistisch analysiert.

Erstmals haben Astronomen Methan in der Atmosphäre eines Exoplaneten aufgespürt. Dies gelang mit dem «Hubble»-Weltraumteleskop auf dem 63 Lichtjahre entfernten Planeten HD 189733b.

Die Belle-Kollaboration findet möglichen Hinweis auf neue Physik, mit der sich der Materieüberschuss im Universum erklären ließe.

Max-Planck-Forscher finden zwei Milliarden Jahre alte Überbleibsel von Schmelzbildung im Erdmantel.

Das Schülerlabor der Ruhr-Universität Bochum feiert den 25.000sten Schüler seit der Eröffnung im Februar 2004.

Die erhöhten Kohlendioxid-Konzentrationen aus regionalen Emissionen wurden erstmals mittels Satelliten nachgewiesen.

Zwei konkurrierende molekulare Motoren sorgen – wie beim Tauziehen – für den Transport von Lasten in biologischen Zellen.

SAP-Mitgründer Hans-Werner Hector und seine Frau Josefine stiften der Universität Karlsruhe 200 Millionen Euro und richten damit den „Hector Wissenschaftsfonds“ ein.

Das Bachelorstudium in den Ingenieurwissenschaften befindet sich laut einer Studie der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) trotz vieler Kinderkrankheiten auf einem guten Weg.

Dieter Hoffmann beschreibt im Physik Journal die einzigartige Stellung von Max Planck in der Geschichte der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG).

Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS hat in Bremen Richtfest für das Ariane-Logistik-Zentrum gefeiert.

Der mit 170 Millionen Euro dotierte nordrhein-westfälische Spitzentechnologie-Wettbewerb „Hightech.NRW“ fördert branchenübergreifend neue Hightechprojekte.

Physiker und Gerätebauer haben einen kommerziellen Prototyp für die Femtosekunden-Röntgenbeugung entwickelt. Damit lassen sich ultraschnelle Atombewegungen sichtbar machen.

Beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) in München gingen im vergangenen Jahr 47.853 Patent-Anmeldungen aus dem Inland ein.

Der Wissenschaftsrat hat wegen der dramatischen Situation der Lehre an den deutschen Hochschulen Alarm geschlagen.

Die Raumsonde Cassini ist am Saturnmond Enceladus in nur 50 Kilometer Entfernung vorbeigeflogen und hat spektakuläre Bilder zur Erde gesendet.

Zwei junge Wissenschaftlerinnen und vier junge Wissenschaftler erhalten in diesem Jahr den Heinz Maier-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Das UN-Umweltprogramm UNEP hat vor einem alarmierenden Tempo der Gletscherschmelze weltweit gewarnt.

Der österreichische Biophysiker Peter Fratzl und der Chemieingenieur Robert Langer aus den USA werden mit dem Max-Planck-Forschungspreis 2008 geehrt.

Der Meeresspiegel ist in den vergangenen Jahrzehnten durch die globale Erwärmung gestiegen, doch der Mensch bremst zugleich diesen Anstieg ein wenig durch das Rückhalten von Wasser in Stauseen.