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Kerstin Sonnabend • 7/2024 • Seite 14 • DPG-Mitglieder

Spektakuläre Bilder und beeindruckende Daten

Die ESA-Mission Euclid hat mit den „Early Release Observations“ verschiedene astro­nomische Objekte in den Blick genommen.

Kerstin Sonnabend • 9/2023 • Seite 15 • DPG-Mitglieder

Licht ins Dunkle bringen

Das Weltraumteleskop Euclid der ESA soll den Einfluss der Dunklen Materie und der Dunklen Energie auf die Struktur des Universums erforschen.

Anja Hauck / DLR • 12/2023 • Seite 12 • DPG-Mitglieder

Das Unsichtbare sichtbar machen

Die Mission Euclid liefert erste Bilder von
nahegelegenen Regionen des Universums.

Oliver Dreissigacker • 11/2011 • Seite 12

ESA-Missionen: Ganz hell und ganz dunkel

3/2013 • Seite 13

USA

Collider-Blues / DOE-Chef zieht Bilanz / Kritische Materialien / Strategie für Entsorgung / NASA steigt bei Euclid ein

Henri Wagner • 6/2026 • Seite 10 • DPG-Mitglieder

Die ESA bittet um Mithilfe

Mit einem Citizen-Science-Projekt möchte die ESA die Schwarm­intelligenz der Bürger:innen nutzen, um starke Gravitationslinsen zu identifizieren.

Alexander Pawlak • 1/2023 • Seite 12 • DPG-Mitglieder

Budget mit Rekordzuwachs

Photo
13.03.2015 • Nachricht • Forschung

Planck testet Einstein

Datenauswertung der Satelliten­mission im Hinblick auf dunkle Energie und Gravi­tations­theorie: Standard­modell besteht – vor­behalt­lich.

Die Frage des BrennstoffsJan-Uwe Ness • 5/2023 • Seite 20 • DPG-Mitglieder

Die Frage des Brennstoffs

Kürzlich wurde sogenanntes Heliumbrennen auf einem Weißen Zwergstern entdeckt.

Matthias Delbrück • 9/2026 • Seite 18 • DPG-Mitglieder

Galaktische Archäologie

Die ESA beschließt eine Mission, um leuchtschwache Galaxienhalos zu untersuchen.

Matthias Delbrück • 9/2026 • Seite 18 • DPG-Mitglieder

USA: Genesis goes Quantum; Geld nur bei Einflussnahme; Kontaktsperre gegen China; Bericht zur Lage der Fusion

Alexander Pawlak • 10/2026 • Seite 8 • DPG-Mitglieder

Das Universum im Weitwinkel

Das Nancy-Grace-Roman-Weltraumteleskop der NASA erforscht die Geschichte des Kosmos und testet neue Technik, um Exoplaneten aufzuspüren und zu untersuchen.

Von Sekunden bis JahrmilliardenJakob Schöll • 10/2026 • Seite 40 • DPG-Mitglieder

Von Sekunden bis Jahrmilliarden

Der Exzellenzcluster „Unser dynamisches Universum“ erforscht die Evolution
des Universums auf allen Zeitskalen.

Sekundenschnelle Fast Radio Bursts oder Supernovae sind für die Dynamik des Universums ebenso wichtig wie die Sternentstehung, die mehrere Millionen Jahre in Anspruch nimmt, oder die Entwicklung der Galaxien über Milliarden von Jahren hinweg. Das Ziel des Exzellenzclusters „Unser dynamisches Universum“ (Dynaverse) ist es zu untersuchen, wie sich die Ereignisse auf kurzen Zeitskalen und die langfristigen Prozesse gegenseitig beeinflussen, um die Dynamik des Universums besser zu verstehen. Dafür vereint der Cluster Expertise für Instrumentenentwicklung, Beobachtungen, Simulationen, Laborastrophysik und Astroinformatik.

Dynaverse ist eine Kooperation zwischen der Universität zu Köln, der Universität Bonn, dem Max-Planck-Institut für Radioastronomie und weiteren Institutionen (Infokasten). Die beiden Universitäten arbeiten in der Astronomie bereits seit vielen Jahren eng zusammen, unter anderem im Rahmen von Sonderforschungsbereichen. Zu den gemeinsamen Projekten zählen zudem der Bau und Betrieb des Fred Young Submillimeter Telescope in Chile zusammen mit internationalen Partnern.

Die Forschung im ­Cluster fokussiert sich auf drei „Astro­physical Research Challenges“. Die erste beschäftigt sich mit der Zeitraffer-Astronomie, also mit Phänomenen im Universum, die auf so langen Zeitskalen stattfinden, dass sie sich nicht in Echtzeit verfolgen lassen. Dazu gehören die Galaxienentwicklung sowie die Stern- und Planeten­entstehung und der damit verbundene Transport von Staub und Gas über viele Skalen hinweg.

In der Zweiten geht es um die Zeitlupen-Astronomie, die sich auf kurzzeitige, also transiente Ereignisse wie Supernovae, Radioblitze oder die Verschmelzung von Schwarzen Löchern konzentriert. Diese meist sehr energie­reichen Phänomene können ganze Galaxien beeinflussen, was ­eine Verbindung zur ersten Research ­Challenge herstellt. Um Wechselwirkungen zwischen transienten Ereignissen und den Entwicklungen auf langen Zeitskalen genau zu verstehen, sind neben detaillierteren Beobachtungen auch umfangreiche ­Simulationen not­wendig, welche die unterschiedlichen Skalen miteinander koppeln.

Die dritte Research Challenge zielt auf „Cosmic Twists“ ab, also Wendepunkte in der Evolution des Kosmos, die einmalig auftreten und das gesamte Universum für immer verändern. Dazu zählen die kosmische Inflation, also die exponentielle Expansion des Universums direkt nach dem Urknall, die Phase der Reionisation kurz nach der Entstehung der ersten Sterne und Galaxien und der Zeitpunkt, seit dem die Dunkle Energie über die sichtbare und Dunkle Materie dominiert. (...)

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Kerstin Sonnabend • 4/2025 • Seite 24 • DPG-Mitglieder

Auf den Punkt gebracht

Martin Kilbinger und Jochen Weller • 6/2010 • Seite 20

Die dunkle Seite des Universums

Beobachtungen von über 70 000 weit entfernten Galaxien erfordern keine Modifikationen von Einsteins Gravitationstheorie.

6/2010 • Seite 22

Mitgliedschaft in der DPG

Rainer Scharf • 9/2011 • Seite 12

USA

Prioritäten der Neutronenforschung Sparopfer der Wissenschaft Plutonium für die NASA Mehr Physik­doktoren

Kerstin Sonnabend • 11/2025 • Seite 24 • DPG-Mitglieder

Auf den Punkt gebracht

Durch die Linse betrachtetRobert Reischke, Benjamin Stölzner und Hendrik Hildebrandt • 6/2026 • Seite 25 • DPG-Mitglieder

Durch die Linse betrachtet

Mit dem Gravitationslinseneffekt lässt sich das kosmologische Standardmodell gezielt testen.

Eines der wichtigsten Werkzeuge, um Fragen zur Natur der Gravitation, der Dunklen Materie sowie über die Vergangenheit und Zukunft des Universums zu beantworten, ist der Gravitationslinseneffekt. Dabei lenken Massekonzentrationen die Lichtstrahlen entfernter Quellen ab. Die Analyse dieser Ablenkung für Millionen von Galaxien erlaubt Rückschlüsse, wie sich die Materie im Universum verteilt, und beantwortet so fundamentale Fragen der Physik.

Das kosmologische Standardmodell ist eine der gro­ßen­ Erfolgsgeschichten der modernen ­Physik. Wenn man annimmt, dass die Allgemeine Relativitäts­theo­rie gilt sowie statistische Isotropie und Homogenität vorliegen, beschreibt es unser Universum über viele Größenska­len hinweg konsistent. Diese reichen von der Entstehung der leichten Elemente nur Minuten nach dem Urknall über den kosmischen Mikrowellenhintergrund bis hin zur Ex­pansionshistorie, die sich zum Beispiel mit Supernovae und der statistischen Verteilung großskaliger Strukturen messen lässt. Immer neue Datensätze haben die Kosmologie in den letzten drei Jahrzehnten zu einer präzisen Wissenschaft weiterentwickelt, die viele alternative kosmologische Modelle ausschließen konnte. Die beobachtende Kosmologie überprüft die Komponenten des Standardmodells mittels neuer Daten und Methoden gründlich. Solche kosmologischen Tests nutzen häufig den Gravitationslinseneffekt, eine Vorhersage der Allgemeinen Relativitätstheorie [2]. 

Arthur Eddington konnte den Gravitationslinseneffekt 1919 erstmals während einer Sonnenfinsternis nachweisen und so die Vorhersage der Allgemeinen Relativitätstheorie bestätigen, dass die beobachtete Ablenkung etwa dem doppelten Wert der Newtonschen Abschätzung entsprechen sollte. Diesen Unterschied begründet die Allgemeine Relativitätstheorie mit einer räumlichen Krümmung zusätzlich zur zeitlichen. Sechzig Jahre später ließen sich Mehrfachbilder eines Quasars beobachten. (...)

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Eins-a-Vermessung des UniversumsBruno Leibundgut • 12/2011 • Seite 27

Eins-a-Vermessung des Universums

Für die Entdeckung der beschleunigten Expansion des Universums erhalten Saul Perlmutter, Brian P. Schmidt und Adam G. Riess den Nobelpreis für Physik 2011.

Walter Baade und Fritz Zwicky, ein deutscher und ein schweizer Astrophysiker, die in Kalifornien forschten, prägten 1934 den Begriff „Supernova“ für gigan­tische Sternexplosionen. Diese erstrahlen so hell, dass sie über weite Bereiche des Universums zu beobachten sind. Baade und Zwicky identifizierten zwei Hauptgruppen von Supernovae – solche mit Wasserstofflinien in ihren Spektren (als Typ II bezeichnet) und solche ohne Wasserstoff (Typ I) – und schlugen bereits vor, dass sich mithilfe von Supernovae kosmologische Entfernungen bestimmen lassen.

Anfang der 1980er-Jahre griff vor allem Andreas Tamman diese Idee wieder auf und zeigte, dass sich dafür vor allem Supernovae vom Typ Ia eignen. Bei dieser wichtigen Unterkategorie handelt es sich um thermonukleare Explosionen von Weißen Zwergen, erloschenen Sternen mit etwa 1,4 Sonnenmassen, die kurzzeitig sogar eine ganze Galaxie überstrahlen können. Im Verlauf der Explosion ändert sich die Helligkeit der Supernovae natürlich sehr stark und innerhalb weniger Tage. Der Helligkeitsverlauf ist aber relativ homogen, sodass die Hoffnung bestand, dass sie immer dieselbe Leuchtkraft am Maximum ihrer Lichtkurve erreichen würden. Damit würden sich Entfernungen einfach aus der beobachteten Helligkeit ableiten. Diese Hoffnung zerschlug sich 1991 gründlich, als einige Typ-Ia-Supernovae mit sehr unterschiedlichen Leuchtkräften beobachtet wurden. Zwei Jahre später zeigte allerdings Mark Phillips, dass sich die Form der Lichtkurve eignet, um die Leuchtkraft zu normieren. Seitdem gelten Typ-Ia-Supernovae als beste kosmische „Zollstöcke“.

Zu dieser Zeit bestand die Hauptaufgabe der beobachtenden Kosmologie darin, den Wert der momentanen Expansionsrate des Universums und der Abbremsung aufgrund der Gravitationsanziehung der Materie zu bestimmen. Die Expansionsrate, also die Hubble-Konstante, muss im nahen Universum gemessen werden. Aufgrund der Abbremsung hat sich diese „Konstante“ als Funktion der Zeit verändert, man spricht daher vom Hubble-Parameter. In der Vergangenheit hatte er einen größeren Wert als heute. Diese Abbremsung lässt sich nur über große Distanzen messen. ...

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9/2026 • Seite 118 • DPG-Mitglieder

Frauen in der Quantenphysik

Linsen im KosmosPeter Schneider • 6/2015 • Seite 45

Linsen im Kosmos

Die gravitative Lichtablenkung ist zu einem unverzichtbaren Werkzeug der Kosmologie geworden.

Lichtstrahlen folgen den Nullgeodäten der Metrik und werden daher im Schwerefeld abgelenkt. Dieser Effekt besitzt wichtige astrophysikalische Anwendungen: Wenn das Licht einer entfernten Quelle durch eine Massenkonzentration („Gravitationslinse“) zwischen uns und der Quelle abgelenkt wird, lässt sich daraus viel lernen – sowohl über die Massenverteilung der Linse als auch über die Eigenschaften der Quelle und die des Raums dazwischen. Der Gravitationslinsen­effekt ist inzwischen als zentrales Werkzeug der Astrophysik und Kosmologie etabliert.

Die Messung der Lichtablenkung im Gravitationsfeld der Sonne während einer Sonnenfinsternis 1919 bestätigte eine der zentralen Vorhersagen der Allgemeinen Relativitätstheorie. Das verhalf ihr zur breiten Anerkennung in der Fachwelt und weit darüber hinaus. Schon bald darauf wurde über weitere spektakuläre Effekte der gravitativen Lichtablenkung spekuliert: Falls sich eine genügend massereiche und kompakte Massenverteilung zwischen einer entfernten Quelle und uns befindet, kann es mehrere Lichtstrahlen geben, die uns mit der Quelle verbinden − und damit wäre die Quelle an mehreren Positionen der Sphäre zu sehen (Abb. 1). Die ersten Mehrfachbilder eines Quasars wurden 1979 entdeckt; inzwischen ist die Zahl solcher starken Gravitationslinsensysteme auf mehrere hundert angewachsen, wobei als Quellen aktive und normale Galaxien auftreten und Galaxien oder Gala­xienhaufen als Linse wirken [1].

Da Lichtbündel nicht nur als Ganzes, sondern auch differentiell abgelenkt werden, sind die beobachteten Bilder im Vergleich zum Bild der unabgelenkten Quelle verzerrt. Dies hat zwei Effekte zur Folge: Erstens ändert sich die Querschnittsfläche (bzw. der beobachtete Raumwinkel) der Lichtbündel. Da die Flächenhelligkeit aufgrund des Liouville-Theorems erhalten bleibt, ändert sich der beobachtete Fluss eines Bildes um diese Flächenverzerrung. Zweitens verändert sich die Form der Bilder. Beide Effekte können dramatische Konsequenzen haben, etwa leuchtende Bögen in Galaxienhaufen (Abb. 2). Der Fluss dieser Bögen kann den der „ungelinsten“ Quelle um einen Faktor 20 oder mehr übersteigen. Wie schon Fritz Zwicky 1937 vorhersagte, erlaubt uns der Linseneffekt daher einen besseren Blick auf leuchtschwache, sehr weit entfernte Quellen. In den meisten Fällen ist die Bildverzerrung wesentlich unspektakulärer als bei den leuchtenden Bögen und lässt sich in individuellen Bildern nicht identifizieren; wir sprechen dann vom „schwachen Gravitationslinsen­effekt“. Da jedoch in unserem Universum die Dichte von schwachen und weit entfernten Galaxien an der Sphäre sehr groß ist, ist es möglich, diese Verzerrungen statistisch nachzuweisen und quantitativ zu untersuchen...

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Alexander Pawlak • 1/2017 • Seite 11

Bescherung für Europas Weltraumpläne

Alexander Pawlak • 1/2020 • Seite 11

Auftrieb für Europas Weltraumpläne

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