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Rieke Siemon4/2026Seite 52DPG-Mitglieder

Unifying View on Cosmic ­Interacting Matter

Bad Honnef Physics School

Frank Kühnemann und Sven Ramelow4/2026Seite 52DPG-Mitglieder

Sensing with Quantum Light

845. WE-Heraeus-Seminar

Maria Azhar und Davide Bossini4/2026Seite 52DPG-Mitglieder

Spin Dynamics in Materials with Unconventional Symmetries

847. WE-Heraeus-Seminar

Irene Neumann, Anna Benecke und Franko Greiner für das ­Organisationsteam der Deutschen ­Physikerinnentagung 20252/2026Seite 54DPG-Mitglieder

From Insight to Impact

Die 27. Deutsche Physikerinnentagung fand Mitte September 2025 an der Universität Kiel statt.

Lutz Wendler11/2025Seite 54DPG-Mitglieder

Stepan I. Beril, Vladimir M. Fomin und Alexander S. Starchuk: Vibrational Excitations in Multilayer Nanostructures Properties and manifestations

Alexander Pawlak11/2025Seite 55DPG-Mitglieder

Mark Walker: Hitlers Atombombe

6/2025Seite 50DPG-Mitglieder

Personalien

Effizient wärmenMichael Vogel2/2025Seite 36DPG-Mitglieder

Effizient wärmen

Der hydraulische Abgleich optimiert die Volumenströme im Heizkreislauf.

1/2025Seite 1

Inhalt

Titelbild

Free Access
           

Attosekunden-Elektronenmikroskopie

  • First Published: 02 January 2025

Der grundlegende Vorgang bei der Wechselwirkung zwischen Licht und Materie ist die Bewegung der Elektronen im Material in den extrem schnellen optischen Oszillationen der auftreffenden Lichtwelle. Die ultraschnelle Dynamik auf atomaren Dimensionen bestimmt also die makroskopische Funktionsweise. Kürzlich ist es uns gelungen, ein Elektronenmikroskop so mit einem Laser zu koppeln, dass Attosekunden-Zeitauflösung erreicht wird, schneller als die Oszillationen von Licht. Diese Idee ermöglicht nun das direkte Filmen von Licht und seiner Wechselwirkung mit komplexen Materialien als Funktion von Raum und Zeit.     

Editorial

      

Inhalt

Inhalt: Physik in unserer Zeit 1/2025

  • Pages: 4-5
  •                
  • First Published: 02 January 2025
            
      

Treffpunkt Forschung

Supraleitende Mikrowellenkontrolle von Zinn-Fehlstellen: Quantenoptik

            
  • Pages: 6-7
  • First Published: 02 January 2025

Quantennetzwerke zur Verteilung verschränkter Zustände könnten künftig sichere Kommunikation, vernetzte Quantensensoren und die Verknüpfung von Quantencomputern ermöglichen. Dafür werden langlebige Quantenspeicher benötigt, die effizient mit Licht adressiert werden können. Unser Team konnte nun erstmals mit einem supraleitenden Mikrowellenleiter volle Quantenkontrolle und lange Quantenspeicherzeiten für ein einzelnes Zinn-Fehlstellenzentrum in Diamant demonstrieren.                      


Nuklearer Zweiphotonenzerfall unter der Lupe: Kernphysik

            
  • Pages: 8-9
  • First Published: 02 January 2025

Beim nuklearen Zweiphotonenzerfall sendet ein angeregter Atomkern simultan zwei Photonen aus. Dieser sehr seltene Zerfallsmodus kann einerseits Informationen über eine Reihe von fundamentalen Eigenschaften des Atomkerns geben. Dazu zählt seine Polarisierbarkeit, je nachdem in welchem Anregungszustand er sich befindet. Andererseits kann er aber auch helfen, die nuklearen Grundlagen des doppelten Betazerfalls besser zu verstehen.                      


Dem Rätsel der Neutronenlebensdauer auf der Spur: Teilchenphysik

            
  • Pages: 10-11
  • First Published: 02 January 2025

Eine neue Hypothese könnte erklären, warum verschiedene Experimente zu abweichenden Ergebnissen bei der Neutronenlebensdauer führen. Der Grund könnte in bislang unbekannten Anregungszuständen des Neutrons liegen.                      

         

Artikel

Open Access
           

Filme von Licht im Elektronenmikroskop: Attosekunden-Elektronenmikroskopie

            
  • Pages: 12-17
  • First Published: 07 June 2024

Der grundlegende Vorgang bei der Wechselwirkung zwischen Licht und Materie ist die Bewegung der Elektronen im Material in den extrem schnellen optischen Oszillationen der auftreffenden Lichtwelle. Die ultraschnelle Dynamik auf atomaren Dimensionen bestimmt also die makroskopische Funktionsweise. Kürzlich ist es uns gelungen, ein Elektronenmikroskop so mit einem Laser zu koppeln, dass Attosekunden-Zeitauflösung erreicht wird, schneller als die Oszillationen von Licht. Diese Idee ermöglicht nun das direkte Filmen von Licht und seiner Wechselwirkung mit komplexen Materialien als Funktion von Raum und Zeit.      

         
Open Access
           

Bioelektrizität mit Laserlicht und Atomen messen: Quantensensoren für die Neurologie

            
  • Pages: 18-25
  • First Published: 24 September 2024

Hochempfindliche Magnetfeldsensoren können die bioelektrischen Signale im menschlichen Körper nichtinvasiv und sogar berührungslos messen. Neuerdings kommen hierzu auch optisch gepumpte Magnetometer infrage. Neben ihrer hohen Empfindlichkeit ermöglichen sie miniaturisierte Bauformen und eröffnen so neue Einsatzbereiche in der medizinischen Anwendung. Damit sind sie ein Paradebeispiel für die Vorteile jüngster Entwicklungen in der Quantentechnologie.                      

         
Open Access
           

Eisige Talfahrt: Physik des Bob-, Skeleton- und Rodelsports

            
  • Pages: 26-29
  • First Published: 17 December 2024

Die drei olympischen Sportarten Bob, Skeleton und Rodeln ähneln sich stark: Sie nutzen die Schwerkraft und eine ausgefeilte Technik, um auf der Eisbahn Höchstgeschwindigkeiten zu erzielen.                                          

         
Open Access
           

Das zirkumgalaktische Medium: Diffuse Gashüllen als Entwicklungsmotor von Galaxien

            
  • Pages: 30-37
  • First Published: 17 September 2024

Galaxien wie die Milchstraße sind umhüllt von einem gigantischen Kokon aus diffusem Gas. Aktuelle Forschungsergebnisse belegen, dass dieses zirkumgalakische Medium eine entscheidende Rolle für die Entstehung und Entwicklung von Galaxien spielt.                      

         
Open Access
           

Extrem neutronenreicher Sauerstoffkern: Erstmalige Erzeugung von 28O

            
  • Pages: 38-44
  • First Published: 15 October 2024

Die Sauerstoffatome in unserer Luft haben fast immer acht Protonen und acht Neutronen. Unter extremen Bedingungen, wie in Neutronensternen, kann aber Sauerstoff mit bis zu 16 Neutronen existieren. Einem internationalen Forschungsteam ist es gelungen, den neutronenreichsten Sauerstoffkern 28O mit sogar 20 Neutronen an der Forschungsanlage RIKEN in Japan zu erzeugen. Dies gibt entscheidende Einblicke in die starke Wechselwirkung unter den neutronenreichsten Bedingungen, die im Labor erreicht werden können.   

      

Magazin

Gläser und Flaschen als Helmholtz-Resonatoren: Physik im Weinkeller

            
  • Pages: 45
  • First Published: 02 January 2025

Die Schallgeschwindigkeit in Luft lässt sich nicht nur beim Entkorken einer Weinflasche bestimmen, wie kürzlich hier gezeigt. Es geht auch in einem Rotweinglas und einer bereits offenen Weinflasche.                   


Stroboskopbilder mit Clipstro erstellen: Smarte Physik

            
  • Pages: 46-47
  • First Published: 02 January 2025
    

Mit Clipstro lassen sich Stroboskopbilder unkompliziert erzeugen, was insbesondere eine qualitative Analyse von Bewegungen ermöglicht. Die App kombiniert dazu mehrere Frames eines Videos zu einem Gesamtbild.                      

         

Ein Wassertropfen als „Blatt-Lupe“
Im Blickwinkel

            
  • Pages: 48
  • First Published: 02 January 2025
Die mit winzigen Härchen ausgestattete Unterseite eines Blatts verhindert die Benetzung, verringert die Lichtstreuung und ermöglicht dadurch einen klaren Blick auf feine Details.                      
              

Treffpunkt TV

  • Pages: 48
  • First Published: 02 January 2025

     

Helmholtz liest Goethe: Erkenntnisse der Kunst: Physik & Literatur

            
  • Pages: 50
  • First Published: 02 January 2025
An Goethes Dichtung zeigt sich laut Helmholtz: Wissenschaft und Kunst basieren auf ähnlichen geistigen Prozessen und bilden zwei komplementäre Möglichkeiten, neues Wissen zu entdecken.                       
      

Vorschau   

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Vorschau auf Heft 2/2025

  • Pages: 51
  • First Published: 02 January 2025  
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Maike Pfalz12/2024Seite 8DPG-Mitglieder

Physikalischer Verein: Festakt in Frankfurt

Kerstin Sonnabend12/2024Seite 8DPG-Mitglieder

Datenhub in Brandenburg

Sabrina Disch, Andreas Michels, Sebastian Mühlbauer11/2024Seite 60DPG-Mitglieder

Bridging Length Scales in Magnetism – Diffuse Scattering from the Atomic to the Mesoscale

812. WE-Heraeus-Seminar

Kerstin Sonnabend und Matthias Delbrück11/2024Seite 19DPG-Mitglieder

USA: Neu gleich alt?; Am Scheideweg; Viel Geld für viel Energie; Immigration benötigt

Axel Pelster, Carlos Sá de Melo11/2024Seite 60DPG-Mitglieder

Advances in Quantum Simulation and Sensing with Ultracold Gases

813. WE-Heraeus-Seminar

Nadja-Carola Bigall, Calà Lesina, Michael Kues11/2024Seite 60DPG-Mitglieder

Photonics for Information Processing

811. WE-Heraeus-Seminar

Matthias Delbrück12/2023Seite 13DPG-Mitglieder

Japanische ITERation

Ein neuer Testreaktor für die Technologien von ITER hat den Probebetrieb aufgenommen.

Sauerstoff ohne doppelte MagieThomas Baumann11/2023Seite 22DPG-Mitglieder

Sauerstoff ohne doppelte Magie

Der erstmalige Nachweis von 28O zeigt, dass das Sauerstoffisotop entgegen der Erwartung kein doppelt-magischer Atomkern ist.

Sensorik mit NanofokusAndreas Tittl und Stefan A. Maier6/2023Seite 23DPG-Mitglieder

Sensorik mit Nanofokus

Spektral scharf auflösende Metaoberflächen erlauben neue Ansätze, um Biomoleküle präzise identifizieren und unterscheiden zu können.

Die Untersuchung molekularer Eigenschaften von Materie mit Licht bildet die Basis für viele Felder der Physik. Licht mittels nanophotonischer Ansätze extrem zu bündeln, ermöglicht die Untersuchung kleinster Mengen an Molekülen und hochempfindliche Sensoren. Eine neue Klasse spektral scharf auflösender Metaoberflächen hat zu neuen Ansätzen der Biosensorik geführt, von der gezielten molekularen Identifikation bis zu chipintegrierten Anwendungen für die medizinische Diagnostik.

Die Wechselwirkung von Licht mit Materie auf der Nanoskala ist für unsere Wahrnehmung entscheidend und prägt zahlreiche allgegenwärtige Effekte, etwa Leuchtdioden in Displays, Laser mit ihren Anwendungen in der Metrologie, Medizin oder optischen Abstandsbestimmung (LIDAR) oder Quanteninformation.

Noch unmittelbarer betrifft uns die optische Biosensorik, die sich mit der Wechselwirkung von Licht mit biologischen Molekülen beschäftigt, speziell in der medizinischen Diagnostik. Optische Biosensoren vereinen mehrere Vorteile [1]: Sie sind inhärent nichtinvasiv, können also Informationen über die innere Zusammensetzung biologischen Gewebes ermitteln, ohne in dieses eindringen zu müssen oder sogar damit in Kontakt zu kommen. Oftmals sind sie empfindlicher als elektrochemische oder mechanische Sensoren. Bedingt ist dies durch extrem genaue spektroskopische Messtechniken, um Lichtintensitäten und Wellenlängen zu bestimmen.

Nichtinvasive Messungen mit optischen Sensoren benötigen oft nur kurze Messdauern und haben einen hohen Probendurchsatz. Die gleichzeitige Messung verschiedener Wellenlängen bzw. Sensorelemente (Multiplexing) ermöglicht es, viele Proben parallel zu vermessen und damit komplexe bio­chemische Eigenschaften zu entschlüsseln. (...)

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Brillante NeutronenstrahlenThomas Brückel, Thomas Gutberlet und Paul Zakalek5/2023Seite 29DPG-Mitglieder

Brillante Neutronenstrahlen

Eine neue Generation von Neutronenquellen für Wissenschaft und Industrie

Neutronen spielen als Sonden eine essenzielle Rolle in Materialforschung und Wirkstoffentwicklung. Die benötigten Strahlen freier Neutronen stammten bisher hauptsächlich aus Kernspaltungsprozessen in Forschungsreaktoren. Viele der Reaktoren erreichen demnächst das Ende ihrer Laufzeit. Daher wartet die Nutzer­gemeinschaft gespannt auf die Inbetriebnahme der Europäischen Spallationsquelle (ESS) im schwedischen Lund, welche die leistungsfähigste Neutronenquelle der Welt sein wird. Gleichzeitig geht die Entwicklung neuer hochbrillanter beschleunigergetriebener Quellen voran, um das europäische Netz zu ergänzen. Neue Ansätze ermöglichen es, brillante Neutronenstrahlen für Wissenschaft und Industrie bereitzustellen – an zuverlässigen, nachhaltigen, flexiblen Einrichtungen mit moderaten Betriebskosten und leichtem Nutzerzugang.

Neutronen finden in fast allen wissenschaftlichen Gebieten Anwendung: von der Strukturaufklärung magnetischer Materialien, der Erforschung von Quantenphänomenen und den Eigenschaften von Batteriematerialien über die Struktur und Dynamik von Polymeren und Proteinen, die Belastbarkeit und Struktur komplexer Werkstoffe, die Wechselwirkung von Biomolekülen bis hin zu den Eigenschaften geologischer Materialien und der Untersuchung archäologischer Funde oder Kulturgegenstände. Entscheidend für die Attraktivität von Neutronen als Sonden in der Mikrowelt sind ihre besonderen Eigenschaften (Infokasten).

Um Neutronenstrahlen zu erzeugen, ist es nötig, Neutronen aus Atomkernen freizusetzen. Dazu gilt es, die von der starken Wechselwirkung vermittelte Bindung mit den Protonen im Kern zu überwinden. Um einen möglichst hohen Neutronenfluss, also möglichst viele Neutronen pro Sekunde und Flächenelement, zu erhalten, sind in der Regel relativ große Anlagen nötig. Die erforderlichen Abmessungen übersteigen wie die Investitionen und Betriebskosten die Möglichkeiten einer Universität. So benötigt die Materialforschung Neutronenflüsse, die nur Kernreaktoren oder Anlagen mit Ionenbeschleunigern bereitstellen. Zahlreiche Instrumente erlauben verschiedene wissenschaftliche Anwendungen. Ein Peer-Review-Begutachtungsverfahren organisiert üblicherweise die Vergabe von Messzeit an diesen Neutronenquellen, die angewandter und Grundlagenforschung sowie der Industrie offenstehen. (...)

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12/2022Seite 48DPG-Mitglieder

Personalien

Kerstin Sonnabend9/2022Seite 12DPG-Mitglieder

Ein Blitz gegen Krebs

Das GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung möchte gemeinsam mit zwei Partnern die FLASH-Therapie mit ultrakurzen, hoch dosierten Strahlen weiterentwickeln.

Neutronen im ViererpackUlf-G. Meißner9/2022Seite 26DPG-Mitglieder

Neutronen im Viererpack

Experimente am japanischen Forschungsinstitut RIKEN deuten auf die Beobachtung eines gebundenen, virtuellen Vier-Neutronen-Systems hin.

Kerstin Sonnabend9/2022Seite 12DPG-Mitglieder

Trennung auf Raten

Das CERN-Council beschließt, die Zusammenarbeit mit Russland und Belarus nach Auslaufen der Kooperationsverträge nicht zu verlängern.

Push & PullJohannes-Geert Hagmann6/2022Seite 24DPG-Mitglieder

Push & Pull

Über die Abwanderung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in die USA nach Ende des Zweiten Weltkriegs

Mit dem Ziel, durch wissenschaftliche Erkenntnisse den Krieg im Pazifik möglichst zu verkürzen, begann im Juli 1945 ein zunächst geheimes US-Rekrutierungsprogramm für ausgewählte deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Nach Kriegsende wurde es unter dem Namen „Paperclip“ weitergeführt.

Nur wenige Themen haben die Politik in den vergangenen Jahren so sehr bewegt wie die Migration. Ein Hauptauslöser dafür, dass Menschen in ein anderes Land auswandern, sind kriegerische Konflikte mit all ­ihren zerstörerischen Konsequenzen. Auch die Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert ist geprägt durch das Entfachen von zwei Weltkriegen, in deren Folge Millionen von Menschen verfolgt, ermordet oder vertrieben wurden.
Dieser Beitrag soll die Folgen des Zweiten Weltkriegs um eine weniger bekannte Perspektive ergänzen: eine Auswanderungsbewegung von deutschen und österreichischen Physikerinnen und Physikern nach Ende des Zweiten Weltkriegs in die USA. Teile dieser Geschichte, insbesondere die Überführung von Raketenwissenschaftlern zusammen mit Wernher von Braun und dessen Beteiligung am amerikanischen Raumfahrtprogramm, sind in einigen hervorragenden Büchern und Arbeiten, jedoch auch in einer größeren Anzahl weniger fundiert recherchierten und teils reißerischen Werken erzählt worden. Auch finden sich Karikaturen dieser Karrieren in populären Werken, etwa in der Figur des „Dr. Strangelove“ in Stanley Kubricks gleichnamigen Film von 1964. Im Folgenden wird der Blick hingegen auf Bereiche der Physik gelenkt, die bisher weniger im Zentrum des öffentlichen Interesses standen. (...)

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Halbleiter-Qubits voll funktionsfähigGuido Burkard4/2022Seite 24DPG-Mitglieder

Halbleiter-Qubits voll funktionsfähig

Spin-Qubits auf Basis von Silizium zeigen eine vielversprechende Qualitätssteigerung.

acqueline Bloch, Marzena Szymanska, Michal Matuszewski, Paulo V. Santos3/2022Seite 72DPG-Mitglieder

Lattice‐based Quantum ­Simulation

726. WE-Heraeus-Seminar

Hans Werner Schumacher, Patrik Recher3/2022Seite 72DPG-Mitglieder

Hybrid Solid State ­Quantum Circuits, Sensors, and ­Metrology

722. WE-Heraeus-Seminar

Jan-Dierk Grunwaldt, Karsten Reuter, Roger Gläser3/2022Seite 72DPG-Mitglieder

From Wind and Solar Energy to Chemical Energy Storage: Understanding and Engineering Catalysis under Dynamic Conditions

758. WE-Heraeus-Seminar

2/2022Seite 59DPG-Mitglieder

WE-Heraeus-Klausurtagungen

1/2022Seite 59DPG-Mitglieder

Physik-Preise 2022

1/2022Seite 75DPG-Mitglieder

WE-Heraeus-Klausurtagungen

Ulrich Eismann, Adam T. Heiniger, David B. Foote, Walter C. Hurlbut und Chris Haimberger2/2020Seite 12

Durchstimmbarer Lückenfüller

Holger T. Grahn9/2021Seite 117DPG-Mitglieder

Ausgezeichneter Nachwuchs

Kerstin Sonnabend9/2021Seite 14DPG-Mitglieder

Japan rechnet am schnellsten

7/2021Seite 67DPG-Mitglieder

Ausschreibung WEH-Klausurtagungen

Michael Vogel3/2021Seite 20DPG-Mitglieder

Papier zum Zuhören; Filter für Fasern; Energieernter in 3D; Schlanke Optik

2/2021Seite 61DPG-Mitglieder

WE-Heraeus-Klausurtagungen

1/2021Seite 44DPG-Mitglieder

Personalien

1/2021Seite 73DPG-Mitglieder

WE­ Heraeus­ Klausurtagungen

Stefan Oldenburg9/2020Seite 83DPG-Mitglieder

Govert Schilling: Sternenbilder – Wie sie den Weg zur modernen Astronomie ebneten

Michael Schaaf9/2020Seite 83DPG-Mitglieder

Arne Schirrmacher: Establishing Quantum Physics in Göttingen

7/2020Seite 62DPG-Mitglieder

Ausschreibung WEH- Klausurtagungen

Die Vermessung der WolkeThore Posske und Björn Trauzettel6/2020Seite 24DPG-Mitglieder

Die Vermessung der Wolke

Transportmessungen durch einen magnetischen Quantenpunkt beenden das mehr als fünfzigjährige Rätselraten um eine universelle Längenskala in Kondo-Systemen.

4/2020Seite 30

Neuronale Netzwerke kurz erklärt

Mehr Neutronen gehen nichtAchim Schwenk3/2020Seite 20

Mehr Neutronen gehen nicht

Erstmals ist es gelungen, die Grenze der Neutronenstabilität für Fluor- und Neon-Isotope nachzuweisen.

2/2020Seite 55

WE-Heraeus-Klausurtagungen

1/2020Seite 75

WE-Heraeus-Klausurtagungen

10/2019Seite 66

One-Dimensional Systems for Quantum Technology

10/2019Seite 66

Geschichte der Physik

10/2019Seite 66

Superconductivity in low-dimensional and interacting systems

Ein Exot mit GeheimnissenChristoph Langer7/2019Seite 20

Ein Exot mit Geheimnissen

7/2019Seite 72

Ausschreibung WEH- Klausurtagungen

Kerstin Sonnabend2/2019Seite 6

Ein elementarer Geburtstag

Dr. Cindy Dirscherl, Prof. Dr. Sebastian Springer, Prof. Dr. Gerhard Schütz, Dr. Eva Sevcsik2/2019Seite 59

Micro- and Nanostructured Biointerfaces

682. WE-Heraeus-Seminar

Prof. Dr. Carsten Schuck, Prof. Dr. Tim Bartley, Dr. Döndü Sahin, Dr. Alexander Korneev2/2019Seite 59

Physics and Applications of Superconducting Nanowire Single Photon Detectors

683. WE-Heraeus Seminar

2/2019Seite 59

44. Praktikumsleitertagung

2/2019Seite 11

Helmholtz: Neue Interna­tional Research Schools

PTB / MPG / Maike Pfalz2/2019Seite 11

Kooperation für mehr Präzision

KIT / Maike Pfalz2/2019Seite 10

Forschen in der Fabrik

Alexander Pawlak / FZ Jülich2/2019Seite 7

Für kommende Computer

Physik-Preise 20191/2019Seite 55

Physik-Preise 2019

Laudationes auf die Preisträgerinnen und Preisträger der Deutschen Physikalischen Gesellschaft

Photo
21.01.2019 • NachrichtPanorama

Ein elementarer Geburtstag

Das Periodensystem der Elemente wird 150 Jahre alt – und die Vereinten Nationen rufen das International Year of the Periodic Table of Chemical Elements aus.

Matthias Delbrück11/2018Seite 20

Mehr Geld für die Quanten-Hubs

Michael Vogel11/2018Seite 24

Klein und empfindlich; Klein und schnell;, Klein und vollständig; Klein und energiereich

Kerstin Sonnabend / CTA11/2018Seite 20

Das erste von 120 Teleskopen

7/2018Seite 74

Ausschreibung WEH-Klausurtagungen

Netzwerke der ErkenntnisAndreas Offenhäusser und Sabrina Weidlich7/2018Seite 41

Netzwerke der Erkenntnis

Die Bioelektronik zeigt einen Weg auf, das Gehirn von neuronalen Netzwerken aus zu verstehen.

Das menschliche Gehirn ist ein Organ größter Komplexität. Trotz weitreichender Fortschritte in den Neuro­wissenschaften bleibt das detaillierte Verständnis der Aktivität und Interaktion dieses komplexen Systems bislang ein unerreichtes Ziel. Ein vielversprechender Versuch, die Signalprozessierung besser zu verstehen, ist die Bioelektronik, die von kleineren neuronalen Netzwerken ausgeht.

Die Funktionsweise des Gehirns zu verstehen, ist eine der größten Herausforderungen für Wissen­schaft und Technik. Unser Gehirn besteht aus einem Netzwerk von etwa 100 Milliarden Nervenzellen (Neuronen), die von einer noch größeren Anzahl an Gliazellen umgeben sind – nichtneuronalen Zellen mit Isolations- und Pufferfunktion. Die Neuronen bilden untereinander Kontakte, wobei jedes Neuron bis zu 10 000 solcher Synapsen ausbilden kann. Diese Kontaktstellen sind extrem veränderbar und bilden die Basis unserer motorischen, kognitiven und emotionalen Fähigkeiten.
Die Biowissenschaften und die Medizin haben in den letzten hundert Jahren wesentlich dazu beigetragen, die biologischen Vorgänge des menschlichen Körpers zu entschlüsseln. Die stürmische Entwicklung der Neurowissenschaften in den letzten Jahrzehnten ermöglichte es, die neuronalen Informationsprozesse besser zu verstehen, vor allem die molekularen Reaktionen und Reaktionsketten in Nervenzellen, welche die Eigenschaften von Netzwerk und Nervensystem beeinflussen. Jedoch bleibt das Gehirn als Ganzes – sowohl im gesunden als auch pathologisch veränderten Zustand – weiterhin ein Rätsel und damit auch das Verständnis der Pathophysiologie vieler neurologischer und neuropsychiatrischer Erkrankungen. Für viele dieser Erkrankungen kennen wir weder Heilmittel noch wirksame Behandlungen. Mittlerweile lassen sich den verschiedenen Hirnarealen spezielle Funktionen zuordnen oder Fehlfunktionen erkennen und lokalisieren. Doch die verwendeten klinischen Methoden, darunter Elektroenzephalographie (EEG), Computertomographie oder funktionelle Magnetresonanztomographie, erlauben es in der Regel nicht, die neuronale Kommunikation mit Einzelzellauflösung zu erfassen, sondern können lediglich die Aktivität großer Zellverbände detektieren. Selbst eine Auflösung im Sub-Millimeter-Bereich erfasst immer noch die Aktivität einiger zehntausend Neuronen. Daher sind Methoden notwendig, die mit ausreichend räumlicher und zeitlicher Auflösung Signale des Gehirns erfassen, um eine Analyse der neuronalen Kommunikation sowohl auf der Ebene von einzelnen Zellen als auch auf der von Netzwerken zu ermöglichen [1]. Ferner ist für therapeutische Zwecke eine bidirektionale Kommunikation wünschenswert, d. h. über die reine Untersuchung der neuronalen Sig­nale hinaus auch die Möglichkeit, die Netzwerk­aktivität gezielt zu beeinflussen...

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Quanten machen große SprüngeKerstin Sonnabend3/2018Seite 24

Quanten machen große Sprünge

Ein Flaggschiff der Europäischen Kommission zu Quantentechnologien soll helfen, Ergebnisse aus den Laboren in marktreife Produkte zu überführen.

Im April 2016 gab die Europäische Kommission – versteckt in einer umfangreichen Pressemitteilung – bekannt, im Rahmen einer Euro­pean Cloud Initiative ein europaweites Flaggschiff zu Quantentechnologien fördern zu wollen. Grundlage der Entscheidung, im Laufe von zehn Jahren etwa 500 Millionen Euro zu inves­tieren, sofern die Mitgliedsstaaten einen ähnlichen Beitrag durch nationale Fördermittel aufbringen, war das „Quantum Manifesto“. Ein sechsköpfiges Autorenteam um den Quantenphysiker Tommaso Calarco (IQST Ulm) hatte dieses verfasst. Fast 3700 Befürworter aus Wissenschaft und Industrie haben diese Roadmap der europäischen Quantentechnologie unterzeichnet, die auf Einladung von Günther Oettinger, damals EU-Kommissar für „Digital Economy and Science“, entstanden war.

Ein völlig anderes Verfahren also, ein Flaggschiff aus der Taufe zu heben, als es für die bereits laufenden Initiativen – das Graphene Flagship und das Human Brain Project – der Fall war. Beide hatten sich in einem mehrjährigen Prozess in verschiedenen Auswahlrunden gegen über 20 konkurrierende Projekte durchgesetzt.3) Darunter war ein von Peter Zoller (IQOQI Innsbruck, Österreich) koordinierter Vorschlag zur industriellen Anwendung von Quantentechnologien, den Tommaso Calarco in einer der Auswahlrunden vorgestellt hatte. Der Antrag hatte aber nicht den Sprung in die Runde der sechs Pilotprojekte geschafft, die im Mai 2011 in die engere Wahl kamen. Doch die Idee einer „zweiten Quantenrevolution“ stand damit im Raum. Für die Physiker bedeutet das, Quanteneffekte wie Verschränkung und Superposition zu nutzen, um neue Anwendungen von Quantentechnologien zu erschließen.

Diesen Vorschlägen geht in Großbritannien bereits seit Dezember 2014 eine groß angelegte nationale Initiative nach: In vier Zentren, so genannten Quantum Hubs, wird die Forschung auf komplementären Gebieten koordiniert (Infokasten UK National Quantum Technologies Programme). An den Standorten und den angeschlossenen Partner­universitäten stehen den Forscherinnen und Forschern für verschiedenste Projekte umgerechnet etwa 350 Millionen Euro innerhalb von fünf Jahren zur Verfügung. (...)

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In die Falle gegangenKlaus Blaum, Sven Sturm und Stefan Ulmer1/2017Seite 31

In die Falle gegangen

Hochpräzise Experimente mit Penning-Fallen tragen dazu bei, das Standardmodell der Teilchenphysik besser zu verstehen.

Experimente mit Penning-Fallen ermöglichen es, die Eigenschaften einzelner Teilchen mit höchster Präzi­sion zu bestimmen. So tragen sie wesentlich zu unserem Verständnis fundamentaler physikalischer Prozesse bei. Mit Penning-Fallen lassen sich die Eigenschaften von Protonen und Antiprotonen vergleichen, die Massen stabiler und instabiler Isotope messen und der Wert von Fundamentalkonstanten bestimmen.

Zwei grundsätzlich unterschiedliche Ansätze erlauben es, die Vorhersagen des Standardmodells der Teilchenphysik zu überprüfen und mögliche Abweichungen zu entdecken: Experimente bei hohen Energien und hoher Luminosität und – im Gegensatz dazu – Experimente bei niedrigsten Energien und höchster Präzision. Beide Ansätze basieren auf der Struktur relativistischer Quantenfeldtheorien: Jede fundamentale Wechselwirkung, ob bereits im Standardmodell enthalten oder nicht, entsteht durch den Austausch von Wechselwirkungsquanten, die mit effektiven Konstanten an die Interaktionspartner koppeln. Der Hochenergieansatz nutzt die direkte Produktion und den Nachweis dieser Austauschquanten. Die Philosophie des Niedrig­energieansatzes besteht darin, innerhalb des Standardmodells extrem genau verstandene Systeme mit höchster Präzision zu vermessen. Abweichungen der experimentellen Resultate von den Vorhersagen des Standardmodells ließen sich bisher nicht direkt entdeckten Quantenfeldern und ihren Austauschquanten zuschreiben, wobei die Stärke der Kopplung zu bestimmen ist. Während der Hoch­energieansatz klare Fakten liefert, arbeitet der Niedrig­energieansatz indirekt. Aber je nach Kopplung ist er potenziell empfindlicher auf Austauschquanten mit Ruhemassen, die weit oberhalb der Energieskalen liegen, die heutige Beschleuniger erreichen, sodass beide Ansätze komplementär sind. 

In den letzten Jahren stellten sich Experimente an einzelnen gespeicherten geladenen Teilchen als besonders attraktiv heraus, um den Niedrigenergieansatz zu verfolgen: Fundamentalkonstanten wie die Elektronenmasse me und die Feinstrukturkonstante αem werden ermittelt, und die CPT-Invarianz lässt sich durch den Vergleich der Eigenschaften von Teilchen und Anti­teilchen testen. Wie exakt dafür die Massen der Teilchen zu bestimmen sind, hängt von den Frage­stellungen aus Kern-, Atom-, Astro-, Neutrino- und Teilchenphysik ab. Die Genauigkeiten reichen von δm/m ≈ 10–7 für Radionuklide und das Überprüfen von Kernmodellen bis hin zu 10–11 und besser zur Bestimmung von Fundamentalkonstanten. ...

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Susanne Heinicke10/2016Seite 46

H. J. Schlichting, C. Ucke: Physikalische Spielereien

Michael Schaaf10/2016Seite 46

Günter Nagel: Das geheime deutsche Uranprojekt 1939 – 1945. Beute der Alliierten

9/2016Seite 109

DPG-Frühjahrstagungen 2017

Superschwere Elemente und NeutrinosChristian Spiering und Herwig Schopper6/2016Seite 37

Superschwere Elemente und Neutrinos

Vor 60 Jahren wurde das Vereinigte Institut für Kernforschung in Dubna gegründet.

Am 26. März 1956 unterzeichneten elf Länder des damaligen Ostblocks einen Vertrag zur Gründung eines internationalen Kernforschungsinstituts, das bei den Vereinten Nationen registriert wurde. Das Institut hat auf einigen Gebieten Wissenschafts­geschichte geschrieben und war über drei Jahrzehnte ein wichtiges Bindeglied über den eisernen Vorhang hinweg. Heute versteht es sich als Teil einer gesamteuropäischen Forschungslandschaft.

Das Vereinigte Institut für Kernforschung (engl. Joint Institute for Nuclear Research, JINR) befindet sich in Dubna, etwa 120 km nordöstlich von Moskau. Von Beginn an war es auf die friedliche Anwendung der Kernenergie sowie auf Grundlagenforschung in der Kern- und Elementarteilchenphysik ausgerichtet. Bis kurz zuvor hatte Dubna allerdings noch zu jenen auf keiner Landkarte verzeichneten Ortschaften gehört, in denen während der 1940er-Jahre im Rahmen des sowjetischen Atombombenprogramms streng geheime Forschungsinstitute angesiedelt waren. Bei der Gründung des JINR konnte die Sowjetunion darum zwei existierende (zuvor ebenfalls geheime) Institute der sowjetischen Akademie der Wissenschaften in das internationale Institut einbringen – das Laboratorium für Kernprobleme mit seinem 680-MeV-Zyklotron und das Laboratorium für hohe Energien, in dem 1957 ein 10-GeV-Synchrotron seinen Betrieb aufnehmen sollte. In den Dubnaer Teilinstituten („Laboratorien“, Abb. 1) sind über sechs Jahrzehnte hinweg viele wichtige Resultate erzielt und neuartige Methoden entwickelt worden, die wir hier natürlich nur anhand von wenigen Beispielen beleuchten können.

Am spektakulärsten ist sicherlich die Entdeckung superschwerer Elemente im Laboratorium für Kernreaktionen (LNR). Dessen Leitung übernahm 1957 Georgi Flerov, einer der wichtigen Protagonisten des sowjetischen Atomprojekts (Abb. 2). Das LNR hat sich über Jahrzehnte ein Wettrennen mit der University of California in Berkeley und später dem GSI Helmholtzzentrum in Darmstadt um den Erstnachweis von Transfermium-Elementen (Ordnungszahl > 100) geliefert. Trotz gelegentlicher Prioritätsstreitigkeiten ist der bedeutende Beitrag des LNR zu diesem Themenfeld unbestritten und wurde durch die Benennung der Elemente 101 (Mendelevium) und 105 (Dubnium) gewürdigt. Gegenwärtig wetteifert das LNR mit seinen alten Konkurrenten und dem RIKEN-Institut in Japan darum, als Erster die erwartete „Insel der Stabilität“ bei etwa 114 Protonen und 184 Neutronen im Kern zu erreichen. (...)

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Ernst Göbel, Andreas Hangleiter, Peter Michler, Rolf Sauer, Ferdinand Scholz und Heinz Schweizer12/2015Seite 51

Zum Gedenken an Manfred Pilkuhn

Maike Pfalz4/2015Seite 8

Bestrahlung im Fingerhut

Maike Pfalz4/2015Seite 7

Fahrplan für das Flaggschiff

Alexander Pawlak1/2015Seite 52

K. Hentschel und D. Hoffmann (Hrsg.): Carl Friedrich von Weizsäcker

Jörg Main1/2015Seite 52

S. Wimberger: Nonlinear Dynamics and Quantum Chaos

9/2014Seite 95

Young Scientist Award for Socio- and Econophysics

9/2014Seite 95

Physik-Studienpreis der PGzB

9/2014Seite 95

DPG-Regionalverband Hessen-Mittelrhein-Saar

Mobilmachung der ForscherRoy MacLeod7/2014Seite 3

Mobilmachung der Forscher

1914 zogen nicht nur die Industrienationen, sondern auch die Wissenschaftler in den Krieg.

Magische Zahlen in KalziumAchim Schwenk12/2013Seite 20

Magische Zahlen in Kalzium

Das exotische Isotop Kalzium-54 zeigt eine neue magische Neutronenzahl.

Fritz Bosch und Walter Henning11/2013Seite 50

Nachruf auf Paul Kienle

Arne Schirrmacher7/2013Seite 56

Helge Kragh: Niels Bohr and the Quantum Atom

Arne Schirrmacher7/2013Seite 56

Ernst Peter Fischer: Niels Bohr

7/2013Seite 63

DPG School on Physics: Free-electron X-ray Laser Physics

Die Sonne im LaborHardi Peter11/2012Seite 18

Die Sonne im Labor

In Laborexperimenten erzeugte Plasmabögen ähneln denen in der Sonnenkorona.

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09.02.2012 • NachrichtForschung

Der Baukasten für Superschwergewichte

Die Zahl neuer, superschwerer Elemente hat sich in den vergangenen Jahrzehnten sprunghaft erhöht. Derzeit laufen Experimente zur Synthese der Elemente 119 und 120. Damit ist die Insel der Stabilität erreicht.

Februar2/2012Seite 1

Februar

Der Exoplanet Kepler-20e ist kleiner als die Erde. Doch er ist zu nah an seiner Sonne, um Leben tragen zu können. (vgl. S. 25; Grafik: NASA/Ames/JPL-Caltech)

1/2012Seite 69

Tagungskalender

12/2011Seite 57

Tagungskalender

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21.10.2011 • NachrichtForschung

Heteroübergänge in Nanoröhren

Erstmals gelingt die Verknüpfung von eindimensionalen Nanostrukturen mit unterschiedlichen elektronischen Eigenschaften. Das könnte für effizientere Solarzellen von Nutzen sein.

11/2011Seite 62

Tagungskalender

Anja Hauck5/2011Seite 11

Sofia zeigt Größe

Alexander Pawlak12/2010Seite 8

Den Bachelor meistern

Stefan Jorda12/2010Seite 9

KFP: Baukasten für Studiengänge

Alexander Pawlak3/2010Seite 58

''Das japanische Leben hat durchaus seine Annehmlichkeiten''

Interview mit Daniel Gottwald

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Personalien

Anja Hauck2/2010Seite 13

Japan: Kürzungen und Kompromisse

2/2010Seite 12

TV-Tipps

1/2010Seite 72

Neue Produkte

Rainer Scharf1/2010Seite 13

USA

Knappe Isotope Myonen-Collider fürs Fermilab? Mehr Promotionen Physik und Biowissenschaften

1/2010Seite 13

TV-Tipps

1/2010Seite 79

Stellenmarkt

Matthias Schädel und Andreas Türler6/2009Seite 35

Ein Platz für Schwergewichte

Modernen Alchemisten gleich haben Forscher in den vergangenen Jahrzehnten das Periodensystem wiederholt um neue Elemente erweitert. Obwohl sich in den Experimenten immer höchstens ein einzelnes Atom der superschweren Elemente befindet, das innerhalb von Sekunden zerfällt, ist es gelungen, chemische Verbindungen zu erzeugen und zu untersuchen.

7/2008Seite 62

Notizen

7/2008Seite 73

Stellenmarkt

7/2008Seite 63

Neue Produkte

Michael Kraus6/2008Seite 14

Alles aufheben ist unmöglich

Zu: „Bitte nicht wegwerfen!“ von Klaus Hentschel, März 2008, S. 3 Mit Erwiderung von Klaus Hentschel

Karl Leo, Jörg Amelung und Jan Blochwitz-Nimoth6/2008Seite 14

Oberflächlich und unzu­treffend

Zu: „Auf die Stärken konzentrieren“ von Joachim Giesekus, April 2008, S. 3

6/2008Seite 1

Juni

So genannte Calabi-Yau-Mannigfaltigkeiten spielen eine besondere Rolle für die Stringtheorie (vgl. S. 29, Bild: Wikipedia).

Hilde Köster und Volkhard Nordmeier2/2008Seite 71

Physik in der Grundschule und im Fach Naturwissenschaften

Ulrich Gösele, Heike Riel, Walter Riess und Margit Zacharias2/2008Seite 71

Semiconducting Nanowires: Physics, Materials and Devices

Rainer Klages12/2007Seite 71

L. Smith: Chaos - A Very Short Introduction

12/2007Seite 34

Praktikumsbörse

12/2007Seite 54

Mitgliedschaft in der DPG

Hilmar W. Duerbeck12/2007Seite 71

M. S. Longair: The Cosmic Centruy

Frank Bobsin6/2007Seite 59

N. Reschke, L. Konetzke: Der geheimnisvolle Code

Thomas Vilgis6/2007Seite 27

Haute Cuisine à la Physik

An kaum einem anderen Ort des täglichen Lebens findet sich die gesamte Bandbreite der interdisziplinären „Wissenschaft der weichen Materie" so wieder wie in der Küche. Mit einfachen Experimenten, deren Resultate mit Genuss verzehrt werden können, lassen sich unzählige Verbindungen zu aktuellen Forschungsthemen erkennen, die Physiker und Chemiker im Labor und auf Computern bearbeiten.

Alexander Pawlak6/2007Seite 59

Lieber Herr Einstein

Rainer Scharf2/2007Seite 10

USA

Wissenschaftsausgaben eingefroren Staatliche Forschungsgelder begehrt wie noch nie RIA ist tot – es lebe FRIB Kleine Firmen tun viel für F&E

Sonja Franke-Arnold2/2007Seite 11

Großbritannien: Physikinstitute vor der Pleite bewahren

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19.01.2007 • NachrichtForschung

Nuklearer Massenschwund

Mesonen sind innerhalb eines Atomkerns leichter als außerhalb. Das haben japanische Forscher bei Experimenten am Protonenbeschleuniger KEK in Tsukuba herausgefunden.

Frank Sohl1/2007Seite 56

P. G. J. Irwin: Giant Planets of our Solar System

Karl-Eberhard Hellwig1/2007Seite 57

M. Le Bellac: A Short Introduction to Quantum Information and Quantum Computation

Cord Friebe1/2007Seite 57

R. Disalle: Understanding Space-Time

5/2006Seite 7

Voreilige Konsequenzen? - Interview zu Vorwürfen gegen Peter Debye

Rainer Scharf4/2006Seite 13

USA

- Maulkorb für die Wissenschaft- Trends in Wissenschaft und Technik- Reaktionen auf Bushs Haushaltsentwurf- RIA muss warten- Strafe für radioaktive Hinterlassenschaft

Ralf B. Wehrspohn und Heinz S. Kitzerow10/2005Seite 35

Poren mit Potenzial

Mit der gezielten Kombination von lithographischer Vorstrukturierung und Selbstorganisation lassen sich in den unterschiedlichsten Materialien perfekt geordnete Porenstrukturen herstellen. Diese ermöglichen innovative Anwendungen z.B. als nanophotonische Komponenten oder nanomagnetische Speichermedien.

9/2005Seite 95

Tagungsnachlese Berlin

Rainer Scharf9/2005Seite 87

Von Elektronen bis zu komplexen Systemen

Sigurd Hofmann5/2005Seite 37

Auf der Jagd nach Superschwergewichten

Als ''moderne Alchemisten'' haben die Kernphysiker in den vergangenen Jahrzehnten aus bekannten Elementen neue erzeugt und damit das Periodensystem und die Nuklidkarte kontinuierlich erweitert. Die Suche nach neuen superschweren Elementen ist eine der spannendsten Aufgaben der Kernphysik und Kernchemie, seitdem Kernmodelle eine ''Insel der Stabilität'' vorausgesagt haben, die gewissermaßen von einem Meer der Instabilität umgeben und dem Kontinent der bekannten Isotope vorgelagert ist. Mit den neuesten Ergebnissen scheint diese Insel nun erreicht zu sein.

Stefan Jorda4/2005Seite 6

Internationale Unterstützung für Großgeräte

Alexander Pawlak4/2005Seite 6

Eine Feier für Einstein

Robert H. Blick4/2005Seite 20

Quantisiertes Schalten

Klaus Hepp9/2004Seite 55

Neurodynamik in Echtzeit

Auf dem Weg zu einem Verständnis der Okulomotorik und der neuronalen Grundlagen des Sehens.

6/2003Seite 69

Neue Produkte

6/2003Seite 26

Personalien

Thomas Fauster6/2003Seite 67

Regionalverband Bayern

David Cahen, Antoine Kahn, Eberhard Umbach6/2003Seite 67

Energetics of Interfaces between Organic Molecules and Conductors306. WEH-Seminar

Rainer Riesenberg, Theo Tschudi6/2003Seite 67

Optical Sensing - Physics and Micro-Techniques299. WEH-Seminar

Bruno Eckhardt, Siegfried Großmann, Detlef Lohse6/2003Seite 66

Non-ideal Turbulence297. WEH-Seminar

6/2003Seite 91

Stellenmarkt

Dieter Bäuerle5/2002Seite 33

Laserchemie an Grenzflächen

Chemische Reaktionen, die durch Laserlicht induziert werden, erlauben es, fundamentale Wechselwirkungen zwischen Festkörperoberflächen und Molekülen des umgebenden Mediums zu untersuchen. Darüber hinaus lassen sich mit solchen Reaktionen Oberflächen mikro- oder nanostrukturieren sowie großflächig beschichten, abtragen oder umwandeln. Neben bereits realisierten Verfahren gibt es vielfältige potenzielle Anwendungen in der Mikromechanik, Metallurgie, der integrierten Optik, der Halbleiterindustrie, der Optoelektronik, Sensorik, der chemischen Verfahrenstechnik, Medizintechnik und der Biotechnologie.

Bernd Gausemeier und Michael Schüring4/2002Seite 54

Drama ohne Ende?

Eigentlich dürften die Wissenschaftshistoriker froh darüber sein, durch eine Debatte wie die über Heisenbergs Besuch bei Niels Bohr im Jahr 1941 auf die Bühne der öffentlichen Auseinandersetzung, das heißt in das Feuilleton deutscher Tageszeitungen, treten zu dürfen. Vielleicht darf man aber vom Umfang der in den meinungsbildenden Blättern zum Thema gedruckten Zeilen nicht umstandslos auf das tatsächliche öffentliche Interesse schließen. Wie in der weniger beteiligten taz am 14. Februar geschehen, kann man die Debatte auch als Kampf der Redaktionen um die Lufthoheit im deutschen Wissenschaftsfeuilleton betrachten. Auch wenn das stimmt, muss nach dem Grund gefragt werden, warum gerade dieses Thema zum Gegenstand einer solchen Meinungsschlacht wurde, und danach, ob die Form ihrer Austragung den Stand der historischen Forschung hinreichend widerspiegelt.

3/2002Seite 36

Personalien

Themen