Suchen nach: "BESSY II"

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Alexander Pawlak5/2026Seite 56DPG-Mitglieder

Dallas Campbell: Der Traum vom Weltraum

Peter Enders5/2026Seite 57DPG-Mitglieder

Norbert Langhoff und Klaus Meier (Hrsg.): ­Leucht-Türme

Henri Wagner5/2026Seite 14DPG-Mitglieder

Navigation von morgen

Die ersten beiden Satelliten der ESA-Mission „Celeste“ erreichen erfolgreich den erdnahen Orbit.

HZB / Maike Pfalz5/2026Seite 14DPG-Mitglieder

Start für neues Rechenzentrum

Das Helmholtz-Zentrum Berlin und das Zuse-Institut Berlin bauen ein gemeinsames Zentrum auf.

3/2026Seite 81DPG-Mitglieder

Firmenporträts

Friedrich Wagner, Hans-Joachim Freund und Matthias Scheffler3/2025Seite 50DPG-Mitglieder

Zum Gedenken an Alexander Bradshaw

9/2024Seite 92DPG-Mitglieder

Personalien

Joachim Kutschka2/2023Seite 9

Rundum überwacht

Maike Pfalz9/2023Seite 13DPG-Mitglieder

Für bessere Mathelehrkräfte

Maike Pfalz / GWK9/2023Seite 12DPG-Mitglieder

Neues von der GWK

Kerstin Sonnabend9/2023Seite 13DPG-Mitglieder

Cyberangriff auf das HZB

Für seine Freunde und Schüler: Franz Fujara, Paul Heitjans, Hans-Jürgen Stöckmann, Klaus Vajen und Albrecht Winnacker7/2023Seite 55DPG-Mitglieder

Zum Gedenken an Hans Ackermann

Kerstin Sonnabend9/2022Seite 18DPG-Mitglieder

Weiches Licht für solide Forschung

Die Röntgenstrahlungsquelle SESAME in Jordanien ist um eine neue Strahlführung und eine Experimentierstation reicher.

9/2022Seite 18DPG-Mitglieder

Windschnittig simulieren

Das DLR nimmt in Göt­tin­gen einen neu­en Su­per­com­pu­ter für Luft- und Raum­fahrt­for­schung in Be­trieb.

Maike Pfalz9/2021Seite 7DPG-Mitglieder

Wunschzettel für Infrastrukturen

Licht für die ZukunftJan-Dierk Grunwaldt und Sarah Köster6/2021Seite 3

Licht für die Zukunft

Die Forschung mit Synchrotronstrahlung bietet vielfältige Perspektiven.

3/2021Seite 1

Physik in unserer Zeit 3/2021

Titelbild

30 Jahre ASDEX Upgrade

 

Editorial

Die Sonne auf die Erde holen?

Inhalt: Physik in unserer Zeit 3/2021

 

Treffpunkt Forschung

Aerosol‐Wolken‐Wechselwirkungen im Klimasystem

Anthropogene Aerosole kühlen unser Klima, insbesondere durch ihre
Wechselwirkungen mit Wolken. Die Kühlwirkung könnte jedoch
schwächer ausfallen als bisher gedacht, weil sie über die Lebensdauer
einer Wolke hinweg abnimmt.

Raum‐Zeit‐Kristall im Video

In den letzten Jahren konnte die Existenz von Raum‐Zeit‐Kristallen bewiesen werden. Diese Experimente waren jedoch auf extrem kleine Quantensysteme bei ultrakalten Temperaturen beschränkt. Nun ist es mit Hilfe eines Rasterröntgenmikroskops an der Synchrotronquelle BESSY II gelungen, eine raum‐zeit‐kristalline Struktur in einem mikrometer‐großen magnetischen Dünnfilm zu generieren und zu filmen.

Quantensysteme lernen gemeinsames Rechnen

Quantencomputer besitzen heute erst wenige Qubits in einzelnen Aufbauten. Jetzt ist es gelungen, ein Quantengatter zwischen zwei Qubits in sechzig Metern Entfernung zu realisieren: ein Prototyp eines verteilt rechnenden Quantencomputers.

Virtuelles Bündel aus Gluonen

Forschern von CERN und Fermilab glückt der Nachweis des lang gesuchten Odderons.

Ein Orakel ohne Tentakel

Die statistische Modellierung der Fußball‐Europameisterschaft sagt Belgien die besten Titelchancen voraus.

Physics News

 

Artikel

Open Access

30 Jahre ASDEX Upgrade: Entwicklung der Grundlagen eines Tokamak‐Fusionskraftwerks

Der Tokamak ASDEX Upgrade am Max‐Planck‐Institut für Plasmaphysik in Garching ist seit dreißig Jahren in Betrieb. In dieser Zeit wurde die Fusionsanlage immer weiter ausgebaut und verbessert. Inzwischen hat man zahlreiche gut diagnostizierte Szenarien für den Plasmabetrieb erarbeitet. Zusammen mit neu entwickelten Computercodes erlauben sie verlässliche Vorhersagen für ein Fusionskraftwerk.

(Foto: IPP, V. Rohde.)

Von der LED bis zur laserbasierten Lichtquelle: Moderne Lichtquellen für Projektion und Scheinwerfer

Projektionsanwendungen stellen wegen der Erhaltungsgrößen der Optik besondere Anforderungen an ihre Lichtquelle. Dies führt dazu, dass selbst moderne Halbleiterlichtquellen der klassischen Lampe hier nur teilweise den Rang ablaufen können. Die stärksten neuen Lichtquellen basieren auf Laserdioden.

Open Access

Einstein wäre doppelt verblüfft: Quantenkorreliertes Licht in Gravitationswellen‐Observatorien

Quantenkorreliertes Licht offenbart die ganze Eigenart der Quantenphysik. Als völlig neue Hochtechnologie hat es sich nun in Gravitationswellen‐Observatorien erstmals als kostengünstiger im Vergleich zu Alternativen erwiesen.

Open Access

Das hölzerne Gelächter: Zur Physik von Xylophon und Marimba

Ein Spielzeug‐Xylophon ist meist das erste Instrument unserer Kindheit. Xylophone und Marimbas gab es bereits in der Antike. Ihre Klangeigenschaften basieren auf einem interessanten Schwingungsverhalten.

Open Access

Bose‐Einstein‐Kondensat aus Exzitonen? Zweidimensionale und Van‐der‐Waals‐Kristalle

Zweidimensionale Kristallsysteme faszinieren, weil sie stark ausgeprägte Vielteilchenphänomene bei den Ladungsträgern zeigen. Das boomende Forschungsgebiet konzentriert sich längst nicht mehr nur auf einlagige Kristallsysteme wie Graphen. Schichtweise aufeinandergestapelt, ermöglichen künstliche Van‐der‐Waals‐Kristalle eine Fülle neuartiger physikalischer Systeme. In halbleitenden Heterostrukturen gelang es uns nun, erste Hinweise für ein optisch generiertes Bose‐Einstein‐Kondensat von Exzitonen zu finden.

Vortrieb ohne Schraube: Magneto‐hydrodynamischer Bootsantrieb

Ein Bootsantrieb, der ohne lärmende Schraube auskommt? Der magneto‐hydrodynamische Antrieb macht es möglich.

Magazin

Radioaktive Emission von Protonen: Vor 50 Jahren

Physik Schwarzer Löcher mit Trapped in Gravity: Smarte Physik

Geheimnisvolle Farben im Fenster: Im Blickwinkel

Bücher

Max von Laue – Furchtlos und treu: Eine Biographie des Nobelpreisträgers für Physik

Biophysik der Ernährung – Eine Einführung

Historisches Rätsel

Data Scientist und Grobmotoriker: Historisches Rätsel

Treffpunkt TV

Max Brod – Tycho Brahes Weg zu Gott: Physik & Literatur

Vorschau auf Heft 4/2021

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Röntgenblick in die NanoweltTilo Schmutzler und Tobias Unruh1/2021Seite 33DPG-Mitglieder

Röntgenblick in die Nanowelt

Um die Eigenschaften von Nanomaterialien zu bestimmen, gilt es, verschiedene Streumethoden zu kombinieren.

Nanostrukturierte Systeme lassen sich mittels Röntgen- und Neutronenreflektometrie, Streuung unter streifendem Einfall und Kleinwinkelstreuung charakterisieren. Aus der Kombination der Methoden ergeben sich nicht nur Größe und Form der Nanostrukturen, sondern auch deren relative Anordnung zueinander sowie die molekulare Struktur ihrer Grenzschicht zum umgebenden Medium.

Nanostrukturen sind in modernen Materialien und Werkstoffen allgegenwärtig. Sie bestehen aus ein bis hundert Nanometer großen Bausteinen, die sich gezielt funktionalisieren lassen und es damit erlauben, durch Selbstorganisation hochkomplexe Strukturen mit sehr flexiblen Materialeigenschaften aufzubauen. Eine detaillierte Charakterisierung von Struktur und Eigenschaften der Nanobausteine ist wichtig, um prädiktive Modelle für die gezielte Herstellung von Materialien mit besonderen Merkmalen zu entwickeln, zum Beispiel in den Bereichen druckbare Elektronik, Katalysatordesign, organische Solarzellen oder moderne Arzneimittel. Beispielsweise ließ sich aus der Struktur einfacher Nanotröpfchen des Co-Enzyms Q10 lernen, wie sich organische Nanodispersionen im Allgemeinen entwickeln. Q10 kommt in jeder Zelle des menschlichen Körpers vor und steckt beispielsweise in Nahrungsergänzungsmitteln.

Je kleiner die Nanopartikel, umso größer ihr Verhältnis von Oberfläche zu Volumen – daher kommen Nanopartikel aus Gold, Platin oder Palladium und hochporöse Materialien wie Zeolithe, Aktivkohle oder nanoporöse Metalle in der chemischen Katalyse häufig zum Einsatz [1]. Die Bioverfügbarkeit und Löslichkeit hydrophober Arzneistoffe vergrößert sich durch ihre Anwendung in nanodisperser Form signifikant [2]. Bei halbleitenden Nanopartikeln („quantum dots“) wie CdS und ZnO nimmt die Bandlücke mit abnehmender Teilchengröße zu [3]. Die Absorption von Licht hängt für metallische Nanopartikel aufgrund von Oberflächenplasmonen-Resonanzen stark von der Größe und Form ab. Flüssige Dispersionen von Gold-, Silber- oder Aluminiumpartikeln gibt es daher in allen Farben des sichtbaren Spektrums [4, 5]. (...)

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AKE – Paul Drude e.V., Josef Humliček, Mathias Schubert, Norbert Esser, ­Michael Gensch, Ulrich Schade, John A. Woollam, Thomas Zettler, Albrecht Krüger, Karsten Hinrichs10/2020Seite 52DPG-Mitglieder

Nachruf auf Arnulf Röseler

Maike Pfalz5/2020Seite 6

Das Coronavirus und seine Ausbreitung erforschen

Meret Preuß und Linus Kemme3/2020Seite 65

Die perfekte Welle

Kerstin Sonnabend1/2020Seite 8

Ende der Neutronen-Ära

Die Natur zum VorbildAndreas M. Menzel10/2019Seite 35

Die Natur zum Vorbild

Polymere Materialien lassen sich so funktionalisieren, dass sie intelligent agieren und autonom Tätigkeiten ausführen können.

Aufgrund ihrer vielfältigen Funktionalisierbarkeit sowie durch Einbindung verschiedener Materialkomponenten lassen sich die Eigenschaften polymerer Materialien auf unterschiedlichste Weise variieren und anpassen. Dadurch können zum Beispiel thermisch oder magnetisch aktivierbare Aktoren entstehen, die mechanisch durch Deformationen auf externe Reize und veränderte Umgebungsbedingungen reagieren. Ein wesentliches Ziel besteht darin, autonom agierende polymere Systeme zu entwickeln, die nach einmaliger Aktivierung selbstständig eine gewünschte Tätigkeit ausführen.

Wann können Moleküle, Materialbausteine und Materialien als „intelligent“ gelten? Zunächst sollte ein solches Material „fähig“ sein, eine komplexe Aufgabe zu erfüllen. Beispielsweise wird an Mikrokapseln aus weichen Gelen geforscht, die unter passenden Umgebungsbedingungen gezielt Medikamente freisetzen. Zusätzlich sollte ein intelligentes Material „schlau“ genug sein, weitgehend selbstständig auf einen äußeren Reiz zu reagieren. Das heißt, die gewünschte Reaktion, etwa eine mechanische Deformation, folgt eigenständig als Antwort auf den äußeren Reiz. Etwas subjektiver ist von einem intelligenten Material eine „gewitzte“ oder „geniale“ Lösung eines gestellten Problems zu erwarten. Durch Optimierung seiner Komponenten und inneren Struktur wird dem Material „gelehrt“, die ihm übertragenen Aufgaben zur maximalen Zufriedenheit zu erfüllen.


Polymere Materialien sind ideale Kandidaten, um derartige Ziele zu erreichen. Einzelne Polymermoleküle bestehen aus einer enormen Zahl identischer Wiederholeinheiten, den Monomeren, die durch chemische Bindungen zu einem Makromolekül verknüpft sind. Solche Moleküle lassen sich synthetisch herstellen, kommen aber auch in der Natur vor. Aufgrund ihrer Größe ist es möglich, bereits auf einem einzigen Molekül unterschiedliche Funktionalitäten und Informationen zu speichern. Ein sehr prominentes Beispiel ist die menschliche DNA. Entlang dieses linearen Biopolymermoleküls ist über die räumliche Abfolge und Wiederholung von vier verschiedenen Monomeren die Erbinformation kompakt gespeichert. In gestrecktem Zustand ist das Molekül knapp zwei Meter lang. Wir haben es also im wahrsten Sinne des Wortes mit einem Makromolekül zu tun. Obwohl schätzungsweise wenige Kubikmeter DNA genügen, um das gesamte, globale menschliche Wissen zu kodieren, würden wir das Molekül für sich allein im obigen Sinne nicht als „intelligent“ bezeichnen. Die DNA kann zwar die Information tragen, wie auf externe Stimuli zu reagieren ist, benötigt im Organismus aber noch den biologischen Zellapparat, um entsprechende Aufgaben abzuarbeiten...

 

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Ein Fall für die nukleare Forensik Matthias Zähringer10/2019Seite 18

Ein Fall für die nukleare Forensik 

Woher stammt die Wolke aus Ruthenium-Wolke, die sich im Oktober 2017 über Europa ausbreitete?

5/2019Seite 45

Personalien

3/2019Seite 16

Die Geister, die ich rief

Carl Weinert, Berlin

Matthias Delbrück3/2019Seite 16

USA

Astronomische Wünsche / Wissenschaft im Shutdown

Alexander Pawlak1/2019Seite 12

Fortschritte für SESAME

Die Synchrotronquelle SESAME in Jordanien ist seit einem Jahr in Betrieb und soll weiter ausgebaut werden.

Maike Pfalz6/2018Seite 12

HZB: Lob und Verpflichtung

5/2018Seite 10

DFG: Neue Schwerpunkt­programme

Alexander Pawlak5/2018Seite 10

DFG: Förderung digital

Maike Pfalz6/2017Seite 6

SESAME öffnet sich

Januar 20171/2017Seite 1

Januar 2017

Mit dem BASE-Experiment am Antiproton Decelerator des CERN lassen sich Eigenschaften wie die Ladungs-zu-Masse-Verhältnisse von Antiprotonen und Protonen hochpräzise bestimmen. (S. Sellner / BASE, vgl. S. 31)

Selten schwerer NachweisStephan Fritzsche und Randolf Beerwerth1/2017Seite 20

Selten schwerer Nachweis

Resonante Laserspektroskopie ermöglichte es, erstmals einen atomaren Übergang im superschweren Element Nobelium zu messen.

12/2016Seite 8

DFG: Neue GRKs

JGU / TUM / Kerstin Sonnabend12/2016Seite 7

Tiefgekühlte Forschung

HZB / Maike Pfalz12/2016Seite 8

EMIL und die Materialdetektive

Johannes Bahrdt4/2015Seite 16

Auch im Röntgenbereich

Zu: „Der Dreh mit dem Licht“ von Monika Ritsch-Marte, Januar 2015, Seite 31.

Christian Thomsen, Martin Stutzmann, Lothar Ley und Bernhard Keimer4/2015Seite 52

Nachruf auf Manuel Cardona

Otto Schult4/2015Seite 16

Wärmespeicher in der Praxis

Zu: „Herausforderung Wärmespeicher“ von André Thess et al., Februar 2015, S. 33

Berenike Maier und Michael Lässig9/2014Seite 112

Mechanisms, Strategies, and Evolution of Microbial Systems

566. WE-Heraeus-Seminar

Hildegard Meyer-Ortmanns und Alberto Bernacchia9/2014Seite 111

The Versatile Action of Noise: Applications from Genetic to Neural Circuits

559. WE-Heraeus-Seminar

Klaus Lips, Bernd Rech und Robert Schlögl9/2014Seite 111

From Sunlight to Fuels

562. WE-Heraeus-Seminar

Michael Vogel2/2014Seite 12

Vorsorgender BlickEinfache KontrolleDrastischer EffizienzsprungEntwackelte Röntgenkamera

Axel Hoffmann und Christian Thomsen12/2013Seite 56

Nachruf auf Immanuel Joachim Broser

Mario Dähne, Udo W. Pohl und Holger Eisele12/2013Seite 57

Nachruf auf Hans-Eckart Gumlich

9/2013Seite 9

Grundsteinlegung für SWISS-FEL

Stefan Jorda9/2013Seite 8

Helmholtz-Zentrum Berlin: Abschied von der Neutronenforschung

Alexander Pawlak9/2013Seite 7

Von der Ionosphäre ins Zentrum der Milchstraße

Georg Hieronimus, Michael Hofmann und Philipp Seibt6/2013Seite 51

jDPG: Nach Berlin ruft der Norden

6/2013Seite 51

17. Deutsche Physikerinnentagung

Röntgenblick auf KunstwerkeIna Reiche4/2013Seite 31

Röntgenblick auf Kunstwerke

Wie nicht-invasive physikalische Verfahren unsichtbare Spuren ans Licht bringen

Die kunsthistorische und archäologische Forschung kann meist nicht alle Fragen zu einem Objekt und seiner Geschichte beantworten. Vielmehr sind ­chemisch­­- ­physikalische Methoden nötig, um archäo­logischen Fundstücken oder alten Kunstwerken wertvolle Informationen über Techniken, Lebens- und Denkweisen früherer Kulturen zu entlocken.

Je weiter man in der Menschheitsgeschichte zurückgeht, umso rarer werden materielle Spuren und Hinterlassenschaften und umso zahlreicher die Fragen. Zu den ältesten Kunstwerken zählen die paläolithischen Felsmalereien der weltberühmten Höhle von Lascaux. Doch womit genau malten und zeichneten die frühen Menschen? Was verraten die verwendeten Materialien über ihre Kultur? Die Wissenschaft, die solche auf den ersten Blick unsichtbaren Aspekte sichtbar macht, heißt Archäometrie. Ihre Methoden u. a. aus Physik und Chemie kommen mehr und mehr zum Einsatz, um Kunstwerke und Kulturgüter zu erforschen, sie zu datieren oder auf ihre Authentizität zu prüfen, die verwendeten Materialien genau zu bestimmen oder Erkenntnise über Herstellungstechniken oder den Gebrauch von Objekten zu gewinnen. Ist die Herkunft der verwendeten Rohmaterialien bekannt, können Historiker daraus Rückschlüsse auf vorhandene Handels­beziehungen ziehen.

Die naturwissenschaftliche Untersuchung von Kunstwerken und Kulturgütern begann Anfang des 19. Jahrhunderts mit der Pigmentanalyse. Der deutsche Chemiker Friedrich Rathgen gründete 1888 mit dem „Chemischen Laboratorium der königlichen Museen zu Berlin“ das erste eigenständige Museumslabor. Die sich daraus entwickelnde Disziplin führte zu Untersuchungen einer großen Anzahl an Kunstobjekten mit den zur jeweiligen Zeit verfügbaren Analyseverfahren.

Besonders Ende der 1960er- und Anfang der 1970er-Jahre öffneten weltweit chemisch-physikalische Museumslabore.
Die Palette der Methoden erweiterte sich in den letzten Jahrzehnten rasch: So dienen die Verhältnisse von bestimmten Elementen oder Isotopen, spezifische Ein­schlüsse und Phasen oder morphologische Charakteristiken auf der Mikro- oder sogar Nano­-Ebene dazu, Aussagen zu treffen, die rein kunsthistorischen oder archäologischen Betrachtungsweisen unzugänglich sind. Entscheidend ist, dass die Analysemethoden schneller und empfindlicher geworden sind. Meist genügen geringe Probenmengen. Doch der wertvolle Charakter vieler Kunstwerke verbietet oft sogar eine Probenentnahme, sodass Forscher nichtinvasive Verfahren einsetzen oder entwickeln müssen. ...

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Analyse auf dem TischUwe Bovensiepen6/2012Seite 26

Analyse auf dem Tisch

Die Nichtgleichgewichtsdynamik in Ferromagneten lässt sich elementspezifisch und auf Femtosekunden genau mit einem Laboraufbau analysieren.

Unterdrückter ImpulsKai Fauth und Björn Münzing5/2012Seite 22

Unterdrückter Impuls

In Metallclustern lässt sich der Übergang vom Atom zum magnetischen Festkörper untersuchen.

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