
Planeten enthalten mehr Wasser als gedacht
Neues Modell zeigt, dass sich das meiste Wasser im Innern der Exoplaneten befindet.

Neues Modell zeigt, dass sich das meiste Wasser im Innern der Exoplaneten befindet.

Erstmals wurde Wasser auf einem Planeten außerhalb unseres Sonnensystems nachgewiesen. Der Exoplanet HD 209458b besitzt erhebliche Mengen Wasserdampf in seiner Atmosphäre

Einige der Gesteinsplaneten könnten mehr Wasser enthalten als die Erde.

Lebensfördernde Eigenschaften von Monden um freifliegende Planeten analysiert.

Forscher können bestimmen, auf welchen Planeten Leben garantiert nicht existiert – und so die Suche eingrenzen.

Sieben erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima umkreisen vierzig Lichtjahre entfernten Stern.

Die Trappist-1-Planeten könnten aus ähnlichem Material bestehen.

Gasförmiges Wasser in planetenbildender Scheibe gibt Hinweis auf Herkunft von Wasser.

Einem internationalen Forscherteam ist es nach eigenen Aussagen "erstmals überzeugend" gelungen, Wasser in der Atmosphäre eines heißen extrasolaren Planeten nachzuweisen.

Bislang kleinster Exoplanet mit Wasser in der Atmosphäre identifiziert.

Ozeanplaneten weniger lebensfreundlich als vermutet.

Neues Modell liefert Indiz für Wassergehalt von Exoplaneten anhand ihres Alters.

Leichtester per Radialgeschwindigkeitsmessung gefundener Planet hat nur die halbe Masse der Venus.

Berechnungen zeigen, dass die Monde auch eine Atmosphäre haben können.

Infrarot-Beobachtungen der Mars-Atmosphäre lassen auf ehemaligen Ur-Ozean schließen.

Die jüngsten Ergebnisse der Exoplanetenforschung stellen die Forscher vor neue Rätsel.

Weltraumteleskop Herschel löst zwei Jahrzehnte altes Rätsel – Verteilung des Wassers offenbart seine Herkunft.

Atmosphären „heißer Jupiter“ sind erheblich unterschiedlicher als erwartet.

Wasserdampf in der Scheibe um einen jungen Stern gefunden – genau dort, wo möglicherweise Planeten entstehen.
• 4/2018 • Seite 18Neue Messungen und Analysen weisen auf eine felsige Struktur bei den Planeten des Sterns Trappist-1 hin. Die erdähnlichen Planeten könnten Atmosphären sowie flüssiges Wasser auf ihrer Oberfläche besitzen.

Schicht aus Hochdruckeis trennt Atmosphäre vom Meeresboden.

Der Mars hat an seinem Südpol ein Meer aus Eis. Die Eisschicht soll so groß sein, dass sie beim Abschmelzen den gesamten Planeten etwa elf Meter hoch mit Wasser bedecken würde.

Nachweis stützt die These, dass das Wasser auf der Erde nicht von Kometen stammt.

Messungen von Rosettas Instrument Rosina stößt Fragen über die Herkunft des Wassers auf der Erde wieder an.

Ferne Asteroiden dürften beträchtliche Wassermengen zur Erde gebracht haben.

NASA versucht das Einfrieren der Sonde in den eisigen Temperaturen noch um einige Wochen hinauszuzögern
Die US-Raumsonde hat den Mars-Winter wie erwartet nicht überstanden.
• 5/2009 • Seite 31Die Erde lässt sich besser verstehen, wenn wir ihre nahen Verwandten genauer kennen. Daher haben viele Raumsonden die Planeten und Monde unseres Sonnensystems unter die Lupe genommen und dabei u. a. Vulkanismus gefunden, der Auskunft über das Innere eines Himmelskörpers gibt. Einige Planeten besitzen ein Magnetfeld, das sich in den planetaren Raum ausbreitet und wie ein Schutzschild wirkt. Spannend bleibt die Suche nach Wasser auf anderen Planeten und Monden. Kann es dort Leben geben? Zusätzlich zur gedruckten Fassung enthält die Online-Version des Artikels eine Tabelle der geplanten und abgeschlossenen Planetenmissionen.

Sonnenabstand beeinflusst frühe Entwicklung und Lebensfreundlichkeit terrestrischer Planeten.

Lebensfreundlichere Bedingungen für erdgroße Planeten in engen Bahnen um Zwergsterne.

Zwei Planeten kreisen um den sehr alten Stern in Sonnennähe, einer könnte lebensfreundlichen Eigenschaften besitzen.

Jahresrückblick Planetenforschung und Geophysik 2019.

Super-Erde in lebensfreundlicher Zone um aktivitätsschwachen roten Zwergstern entdeckt.

Astronomen haben nach eigenen Angaben den ersten bewohnbaren Planeten außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt.

Gebunden rotierende Planeten können ihre Drehachse ändern, sofern sie geologisch aktiv sind.

Wasser um einen jungen Stern in einer massereichen Sternentstehungsregion nachgewiesen.

Jahresrückblick Sonnensystemforschung und Geophysik 2021.

Mit Hartley-2 haben Wissenschaftler erstmals einen Schweifstern entdeckt, dessen Wasser dem auf der Erde gleicht.

2012 war auch für die Planetenforschung ein aufregendes Jahr mit spannenden Entwicklungen.

Exoplaneten waren während ihrer Entstehung nicht von massiven Einschlägen und betroffen.

Neues Instrument NEAR sucht das Sternsystem Alpha Centauri nach Exoplaneten in der habitablen Zone ab.

Bei extremen Drücken und hohen Temperaturen, wie sie im Erdinnern herrschen, verwandelt sich Wasser in ein aggressives Lösungsmittel.

Im eisigen Winter auf dem Mars gibt es nicht mehr genügend Sonnenschein für die Sonde.

Neue Daten der Raumsonde MESSENGER belegen die Existenz gefrorenen Wassers in den schattigen Polkratern des sonnennahen Planeten.
Von der Planetenforschung bis zur Zellbiologie reicht die Themenpalette, die die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) mit ihrer Frühjahrstagung an der Universität Kiel abdeckt.

ALMA-Beobachtungen zeigen große Menge an organischen Verbindungen in jungem Sternensystem.

Wasser entsteht in Kometen auf ungewöhnlichem Wege.

Simulationen zeigen Wasseranteil von mehr als zehn Prozent.

Ein Großteil des Wassers auf der Erde und in den Kometen stammt aus dem interstellaren Raum.

Der 40 Lichtjahre entfernte, erdähnliche Exoplanet GJ 1214b ist in Wasserdampf oder Dunstschichten gehüllt - die genaue Zusammensetzung ist noch ungeklärt.

Fast zehn Monate nach ihrem Start soll die US-Raumsonde «Phoenix» am 25. Mai auf dem Mars landen, um erstmals nach Lebensspuren am vereisten Nordpol des Roten Planeten zu suchen.

Bei der riskanten Mars-Landung der US-Raumsonde «Phoenix» am kommenden Sonntag unterstützt Europas Mars-Sonde «Mars-Express» die Landung der Sonde.

Eine US-Raumsonde ist am Samstag vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida aus zum Mars gestartet.

Das Mainzer Mössbauer-Spektrometer MIMOS II ist mit der US-Sonde "Spirit" auf dem Mars gelandet - erste Tests sind positiv.

Simulationen lassen schützende Rolle von Gasriesen für erdähnliche Planeten erwarten.

34 Teleskope suchen nach Sternsystem, das unserem ähnelt und den Planeten darin.

Ein an der TU Berlin entwickelter Open-Source Code kann Bilder von Regionen erstellen, die anderweitig nicht zugänglich sind.

Auch kleinere Planeten lassen sich mit kombinierter Methode direkt abbilden.

Der Stern 55 Cancri im Sternbild Krebs besitzt das bislang größte bekannte Planetensystem außerhalb unseres eigenen.

Oberfläche von Proxima Centauri B lebensfreundlicher als bislang angenommen.

Neue Erkenntnisse zu den ungewöhnlichen Magnetfeldern von Uranus und Neptun.

In der Scheibe um einen jungen Stern orten Forscher erstmals große Mengen von Wasser.

Die Eigenschaften von Wasser unter extremen Bedingungen wie bei Eismonden und tief in Planeten sind Titelthema der neuen „Physik in unserer Zeit“.

Forscher der Europäische Südsternwarte(ESO) entdeckten 3 Planeten in einem 41 Lichtjahre entfernten Sonnensystem im Sternbild Puppis.

Die Erde erhielt ihr Wasser vor allem durch Planetesimale, die bei niedrigen Temperaturen im äußeren Sonnensystem entstanden sind.
• 10/2017 • Seite 35Neue experimentelle Methoden und die Entdeckung erdähnlicher Exoplaneten bieten vielversprechende Ansätze, um der Entstehung des Lebens auf die Spur zu kommen.
Die Frage nach dem Ursprung des Lebens ist alt und trotz vieler Ansätze noch unbeantwortet. Die Entdeckung extrasolarer Gesteinsplaneten hat das Interesse daran neu entfacht und in einen astronomischen Kontext gestellt. Neue Konzepte, um den Übergang von lebloser zu lebender Materie zu verstehen, erfordern es, physikalische und chemische Perspektiven stärker zu berücksichtigen.
Die Entstehung des Lebens auf der Erde und möglicherweise auf anderen erdähnlichen (terrestrischen) Planeten steht am Ende einer langen Kette von Entwicklungsprozessen im Universum, von der Bildung der Galaxien bis hin zur Entstehung von Sternen und der mit ihnen verbundenen Planetensysteme [1, 2]. Die Entwicklung von Sternen hängt wiederum unmittelbar mit der Kernsynthese der für das Leben notwendigen Elemente zusammen, seien es Kohlenstoff, Sauerstoff und Stickstoff oder Phosphor und Schwefel. Zusammen mit Wasserstoff bilden sie die Grundelemente für die DNA, welche die Erbinformation trägt, und die in Proteinen vorkommenden Aminosäuren.
Unterdessen deuten viele astronomische Beobachtungen darauf hin, dass die Mehrzahl der Planeten Gesteinsplaneten sind, wie etwa der kürzlich um den sonnennächsten Stern Proxima Centauri entdeckte Planet [3] (Abb. 1). Dieser gehört zu einer Handvoll bislang entdeckter Gesteinsplaneten, die sich in der „bewohnbaren“ Zone befinden (Abb. 2), also dort, wo flüssiges Wasser existieren könnte. Proxima Centauri (Spektralklasse M6) ist allerdings ein sehr aktiver Stern, sodass unklar bleibt, ob tatsächlich Wasser auf dem Planeten existieren kann...

Der Trabant Gliese 581g liegt mitten in der bewohnbaren Zone - möglicherweise befindet sich flüssiges Wasser auf seiner Oberfläche.

Wasserrecycling kann Exoplaneten vor Verlust des wichtigen Rohstoffs schützen.

Neue Messungen von Mars-Raumsonden stützen die These, dass der Rote Planet früher viel wärmer und feuchter was als heute.

Hochdruckexperimente belegen, dass Ozeane auf Wassereisplaneten Magnesium auslaugen.

HAT-P-11b ist der kleinste und kühlste Planet eines anderen Sterns, bei dem Astronomen Wasser nachweisen konnten.

Forscher wollen eine zweite Erde mit möglicherweise ähnlichen Bedingungen wie bei uns und „idealen Voraussetzungen“ für das Entstehen von Leben entdeckt haben.

Mars-Flusstäler weisen typische Struktur von Erosion durch Starkregen auf.

Der fünfte Planet des Sterns Kepler-186 ist etwa erdgroß und kreist in der lebensfreundlichen Zone.

Schicht in der oberen Atmosphäre des Planeten reflektiert die Strahlung des Zentralsterns ungewöhnlich stark.
• 2/2012 • Seite 25Unter den vielen entdeckten Exoplaneten könnten auch solche sein, die Leben tragen. Die große Herausforderung ist, dies aus riesiger Entfernung nachweisen zu können.
Mit der Entdeckung der ersten erdähnlichen Planeten außerhalb unseres Sonnensystems ist die faszinierende Frage nach Leben im All ins Blickfeld der Forschung geraten. Die spektralen Signaturen in den Atmosphären extrasolarer terrestrischer Planeten könnten dafür die entscheidenden Indizien liefern. Die Entdeckung einer „zweiten Erde“ wäre damit in naher Zukunft greifbar.
Gibt es Leben in All? Diese Frage beschäftigte schon antike Philosophen wie Lukrez, der über „andere Erden“ spekulierte. Im Mittelalter postulierte Giordano Bruno nicht nur ein unendliches All, sondern auch, dass „unzählige Welten ähnliche dieser Erde“ existieren. Für viele Jahrhunderte blieb die Frage nach Planeten und erst recht Leben außerhalb unseres Sonnensystems rein philosophisch. Nicht einmal zwanzig Jahre ist es her, dass der Schweizer Astronom Michel Mayor mit seinem Mitarbeiter Didier Queloz im Jahr 1995 erstmals einen Planeten um einen Stern im Sternbild Pegasus ähnlich unserer Sonne entdeckte, was ein amerikanisches Team kurz danach bestätigte. Vorher hatte es allerdings schon Beobachtungen gegeben, die zumindest Rückschlüsse auf die Existenz von Exoplaneten erlaubten, wie z. B. ein substellares Objekt und drei Planeten, die um die Überreste eines Sterns (Pulsar) kreisten. Doch erst mit der Entdeckung von 51 Pegasi b, einem heißen Gasplaneten, war die Existenz extrasolarer Planeten unzweifelhaft erwiesen.
Heute halten die Entdeckungen kleiner, teilweise felsiger Planeten die Welt der Astronomie in Atem. Die Frage, wie nah wir davor stehen, eine „zweite Erde“ zu entdecken, ist ins Zentrum des Interesses gerückt. Könnten um andere Sterne Planeten kreisen, die Leben tragen? Darauf gibt es (noch) keine Antwort, aber durchaus mögliche Indizien. ...

NASA begeistert über Panoramabilder. «Es ist, als stehe man am Grand Canyon und habe die Gelegenheit, von verschiedenen Seiten hinunterzublicken, bevor man hinabsteigt».

Isotopenanalyse deutet auf Asteroiden als gemeinsamen Wasserlieferanten für beide Himmelskörper.

Ionensonde lieferte die Altersdatierung des Flensburg-Meteoriten.

Eiskristalle rieseln aus dünnen Wolken auf die Oberfläche des roten Planeten herab.

Forscher rekonstruieren Geschichte der Bombardierung mit kosmischen Körpern vor vier Milliarden Jahren.

Nach einem neuen Modell scheint der Erdkern - zumindest teilweise - durch Mischen von Kernen älterer Protoplaneten entstanden zu sein.

Zwei erdähnliche Planeten umkreisen Teegardens Stern.

Keck-II-Teleskop entdeckt Spuren des Niederschlags in der Ionosphäre Saturns.

Eine Analyse von Staub in der Mars-Atmosphäre lässt darauf schließen, dass der rote Planet schon seit langem trocken und kalt ist.

Der Planet soll früher ein vermutlich wärmeres und feuchteres Klima gehabt haben.
• 6/2013 • Seite 22Das Kepler-Team vermeldet die Entdeckung zweier etwa erdgroßer Planeten in der habitablen Zone.

Erdähnlicher Planet umkreist Zwergstern in der habitablen Zone.

In einem astrophysikalischen Großprojekt untersuchen 90 Forscher die Voraussetzungen für Leben auf anderen Planeten.

Jubel bei der Nasa: Nach der Bilderbuchlandung beginnt die US-Marssonde «Phoenix» nun mit der Suche nach Spuren von Leben.

Simulationen zeigen, wie viel Wasser auf dem Exoplanaten Proxima Centauri b vorhanden sein könnte.

Planet befindet sich in einer habitablen Zone und könnte Bedingungen für flüssiges Wasser erfüllen.

Früh durch radioaktiven Zerfall aufgeheizte innere Planeten spalteten sich von später entstandener äußerer, feuchter Planetenpopulation ab.

Die Proto-Erde bildete sich in drei Millionen Jahren, lebensnotwendige Elemente wie Wasser oder Kohlenstoffverbindungen jedoch brachte erst eine spätere planetare Kollision.

Der sogenannte Exoplanet hat nur knapp die doppelte Masse unserer Erde

Warme Mini-Neptune geben Aufschluss zur Beobachtung von erdähnlichen Transitplaneten.
Die Pierre-Auger-Kollaboration findet Hinweise darauf, dass Aktive Galaktische Kerne kosmische Teilchen auf höchste Energien beschleunigen.

Kurz vor Einsetzen der Sternentstehung frieren schwere Moleküle in der zentralen Region einer prästellaren Wolke an Staubkörnern ein.

Molybdän-Messungen klären die Frage, auf welchem Weg das Wasser zu uns kam.

Menschliches Versagen bei der NASA hat zum Verlust der Sonde Mars Global Surveyor im November vergangenen Jahres geführt.
• 5/2020 • Seite 28Unter der Eiskruste des Saturnmondes Enceladus könnten einfache Lebensformen existieren.
Flüssiges Wasser, Energie und Bausteine organischer Chemie gelten als Voraussetzung für die Entwicklung des Lebens auf der Erde. Eine Mission zum Saturnmond Enceladus könnte klären, ob dort ebenfalls Leben möglich ist.
Ob die Erde der einzige Ort im Universum ist, an dem es Leben gibt, beschäftigt die Menschheit bis heute so sehr, dass der jüngste Physik-Nobelpreis die Entdeckung eines Exoplaneten um einen sonnenähnlichen Stern auszeichnete. Bei der Suche nach extraterrestrischen Lebensformen geht es zunächst meist darum, flüssiges Wasser zu finden. Daher ist die „habitable Zone“ definiert als der Abstandsbereich, in dem sich ein Planet von seinem Zentralgestirn befinden muss, damit Wasser dauerhaft in flüssiger Form als Voraussetzung für erdähnliches Leben auf der Oberfläche vorliegen kann.
Wasser allein reicht jedoch nicht aus, um Organismen hervorzubringen. Astrobiologen zählen außerdem eine konstante Energiequelle und „biogene“ Elemente, darunter Kohlenstoff, Wasserstoff, Schwefel oder Phosphor, als Grundvoraussetzungen auf. Entsprechend beschreiben auch Evolutionsbiologen das Milieu um die sogenannten Schwarzen und Weißen Raucher am Boden der Tiefsee als das optimale Szenario, in dem wahrscheinlich vor mehr als 3,8 Milliarden Jahren aus leblosen Kohlenstoffverbindungen die ersten, wenngleich noch primitiven Lebensformen des Planeten Erde entstanden.
Bei diesen Rauchern handelt es sich um hydrothermale Quellen, angetrieben durch geologische Aktivität: Heißes, mit alkalinen Elementen und Sulfiden angereichertes Wasser dringt aus der Erdkruste durch das Gestein. Beim Kontakt mit dem kalten, pH-sauren Ozeanwasser fallen die mitgeführten Stoffe aus und bilden die Schornsteine der Raucher. Außerdem entstehen kleine Partikel die – je nach Zusammensetzung – als schwarze oder weiße Wolken aus den Schornsteinen quellen. Solche Umgebungen, in denen Wasser, Energie und Bausteine organischer Chemie vorliegen, gelten als Voraussetzung, um extraterrestrisches Leben zu ermöglichen. Diese Bedingungen könnten auf Exoplaneten vorliegen. Allem Anschein nach finden sie sich aber auch weit außerhalb der habitablen Zone unseres Sonnensystems, beispielsweise auf dem Saturnmond Enceladus. (...)

Supererde und Sub-Neptun um roten Zwerg entdeckt.

Random-Forest-Ansatz hilft bei der Analyse von Exoplaneten-Atmosphären.

Einer von drei neuentdeckten Planeten in nur 31 Lichtjahren Entfernung könnte sogar habitabel sein.

Auf dem Mars gibt es Ablagerungen, die vermutlich von Wasserflüssen während der vergangenen sieben Jahre dorthin transportiert worden sind.

Je größer ein Planet, desto mehr Wasserstoff und Helium umgibt ihn.

Auch in Planetensystemen mit "heißen Jupitern" kann es erdähnliche Planeten in der lebensfreundlichen Zone geben.

Phasenübergang einer Wasserschicht auf einem Alkalimetall-Tropfen.

Zwei neu entdeckte Super-Erden sind in der habitablen Zone um ihren kühlen Stern.

Das Kepler-Weltraumteleskop entdeckt einen Exoplaneten mit dem 2,4-fachen Erdradius, der um einen sonnenähnlichen Stern kreist. Für die Nasa ein „Meilenstein auf der Suche nach einer Zweiten Erde“. Doch zahlreiche Experten äußern Skepsis.

Die Migration von Planeten könnte erklären, warum Exoplaneten mit doppeltem Erdradius selten sind.

Zur Tagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Freiburg werden rund 1.000 Fachleute aus dem In- und Ausland erwartet.
• 11/2016 • Seite 22In der habitablen Zone von Proxima Centauri wurde ein Planet mit einer erdähnlichen Masse entdeckt.

Zwei Super-Erden des Sterns Kepler-62 kreisen in der richtigen Entfernung für flüssiges Wasser auf der Oberfläche.

Vergleichende Erforschung von Erde und Venus soll besseres Verständnis der Klimastabilität und Bewohnbarkeit von Planeten ermöglichen.

Überraschender Fund des Kepler-Weltraumteleskops zeigt die Verdunkelung eines Binärsystems durch gleich zwei vorbeiziehende Planeten.

Kepler 37b ist kleiner als Merkur – und damit kleiner als alle Planeten unseres Sonnensystems.

Suche in M 67 offenbart drei Planeten, darunter den ersten um einen sonnengleichen Stern in einem Haufen.
• 10/2017 • Seite 41Die faszinierenden Eigenschaften von Wasser lassen sich nicht allein durch die Existenz von Wasserstoffbrückenbindungen erklären.
Der einfache Aufbau von Wassermolekülen aus einem Sauerstoffatom und zwei Wasserstoffatomen lässt nicht ahnen, wie zahlreich die Anomalien des Wassers sind. Die Fähigkeit, Wasserstoffbrückenbindungen aufzubauen, reicht nicht aus, um alle Besonderheiten zu erklären. Erst das Einbeziehen des komplizierten Zusammenspiels mit weiteren Eigenschaften des Moleküls erlaubt ein tieferes Verständnis.
Wasser ist auf unserem Planeten allgegenwärtig und zugleich die einzige Substanz, die unter natürlichen Bedingungen in allen drei Aggregatzuständen existiert. Wasser ist die Grundlage unseres Lebens und beeinflusst es auf globalen und mikroskopischen Skalen. Es bedeckt mehr als 70 Prozent der Erde – in Form von Ozeanen, Seen, Flüssen, Gletschern und den Eiskappen sowie als Grundwasser. Das weitgehend ausgeglichene Klima unserer Erde beruht auf seiner hohen Wärmekapazität. Die Atmosphäre enthält nur einen geringen Anteil von etwa 10–5 des gesamten Wassers als Dampf, Wolken oder Regentropfen. Weil dieses Wasser 37-mal pro Jahr ausgetauscht wird, ergibt sich eine enorme Regenmenge von 2,2 1014 m3 [1]. Das entspricht einer gleichmäßigen Überdeckung der Erdoberfläche mit einer Wasserschicht von 44 cm. Der Wasseraustausch beeinflusst das Wetter maßgeblich und versorgt Pflanzen als Regen mit der für das Wachsen und Überleben notwendigen Wassermenge. Kontinuierlich greift der Niederschlag geologische Strukturen und menschliche Bauten bis hin zur Zersetzung an.
Die enorme Bedeutung von Wasser für die Biosphäre verdeutlicht bereits der hohe Wasseranteil von Lebewesen. Wir Menschen bestehen im Mittel aus bis zu 70 Prozent Wasser, bei wirbellosen Meerestieren steigt dieser Anteil auf bis zu 96 Prozent. Molekulare Lebensvorgänge verlaufen nahezu ausschließlich in wässriger Phase. Dabei ist Wasser nicht nur neutrales Medium, in dem spezifische Partner chemisch reagieren, während seine große Wärmekapazität und Verdampfungswärme für optimale Temperaturen sorgen. Vielmehr beeinflussen seine speziellen Eigenschaften biologische Strukturen wie die Doppelhelixstruktur der DNS und die Konformation von Proteinen, sodass es eine wesentliche Komponente in der Wirkungsweise von Lebensvorgängen auf molekularer und zellulärer Ebene darstellt...

Neue Bilder der NASA-Raumsonde „Mars Reconnaissance Orbiter“ zeigen erstmals Spuren von fließendem Wasser auf der Mars-Oberfläche, damit rückt die Suche nach Leben auf dem Roten Planeten immer näher.

Hätte unser Planet nicht die Fähigkeit, Sauerstoff in den Tiefen ihres Mantels zu speichern, gäbe es auf ihm vermutlich kein Leben.

Neugegründete Deutsche Astrobiologische Gesellschaft widmet sich der Entstehung von Lebewesen.

Neue Analysemethode spürt kleine Exoplaneten, die bisherige Suchen übersehen haben.

Bislang beste Kandidaten für die Suche nach Leben jenseits des Sonnensystems entdeckt.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) präsentiert "Das neue Bild vom Nachbarn Mars" in Münster. Die Ausstellung zeigt faszinierende 3-D-Bilder vom Mars.

Der Mars hat die menschliche Fantasie stets beflügelt. Landeversuche auf dem Roten Planeten schlugen oft fehl.

Highlights 2004 - vom Wettrennen im All, über Wasser auf dem Mars bis hin zu messerscharfen Saturnringen.

Innovative Verfahren zeigen gutes Potenzial zur Wasserreinigung.

Neues Forschungsbündnis setzt Impulse für interdisziplinäre Forschung: Schwerpunkt Liquids, Soft Matter und Erdsystemforschung.
• 11/2015 • Seite 29An Grenzflächen bilden Wassermoleküle eine Schicht mit völlig neuartigen Eigenschaften.
Flüssiges Wasser und Eis sind zwar chemisch identisch, haben aber physikalisch völlig unterschiedliche Eigenschaften. Weit weniger geläufig ist die Tatsache, dass Wasser auch im flüssigen Zustand nicht immer gleich ist. Grund ist die räumlich ausgedehnte Struktur des Netzwerks aus Wasserstoffbrücken. Wird dieses nämlich von einer Grenzfläche durchschnitten, entsteht ein neuer Typus flüssigen Wassers: Grenzflächenwasser. Dessen Eigenschaften unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht und oft fundamental von normalem, flüssigem Wasser („Bulk“-Wasser).
Flüssiges Wasser ist die wichtigste Substanz auf unserem Planeten, ohne die Leben in der bekannten Form nicht möglich wäre. Jahrzehntelange Forschung hat zu einem guten, wenngleich längst nicht vollständigen, Verständnis von Bulk-Wasser auf molekularer Ebene geführt. In direkter Nachbarschaft zu einer Begrenzung jedoch bilden die Wassermoleküle eine dünne Schicht mit oftmals gänzlich neuen Eigenschaften. Dieses Grenzflächenwasser, das z. B. in der Umgebung von Zellmembranen, Proteinen oder auch makroskopischen Oberflächen auftritt, ist in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus der wissenschaftlichen Anstrengungen von Physikern, Chemikern und zum Teil auch Biologen gerückt. In lebenden Zellen ist die Konzentration an biologischen Molekülen oft sogar so hoch, dass ein Großteil des Wassers in solchen Grenzschichten vorliegt [1]. Trotzdem galt Wasser lange Zeit nur als passive Hintergrundsubstanz für biologische Prozesse − deutlich weniger interessant als Proteine oder DNA. Inzwischen aber wird die zentrale Rolle von Wasser als aktiver, gleichwertiger Partner in der Maschinerie des Lebens immer deutlicher.
Flüssiges Wasser bildet ein molekulares Netzwerk, in dem jedes Wassermolekül mit durchschnittlich knapp vier Nachbarn verbunden ist. Zentrales Bindeglied sind dabei die Wasserstoffbrücken (H-Brücken). Bei diesen handelt es sich um intermolekulare Bindungen zwischen einem partiell positiv geladenen Wasserstoffatom und einem partiell negativ geladenen Partner. In reinem Wasser ist letzterer immer das Sauerstoffatom eines anderen Wassermoleküls, an Grenzflächen jedoch können auch H-Brücken zwischen Wasser und dem begrenzenden Molekül entstehen. Die Bindungsenergie einer typischen Wasserstoffbrücke in Wasser liegt bei etwa 4kBT. In reinem flüssigen Wasser besitzt jedes Molekül im Schnitt nHB = 3,5 H-Brücken [1]. Die Tatsache, dass nHB < 4 ist, also kleiner als die Zahl der Bindungen in einer idealen tetraedrischen Struktur, belegt den Einfluss thermischer Fluktuationen und den transienten Charakter des Netzwerks...
Im Zuge der Französischen Revolution gab es große Anstrengungen, das damals verworrene Messwesen zu vereinheitlichen. So sollte z. B. das Längenmaß nicht mehr „auf der Armlänge eines König basieren". Heute stellt sich die Suche nach universellen Maßeinheiten aufs Neue: Die Basiseinheiten sollen künftig mit Hilfe von Naturkonstanten definiert werden, um sie so unabhängig von physikalischen Maßverkörperungen, sog. Artefakten, oder speziellen Messvorschriften zu machen. Auch das „Kelvin", die Einheit der Temperatur, gilt es nun neu zu definieren.

Kepler 10b, der kleinste bisher entdeckte Planet außerhalb des Sonnensystems, hat eine ähnliche Dichte wie die Erde.

Jahresrückblick Sonnensystemforschung 2015: Erstmals besuchten Raumsonden Pluto und Ceres.

Die Planeten des Sterns HR 8799 dürften gar nicht existieren – und die Atmosphäre des Planeten WASP-12b widerspricht theoretischen Modellen.

Ablagerung und Erosion formten die nordpolare Eiskappe auf dem Roten Planeten.

Die Objekte gelangten durch komplexe dynamische Prozesse aus dem äußeren Sonnensystems in den Asteroidengürtel.
Matthias Maurer ist bereit für seine erste Mission zur Internationalen Raumstation.

Beobachtungen zeigen: Staubpartikel im All sind mit Eis vermischt.
Am European XFEL erweitert die Helmholtz International Beamline for Extreme Fields die Experimentiermöglichkeiten.

Die NASA beendet die erfolgreiche Kepler-Mission zur Suche nach Exoplaneten.

Ausstellungen in Basel und Göttingen bieten wissenschaftliche Bezüge und ungewöhnliche Perspektiven.

Der freigelegte Kern von Exoplanet TOI 849 b hat die gleiche Größe wie Neptun.

Heidelberger Forschungsgruppen gründen Initiative zur Erforschung der Ursprünge des Lebens.
TitelbildWelche Rolle Wasser in der Dynamik des Inneren von Erde und Planeten sowie in vielen astrophysikalischen Prozessen spielt, ist noch weitgehend unklar. Dies liegt hauptsächlich an der Unzugänglichkeit solcher Orte.
Daher kommt Laborexperimenten, die extreme Bedingungen im Inneren
von Planeten und im Weltall zugänglich machen, eine hohe Bedeutung zu. In Kombination mit modernen Methoden zur Aufklärung der Struktur und Dynamik erlauben diese Methoden, Befunde aus der Ferne zu treffen.
Bild: NASA/JPL-Caltech
Free Access
Enrico Ellinger, Leonard Köllenberger, Lisa Schlüter
Neutrinos sind die häufigsten Materieteilchen im Universum. Aber viele ihrer Eigenschaften wie ihre Masse sind bis heute unbekannt. Das Karlsruhe Tritium Neutrino Experiment (KATRIN) stellt nun die neuen Ergebnisse der aufwendigsten Massenbestimmung der Geschichte vor: Neutrinos sind leichter als 0,8 eV, was weniger als einem Fünfhunderttausendstel der Elektronenmasse entspricht.
M. Renee Bellinger, Uwe Hartmann, Michael Winklhofer
Singvögel und Lachsfische sind die bekanntesten Beispiele von Tieren, die sich bei ihren langen Wanderungen auch am Magnetfeld der Erde orientieren. Der Nachweis von kleinen Clustern aus Magnetit in den Sinneszellen von Lachsfischen weist nun auf hochinteressante evolutionäre Entwicklungen, ausgehend von Archäen, hin.
Zunehmende Temperaturen auf der Südhalbkugel des Roten Planeten lassen das Eis auf den Dünen schmelzen.
Florian Kroll, Karl Zeil, Florian-Emanuel Brack, Elke Beyreuther
Durch Hochleistungslaser getriebene Protonenquellen stellen eine interessante Ergänzung zu konventionellen Protonenbeschleunigern dar, insbesondere für die radiobiologische Forschung. Unserem interdisziplinären Forschungsteam ist es erstmals gelungen, eine radiobiologische Kleintierstudie mit laserbeschleunigten Protonen durchzuführen.
Open Access
Thomas Loerting, Hanns-Peter Liermann
Welche Rolle Wasser in der Dynamik des Inneren von Erde und Planeten sowie in vielen astrophysikalischen Prozessen spielt, ist noch weitgehend unklar. Dies liegt hauptsächlich an der Unzugänglichkeit solcher Orte. Daher kommt Laborexperimenten, die extreme Bedingungen im Inneren von Planeten und im Weltall zugänglich machen, eine hohe Bedeutung zu. In Kombination mit modernen Methoden zur Aufklärung der Struktur und Dynamik erlauben diese Methoden, Befunde aus der Ferne zu treffen.
Bild: NASA/JPL-Caltech
Open Access
„Tee, Earl Grey, heiß!”: In der Science-Fiction-Serie Star Trek produzieren Replikatoren, in Sekundenschnelle und scheinbar aus dem Nichts, Bauteile und Dinge des täglichen Bedarfs. Der Traum, diese Wundermaschinen zu realisieren, inspiriert Wissenschaft und Industrie seit Langem. Konventionelle 3D-Drucker waren der erste Schritt, doch nun ist eine neue Technologie für die schnelle Erzeugung von Objekten direkt im freien Volumen eines Ausgangsmaterials im Entstehen.
Hagel, Starkwind, Starkniederschläge und Überschwemmungen: Extreme Unwetter werden durch den Klimawandel häufiger. Um sie mit genaueren Wettervorhersagen rechtzeitig erkennen und warnen zu können, benötigt die Meteorologie präzisere Informationen über den Zustand der Atmosphäre. Das ist die Aufgabe der dritten Generation von Meteosat-Wettersatelliten. Der erste Satellit soll im Dezember 2022 gestartet werden.
Open Access
Leopold Mathelitsch, Ivo Verovnik
Bei Musik und Sprache denkt man automatisch an harmonische Klänge. Rauschen ist jedoch ebenfalls ein essentieller Bestandteil, insbesondere beim Sprechen. Es wird sogar medizinisch genutzt. (Foto: © Adobe stock)
Stefan Kirchner, Silke Bühler-Paschen
Vor knapp 90 Jahren wurde der Kondo-Effekt erstmals experimentell beobachtet. Es dauerte 30 Jahre, bis eine theoretische Erklärung gelang. Heute ist Kondo-Physik akueller denn je.
Der erste Nachweis solarer Neutrinos vor 50 Jahren sorgte für ein Rätsel.
Dominik Dorsel, Sebastian Staacks, Heidrun Heinke, Christoph Stampfer, Jochen Kuhn, Thomas Wilhelm
Die Arduino-Bibliothek phyphoxBLE ermöglicht die einfache Übertragung und Darstellung der mit selbst erstellten Sensormodulen gewonnenen Messdaten auf ein Smartphone. Ein Beispiel sind die hier vorgestellten CO2-Monitore. Sie können zur Raumluftüberwachung während einer Pandemie eingesetzt werden, aber auch für naturwissenschaftliche Experimente.
Sein Modell des Magnetismus wird zu einer wissenschaftlichen Erfolgsgeschichte, ohne dass er dies über viele Jahre lang mitbekommt.
Wie wird wissenschaftlich über etwas geschrieben, das nicht in das Weltbild passt?
Free Access

Was macht den Boden unter den Kontinentalplatten der Erde weich und nachgiebig? Und warum gibt es auf Mars oder Venus keine Plattentektonik?

Detailreiches Spektrum erlaubt Rückschlüsse auf die Entstehung von Riesenplanten.

Rätselhafter Gasklumpen in der Trümmerscheibe um Beta Pictoris.

Jahresrückblick 2013: Viel Neues vom äußeren Erdkern, der Klimageschichte des Mars, den Monden des Sonnensystems und exotischen Exoplaneten.

Neue Methode kann die Erforschung von Planeten oder Fusionsreaktoren erleichtern.

Verlängerte Mission dauert noch bis zur Sommersonnenwende auf der Nordhalbkugel des Ringplaneten, 2017.

Nach erfolgreicher Begutachtung ist „Die ersten zehn Millionen Jahre des Sonnensystems“ in die letzte Förderperiode gegangen.

Isotopenmessungen an Meteoriten widersprechen Kometen-Hypothese.

Lisa Kaltenegger zum Mitglied der Simons-Stiftung ernannt.

Vergleich mit aktivem Stern Kappa Ceti zeigt, wie das Erdmagnetfeld die Entstehung von Leben möglich gemacht hat.

Die ersten Farbbilder und regulären wissenschaftlichen Daten des James-Webb-Weltraumteleskops sind veröffentlicht worden.

Abermilliarden von Gesteinsplaneten wie die Erde kommen in den habitablen Zonen Roter Zwerge vor.

Nach gut dreieinhalb Jahren ist das flüssige Helium des europäischen Weltraumteleskops aufgebraucht.

Unter hohem Druck können sich Wassermoleküle zu quadratischen Eiskristallen anordnen.

Der bislang kleinste bekannte extrasolare Planet trägt den Namen CoRoT-Exo-7b und ist knapp zweimal so groß wie die Erde

Trotz permanenter Tag- und Nachtseite kann der Planet Gliese 581d ein stabiles Klima haben und wäre damit der erste entdeckte habitable Exoplanet.

Elektromagnetische Induktion kann Planeteninneres zum Schmelzen bringen.

Hoher Druck im Innern von neptunähnlichen Planeten sorgt für Entstehung von Diamanten.

Im Norden des roten Planeten treten Schneefälle mit großer Verlässlichkeit auf und lassen sich Wochen im Voraus berechnen.

WASP-121b ist in einer kühlen Zone der planetenbildenden Scheibe entstanden.

Erstmals gelang es, durch interferometrische Messungen die innersten Bereiche der Gas- und Staubscheiben eines jungen Sterns zu beobachten.
• 10/2018 • Seite 20Radarmessungen der Mission Mars Express deuten darauf hin, dass es am Südpol des Mars in einer Tiefe von rund 1,5 Kilometern flüssiges Wasser geben könnte.

Entdeckung eröffnet ein neues Fenster zum endgültigen Schicksal von Planetensystemen.

Unterirdischer Wasserkreislauf führt Wasser an die Oberfläche zurück.

Neues Problem bei der «Phoenix»-Mission auf dem Mars: In einem Spezialofen an Bord der Sonde, in dem Bodenproben erhitzt werden sollen, hat sich offensichtlich ein Kurzschluss ereignet.

Ein internationales Astronomenteam hat den bislang kleinsten Planeten außerhalb unseres eigenen Sonnensystems aufgespürt.

Neue Beobachtung verdoppeln die Zahl der bekannten erdnahen Exoplaneten um rote Zwergsterne.

,q1Eridani’ eine entfernte gigantische Trümmerscheibe gibt Rätsel auf.

Eine geschmolzene Erde hätte einen um etwa fünf Prozent größeren Radius als eine feste Erde.

Mit an Bord des Rovers Curiosity befinden sich Infrarotsensoren vom Institut für Photonische Technologien.
• 12/2019 • Seite 41Seit 20 Jahren beobachtet XMM-Newton die Röntgenstrahlung energiereicher Ereignisse.
Alle Teilgebiete der Astronomie setzen heute Beobachtungen im Röntgenlicht ein. Sie helfen, die Fragen zu beantworten, ob ein Exoplanet bewohnbar ist, wie Neutronensterne und Schwarze Löcher Materie akkretieren und was die Dunkle Materie ist. Da die Erdatmosphäre hochenergetische Strahlung absorbiert, lässt sich der Röntgenhimmel nur vom Weltall aus beobachten, beispielsweise seit 20 Jahren mit dem Röntgenobservatorium XMM-Newton.
Das Röntgenobservatorium XMM-Newton der Europäischen Raumfahrtagentur startete am 10. Dezember 1999 und ist seither zusammen mit Chandra, dem Röntgenobservatorium der NASA, die instrumentelle Basis der Hochenergieastrophysik. Die hohe effektive Sammelfläche von XMM-Newton und die hohe räumliche Auflösung von Chandra ergänzen sich perfekt, um einmal aufgespürte Röntgenquellen im Detail zu untersuchen. Mit XMM-Newton lassen sich Planeten und Kometen im Sonnensystem, aber auch die aktiven galaktischen Kerne weit entfernter Galaxien beobachten. Einen Schwerpunkt bilden dabei heiße Plasmen mit Temperaturen von einigen 105 bis 108 K (Infokasten). Typische Beobachtungsprogramme drehen sich um Fragen zu den heißen Koronen von Sternen, zu kompakten Objekten wie Neutronensternen und Schwarzen Löchern und zu den tiefen Gravitationspotentialen Dunkler Materie in Galaxienhaufen. Darüber hinaus zählt XMM-Newton zu den Wegbereitern der Multiwavelength- oder Multimessenger-Astronomie.
Bereits 2002 waren erstmals gemeinsame Programme mit weiteren Satelliten oder Teleskopen möglich. Heute erlaubt es die Zusammenarbeit mit neun verschiedenen Observatorien, Strahlungsquellen im TeV-, Gamma-, Röntgen-, optischen und Radiobereich gleichzeitig zu beobachten. Dazu gehören insbesondere das Neil Gehrels Swift Observatory, das kurze Beobachtungen im Röntgen- und Gammabereich mit sehr schneller Reaktionszeit erlaubt, und das Nuclear Spectroscopic Telescope Array (NuSTAR) mit einem abbildenden Teleskop für Energien von 3 bis 60 keV. Derzeit steht für gemeinsame Untersuchungen etwa ein Viertel der Beobachtungszeit von XMM-Newton zur Verfügung...

Untersuchungen an Trappist-1 c liefert wichtige Erkenntnisse zur Analyse von Exoplaneten-Atmosphären.

Sternbild Leier: Erstmals Masse und Größe eines Exoplaneten bestimmt, der kleiner als die Erde ist.

Astronomen aus den Niederlanden und den USA haben in einer protoplanetaren Scheibe Hinweise auf ein großes Wasserreservoir entdeckt.

Astronomen finden Welt mit dicker, lebensfeindlicher Atmosphäre und Herz aus Eis.

Spezielle Kollision mit planetarischem Körper hat die Sputnik Planitia auf Pluto geformt.

Regelmäßig wiederkehrendes Tauwetter verursacht Schlamm- und Geröllabgänge auf dem roten Planeten.

Heißer Jupiter WASP-121 b zeigt einen exotischen Wasserkreislauf.

Am Montag sollen Kommandos an das kleine Fahrzeug gegeben werden, seine Räder bis zu sechsmal zu drehen.

Jahresrückblick Sonnensystemforschung 2018.

Ein UZH-Team nutzt die Daten, um die chemische Zusammensetzung einer Scheibe zu untersuchen, die den Planeten umgibt.

Am 10. August startet die Raumsonde «Mars Reconnaissance Orbiter» vom US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida.

Die erste Bodenprobe der Marssonde «Phoenix» bereitet den Wissenschaftlern der US-Raumfahrtbehörde NASA Kopfzerbrechen.

Entdeckung ergänzt wachsende Liste massearmer Planeten um rote Zwerge.

Der amerikanische Roboter «Spirit» ist am frühen Sonntag auf dem Mars gelandet.

Jahresrückblick auf die astrophysikalischen Highlights 2014.

Hohe Konzentration von Phosphor im Ozean des Saturnmondes Enceladus nachgewiesen.

Mögliche superionische Ammoniakphase im Innern von Uranus und Neptun wirft neue Fragen auf.

Beobachtungen des Weltraumobservatoriums Herschel deuten auf einen Aufprall vor einigen hundert Jahren hin.

Am Freitag fängt das Schwerefeld des Zwergplaneten die abbremsende NASA-Raumsonde ein – Rundum-Überwachung von Ceres hat begonnen.

Bestimmte Mikroben können unter den auf dem roten Planeten herrschenden Bedingungen überleben.

Er dürfte jedoch nicht funkeln: Seine Kruste besteht wohl zum größten Teil aus Graphit.

Kleine Körper aus der Urzeit des Sonnensystems standen im Mittelpunkt der Planetenforschung des Jahres 2014.

Erstmals seit seiner Entdeckung vor 75 Jahren soll eine Raumsonde den Planeten Pluto besuchen.

Schüler sollen beim Wettbewerb CanSat funktionstüchtige Minisatelliten bauen – Finale im September in Bremen.

Wasserdampf, Schwefeldioxid und Silikatsand umgeben einen Gasplaneten.

Internationales Team evaluiert Ansatz für die Beobachtung von erdähnlichen Exoplaneten mit Großteleskopen und einem Abschirmsatelliten.
• 5/2020 • Seite 22Eine neue Messung des elektrischen Dipolmoments des Neutrons halbiert die bisherige Obergrenze und reduziert den systematischen Fehler wesentlich.

Radarexperiment MARSIS: Der Mars-Nordpol ist 1,8 km dick mit Wassereis bedeckt.

Europäischer Satellit misst Veränderungen des Meereises.

Nach einer anfänglichen Panne ist es NASA-Experten gelungen, den Roboterarm des Raumsonde «Phoenix» auf dem Mars zu aktivieren.

2006 war ein prächtiges Raumfahrtjahr - für die Europäer, die US- Raumfahrtbehörde NASA und für die Raumstation ISS als Außenposten der Erde im Weltall.

Der Neptunmond wurde zum ersten Mal infrarot-spektroskopisch untersucht. In einer Atmosphäre, die Methan und Kohlenmonoxid enthält, herrscht auf dessen Südhalbkugel Hochsommer.

Kohlenstoff-Ionen beim Vorbeiflug von BepiColombo an der Venus nachgewiesen.

Die Stereokamera der europäischen Raumsonde «Mars Express» hat Detailbilder einer gigantischen Schlucht auf dem Roten Planeten geliefert.

Exoplanet umkreist Barnards Stern innerhalb von 233 Tagen.

Nicht Wasser oder geschmolzene Silikate, sondern Karbonat-Schmelzen sollen die gute elektrische Leitfähigkeit verursachen

Einzigartige Aufnahmen der Raumsonde Dawn weisen auf aktiven Kryovulkanismus auf Ceres hin.

Erstmals haben Astronomen Methan in der Atmosphäre eines Exoplaneten aufgespürt. Dies gelang mit dem «Hubble»-Weltraumteleskop auf dem 63 Lichtjahre entfernten Planeten HD 189733b.

Impakt-Modell erklärt starke geologische Unterschiede zwischen Nord- und Südhemisphäre des Mars.
Messungen dreier Raumsonden deuten darauf hin, dass sich Wasser auch auf dem Mond findet.
• 12/2019 • Seite 24Der diesjährige Physik-Nobelpreis würdigt theoretische Entwicklungen in der Kosmologie und die Entdeckung des ersten Exoplaneten um einen sonnenähnlichen Stern.
Der Physik-Nobelpreis wird in diesem Jahr vergeben für Beiträge zum Verständnis der Evolution des Universums und des Platzes der Erde im Kosmos: Eine Hälfte des Preises geht an den kanadischen Kosmologen James Peebles für seine theoretischen Entdeckungen auf dem Gebiet der physikalischen Kosmologie. Die andere Hälfte teilen sich die beiden Schweizer Astronomen Michel Mayor und Didier Queloz für die Entdeckung des ersten extrasolaren Planeten, der einen sonnenähnlichen Stern umkreist.
Jim Peebles hat über viele Jahrzehnte wichtige Beiträge zur Kosmologie und zur großräumigen Struktur des Universums geliefert. Nach dem Grundstudium in seiner Heimat Manitoba in Kanada war er als Graduate Student nach Princeton gegangen. Zusammen mit seinem Doktorvater Robert Dicke sagte Peebles 1965 die Mikrowellenhintergrundstrahlung als „Echo des Urknalls“ vorher [1]. Dies geschah wohl unabhängig von den früheren Arbeiten von Gamow, Alpher und Herman und etwa zeitgleich mit der Entdeckung der 3K-Strahlung, die aus allen Richtungen des Himmels zu uns kommt, durch Arno Penzias und Robert Wilson – eine Leistung, die 1978 mit dem Physik-Nobelpreis gewürdigt wurde. Im Abstract schreibt Peebles: “There is good reason to expect the presence of black-body radiation in an evolutionary cosmology, and it may be possible to observe such radiation directly“. 1970 sagte Peebles zusammen mit Jer Yu – etwa zeitgleich, aber unabhängig von Sunyaev und Zel‘dovich – die Temperaturschwankungen im kosmischen Mikrowellenhintergrund vorher [2]. Deren detaillierte Beobachtung und Berechnung haben entscheidend dazu beigetragen, die Eigenschaften unseres Universums zu verstehen. Damit hatte Peebles ein Fenster in das sehr frühe Universum eröffnet, das experimentell und theoretisch immer präziser untersucht, beschrieben und verstanden wurde. Die Satelliten COBE (Nobelpreis 2006 für John Mather und George Smoot), WMAP und Planck haben dazu großartige Daten geliefert (Abb. 1).
Der Theoretiker Peebles beschäftigte sich zudem mit dem Modell des heißen Urknalls, er dachte nach über die primordiale Nukleosynthese und berechnete, dass in dieser frühen Phase des Universums Helium entstehen und etwa 25 % des Massenbudgets ausmachen sollte. Er war einer der ersten, die sich quantitativ mit der hierarchischen Struktur des Kosmos beschäftigten, und Mitbegründer des kosmologischen Standardmodells, in dem kalte Dunkle Materie die wesentliche Materie-Komponente ausmacht und die Kosmologische Konstante (bzw. Dunkle Energie) die dominante Energieform darstellt [3]. Um die unerwartet kleine Amplitude der Temperaturschwankungen im Universum zu erklären, schlug Peebles 1982 vor, dass die kosmische Materie zum weitaus überwiegenden Teil aus nichtrelativistischen Teilchen bestehen könnte, die nicht mit Licht wechselwirken. Damit trat die kalte Dunkle Materie auf den Plan, ohne die das kosmologische Standardmodell erfolglos wäre. Der Titel seines ersten Buches „Physical Cosmology“ aus dem Jahr 1971 beschreibt den wesentlichen Beitrag von Peebles: Er machte aus der Kosmologie eine quantitative Wissenschaft. Zuvor war die Kosmologie oft etwas abwertend als die Wissenschaft der drei Zahlen bezeichnet worden: Hubble-Konstante H0, Brems- oder Beschleunigungsparameter q0 und Dichteparameter ρ0. Dieses Lehrbuch – wie auch „The Large-Scale Structure of the Universe“ von 1980 und die „Principles of Physical Cosmology“ von 1993 – waren schon zu ihrer Zeit Standardwerke, und sie gehören auch heute noch zum Repertoire jedes Studierenden der Extragalaktik und Kosmologie. Damit hat Peebles das Denken von Generationen von Studierenden und Wissenschaftlern geprägt. Er ist ein Wegbereiter der modernen Kosmologie...

Systematische Analyse von Archivdaten durch selbstlernende KI-Programme.

Zwei Tage nach der Landung der US-Raumsonde «Phoenix» auf dem Mars hat es ein «vorübergehendes Problem» gegeben: Der Roboterarm ließ sich nicht wie geplant aktivieren.

Europäische Raumsonde Mars Express seit 15 Jahren mit großem Erfolg im Einsatz.

Der französische Satellit «Corot» wird als Vorhut einer kleinen Flotte spezialisierter Sonden ein neues Kapitel in der Planetenforschung aufschlagen.

Die europäische Raumfahrt trauert um «Beagle 2». Bislang konnten keine Signale empfangen werden.

Wissenschaftler des DLR und der Universität Kiel werden die Strahlung auf dem Mars messen - erste Ergebnisse bereits auf dem Flug von der Erde zum Mars.
Zusammen mit der NASA-Sonde «Phoenix» wird am kommenden Wochenende eine Kamera aus Deutschland auf dem Mars landen.

Nach einer Reihe von Verzögerungen und dem Raketenwechsel von einer europäischen Ariane-5 auf eine russische Sojus soll der französische Satellit Corot am 27. Dezember 2006 abheben.

Zu wenig Wasser: Urzeitliche Lavaströme scheinen Schluchtensysteme auf dem Mars hervorgerufen zu haben.

An diesem Dienstag startet «Miriam», der Testlauf für den künftigen Mars-Ballon «Archimedes». Es ist der erste Versuch weltweit, mit einem im Weltraum aufgeblasenen Ballon einen Eintritt in die Atmosphäre zu fliegen.

Die Mars Express-Mission feiert ihren 10. Geburtstag. Mehr als zwei Drittel der Oberfläche des Planeten sind mittlerweile hochaufgelöst und in 3D kartiert.

Entstehung von Peptiden auf kosmischen Staubkörnern kann schon unter sehr einfachen Bedingungen stattfinden.

James-Webb-Weltraumteleskop liefert einzigartige Charakterisierung von WASP-39b.

Die 17. kristalline Form von Wasser ist die bislang leichteste – neue Forschungen für Energieerzeugung und -speicherung möglich.

Übergangszone von gasförmigem zu festem Wasser dynamischer als gedacht.

Europas erste Expedition zum Planeten Venus steht vor dem "heikelsten Moment" der Reise.

Vielfalt an kohlenstoffhaltigen Gasen dient als Zutat für zukünftige Planeten.

Erste Ergebnisse der US-amerikanischen Mission MAVEN.

Das Raumfahrzeug schwenkte am 16. Juli in eine Umlaufbahn um den Asteroiden Vesta ein.

Nach fast zehn Monaten und einer 680 Millionen Kilometer langen Reise ist die US-Raumsonde «Phoenix» erfolgreich auf dem Mars gelandet.
• 5/2009 • Seite 37Seit der Entdeckung der vier großen Jupitermonde konnten Astronomen viele ihrer Geheimnisse entschlüsseln. Sie haben geologische Aktivität gefunden und ihre Wechselwirkung mit der Magnetosphäre genau untersucht. Doch viele Rätsel, wie der innere Aufbau der Monde oder die Frage, ob einer von ihnen über flüssiges Wasser verfügt, sind nach wie vor ungelöst. So hat die Welt der Galileischen Monde nichts von ihrer Faszination eingebüßt.

Planetensystem mit drei Supererden nachgewiesen.

Der Planet mit der Bezeichnung Kepler-7b hat eine Dichte von 0,17 Gramm pro Kubikzentimeter.

Ein anhaltender Staubsturm auf dem Roten Planeten lässt den Roboter «Opportunity» ums Überleben kämpfen.

Die Raumsonde «Phoenix» soll am 3. August in Cape Canaveral starten. Die Mission: Lebensspuren am vereisten Nordpol des Nachbarplaneten finden.

Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung an zwei Instrumenten der ESA-Mission JUICE beteiligt.

Mars-Kamera HRSC zeigt von zahlreichen Tälern zerfressenes Gebiet.

Corot-Mission entdeckt extrasolaren Planeten mit moderater Temperatur.

Geladene Teilchen verursachen den Verlust von Sauerstoff auf dem Jupitermond.